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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Aktuell 29. Mai 2017
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Alle drei neuen oralen Blutverdünner reduzieren das Risiko Hirngefässblutungen bei Vorhofflimmern

Hinsichtlich der Wirksamkeit und Sicherheit der drei neuen oralen Blutverdünner zeigen sich dabei keine Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt eine in JAMA Neurology erschienene Studie. Die Studie wurde von Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft kommentiert.

„Unter NOACs (novel oral anticoagulants) zeigt sich eine bis zu 70-prozentige relative Risikoreduktion für Hirngefässblutungen“, erklärt Prof. Dr. Joachim Röther, Sprecher der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und Chefarzt für Neurologie an der Asklepios Klinik Altona.

 

„Dass die neuen oralen Antikoagulanzien  (Blutverdünner) das Risiko für intrakranielle Blutungen (Hirngefässblutungen) deutlich senken, hatten bereits mehrere Studien nachgewiesen“, kommentiert Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Leiter der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen. Unklar war bislang allerdings, ob der Nutzen bei allen drei derzeit verfügbaren NOACs gleich gut ist.

 

„Die US-amerikanische Studie von Dr. Chatterjee und seinem Team belegt jetzt überzeugend, dass zwischen den einzelnen Arzneien hinsichtlich der Reduktion intrakranieller Blutungen keinerlei Unterschiede bestehen“,  erklärt Diener.

 

Vorhofflimmern -häufiges Risiko für Schlaganfälle

Bis zu 25 Prozent aller Schlaganfälle gehen auf die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern zurück. Bei Patienten mit Vorhofflimmern ist deshalb eine effektive Antikoagulation notwendig, um eine Thrombus-Bildung zu vermeiden, die zu einem Hirnschlag oder einer peripheren Embolie führen kann. Auf eine solche Therapie wird aus Furcht vor schweren Hirngefässblutungen aber häufig verzichtet.


Vitamin-K-Antagonisten (VKA)  sind zwar zur Schlaganfallprophylaxe effektiv, ziehen aber – neben ihrer geringen therapeutischen Breite, ihrer langen Halbwertszeit und ihrer Interaktion mit Nahrungsmitteln und anderen Medikamenten – ein erhöhtes Risiko für intrakranielle Blutungen nach sich. Neue orale Antikoagulanzien gelten als gute Prophylaxe-Alternative.

 

Um zu untersuchen, ob die Risikoreduktion intrakranieller Blutungen unter NOCs gleich effektiv ist, konzipierte das Team um Dr. Saurav Chatterjee von der Division of Cardiology der Brown University in Providence, Rhode Island, eine systematische Literaturrecherche. Sie durchsuchten dazu diverse medizinische Datenbanken und Kongress-Abstracts nach geeigneten Studien.

 

Auswahlkriterium waren randomisierte Versuche, die die neuen oralen Antikoagulanzien gegen eine Vergleichssubstanz testeten. Zusätzlich musste das Auftreten intrakranieller Blutungen dokumentiert sein. Sechs Studien, in die 57'491 Patienten eingeschlossen waren, konnten in die Analyse aufgenommen werden.


Die Studiendaten aller NOACs wurden zusammengefasst, um einen Vergleich mit einerseits sämtlichen Vergleichssubstanzen (meist Warfarin), andererseits aber auch untereinander zu erhalten. Im Ergebnis reduzierten die NOACs das Risiko für Hirngefässblutungen gegen alle Komparatoren deutlich. Jedes der drei Medikamente reduzierte das Risiko für intrakranielle Blutungen (Hirngefässblutung), wobei sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Medikamenten zeigten.

 

Mehr zum Thema

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

30.01.2014 - dzu

 
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