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Sie sind hier: Fokus » Blasenentzündung, Zystitis » Behandlung mit Mannose 22. Februar 2017
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Behandlung der Blasenentzündung mit Mannose

Blasenentzündung - sanfte Behandlung ohne Nebenwirkungen

 

Als Alternative zur Vorbeugung und zur Behandlung von unkomplizierten Blasenentzündungen hat sich der unverdauliche, Einfachzucker D-Mannose in einer wissenschaftlichen Studie (randomisierte Vergleichsstudie) als gleich wirksam erwiesen wie Antibiotika. Mit dem Vorteil, dass dadurch keine Antibiotikaresistenzen gefördert werden.

 

Was ist D-Mannose und wie wirkt D-Mannose?

D-Mannose oder auch kurz Mannose ist eine natürliche Substanz, die in kleinen Mengen vom Körper selbst hergestellt wird und in sehr kleinen Mengen in bestimmten Obstsorten vorkommt. D-Mannose wird als Einfachzucker vom Körper zwar aufgenommen aber nicht verwertet, sondern unverändert im Urin wieder ausgeschieden. Daher sind D-Mannose Präparate auch für Diabetiker geeignet.

 

In 75 – 95% der Fälle von Blasenentzündungen ist das Darmbakterium E. coli die Ursache für die Infektion. E.-coli. Bakterien suchen den Kontakt zu zuckerhaltigen Andockstellen an der Blasenschleimwand. Der Einfachzucker D-Mannose im Urin gaukelt diesen Bakterien solche ''süssen'' Andockstellen vor. Resultat: Die Bakterien verbinden sich nicht mehr mit der Blasenschleimhaut, sondern mit dem Einfachzucker D-Mannose und werden mit dem Urin ausgeschieden. Der Urin kann dadurch etwas stärker riechen.

 

D-Mannose - das Wirkprinzip

 

E-Koli Bakterien setzen sich an den zuckerhaltigen Andockstellen der Blasenschleimhaut fest

 

 

 

E-Koli Bakterien verbinden sich mit der eingenommenen und im Urin schwimmenden D-Mannose und werden dadurch inaktiviert und ausgeschwemmt.

 

Somit kann D-Mannose dazu beitragen, dass weniger Antibiotika verabreicht werden müssen und die Gefahr von Resistenzbildungen wird deutlich reduziert. Ein weiteres Plus von D-Mannose ist, dass diese natürliche Substanz keine Nebenwirkungen verursacht.

 

D-Mannose und Cranbeery-Extrakt – die gesunde Allianz

Ein ähnlicher Wirkmechanismus sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Harnwegsinfekten wird auch von Extrakten der Moosbeeren (Cranberry), die zur Gattung der Heidelbeeren gehören, angenommen. Cranberry-Extrakte enthalten eine grosse Menge an Proanthocyanidinen (PAC). PAC werden sowohl antioxidative als auch entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. PAC verhindern, dass E. coli Bakterien an der Blasenwand anhaften.

 

Werden nun D-Mannose und Cranberry-Extrakt in einem Präparat kombiniert, ist ein synergistischer Effekt zu erwarten. In einer Studie mit einem Nahrungszusatz, welcher unter anderem auch D-Mannose  und Cranberry-Extrakt enthielt, haben sich die Beschwerden und damit die Lebensqualität bei Frauen mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten deutlich verbessert.

 

Meinung der Expertin

Frau  Prof. Dr. med.
Annette Kuhn
 

''Mit D-Mannose mache ich sehr gute Erfahrungen, selbstverständlich gibt es keine 100%ige Wirksamkeit, aber wir haben sehr viele Patientinnen, die damit sehr zufrieden sind.

 

Keine Nebenwirkungen – ich denke, dies ist der Hauptgrund, der für D-Mannose spricht. Dazu kommt, dass die Prophylaxe gut belegt ist und keine Antibiotika verwendet werden müssen, was die meisten Patientinnen nicht möchten. Bei Frauen mit vielen Medikamenten gibt es keine Interaktionen, die beachtet werden müssen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass D-Mannose wirksamer ist als die Cranberry Produkte.''

 

 

Die Expertin: Frau Prof. Dr. med. Annette Kuhn ist Leiterin am Zentrum für Urogynäkologie, Frauenklinik, Inselspital Bern.

 

  • Studienhinweise
    Kranjcec et al. (2014): D-Mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World J. Urol. 32:79-84.
  • Eells et al. (2011): Daily Cranberry prophylaxis to prevent recurrent urinary tract infections may be beneficial in some populations of women. Clin. Inf. Diseases 52(11): 1393-1394.
  • Efros M. et al.: Novel concentrated cranberry liquid blend, UTI-STAT with Proantinox, might help prevent recurrent urinary tract infections in women. Urology. 2010; 76(4):841-5.

 
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