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Sie sind hier: Fokus » Insektenschutz 25. Mai 2017
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Insektenstich: Mücken stechen nur bei perfekten Genvoraussetzungen

Während an einem lauen Sommerabend die einen zum Schutz vor Mückenstichen wie wild um sich schlagen und trotzdem gestochen werden, bleiben die anderen ganz ruhig und auch verschont. Woran das liegt, darüber debattieren nicht nur Vielgestochene, sondern auch Wissenschaftler.

Mückenstich - warum
gerade ich?
 

Wird jemand häufig von Mücken gestochen, heisst es im Volksmund ''er oder sie hat eben süsses Blut''.

 

Das sei ein Märchen, so ein Biologe aus Regensburg gegenüber 20 Minuten-Online. Die Blutsauger würden vielmehr vom Duft der Haut angezogen. Milchsäuren, Ammoniak und Fettsäuren würden die mückenanziehende Mischung ausmachen. Wissenschaftler aus den Niederlanden konnten ebenfalls zeigen, dass der Geruch bestimmter Bakterien auf der Haut für Mücken attraktiv ist, wie die Onlineseite schreibt.

 

Die Blutgruppe scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen, wenn es nach chinesischen Forschern geht: So seien die Menschen mit Blutgruppe 0 die Mückenfavoriten. Auch die Ernährung scheint einen Einfluss zu haben. Aber ob z.B. das viel propagierte Knoblauchessen oder Biertrinken tatsächlich Mücken fernhält, habe noch keine Studie belegen können.

 

Britische Forscher berichten nun im Fachblatt PLOS One von einem Experiment, das den eigentlichen Grund der Mückenanziehung belegen sollte. Die Forscher gingen von der Vermutung aus, dass die Mückenanziehung vom eigenen Erbgut bestimmt sei.

 

Für das Experiment liessen die Forscher stechfreudige Tigermücken (Aedes aegypti) durch einen Flugkanal fliegen, der y-förmig in zwei Röhren aufgeteilt wurde. Als Testpersonen fungierten 18 eineiige und 19 zweieiige weibliche Zwillingspaare. Eineiige Zwillinge haben ein praktisch identisches Erbgut, während sich das Erbgut der zweieiigen deutlich unterscheidet. Die Testpersonen mussten eine Hand in eine der Röhren stecken. Eineiige Zwillinge wurden dabei äusserst ähnlich häufig gestochen, während die zweieiigen deutlich unterschiedlich attraktiv für die Mücken waren. Damit sei für die Forscher klar, dass die Gene das Mückenstichrisiko variieren.

 

In verschiedenen Gegenden der Welt seien Forscher dabei, die genauen Grundvoraussetzungen für die menschliche Mückenanziehung herauszufinden. Wichtig sei das insbesondere für Gegenden, wo Mückenstiche gefährliche Infektionserkrankungen wie Malaria, das Dengue-Fieber oder das Chikungunya-Fieber (durch die Tigermücke) auslösen können. Damit erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse zur Herstellung von verbesserten Mückenschutzpräparaten.
 
Da sich der Mensch sein Erbgut nicht aussuchen kann, kann wohl bis heute nur bedingt Mückenstichen vorgebeugt werden. Im Fokus Insektenschutz finden die Mückengeplagten Tipps und Hinweise, wie man sich vor diesen lästigen Viechern schützen kann.

 

Mehr zum Thema

20 Minuten online, PLOS One

11.05.2015 - dzu

 
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