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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Aktuell 30. Mai 2017
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Deutscher Internistenkongress: ''Klug entscheiden'' bei Herzerkrankungen

Wird bei einem Patienten Vorhofflimmern, eine gefährliche Herzrhythmusstörung, festgestellt, raten Experten zu einer dauerhaften Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten.

Bei Vorhofflimmern
raten Experten zu
lebenslanger
Blutverdünnung
 
Dadurch können Ärzte in Deutschland bis zu 10'000 Schlaganfälle jährlich verhindern und Leben retten. Dennoch entscheiden sich nur rund 55 Prozent der Hausärzte dafür.

 

Auf diese und weitere Fehlbehandlungen weist die DGIM im Rahmen ihrer Initiative „Klug entscheiden“ hin. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Über- und Unterversorgung in der Medizin zu benennen. Erste Ergebnisse aus verschiedenen Schwerpunktfächern der Inneren Medizin stellen Experten bei der Vorab-Pressekonferenz am 6. April 2016 anlässlich der 122. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. in Mannheim vor.

 

Auf der Vorab-Pressekonferenz und ihrem Jahreskongress stellt die DGIM jeweils fünf Positiv- und Negativ-Empfehlungen pro Schwerpunktfach vor, die angeben, welche Behandlungen in der Kardiologie zu häufig oder zu selten angewandt werden. „Die Empfehlungen orientieren sich dabei an den gültigen Leitlinien. Hinzu kommen aber auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse“, sagt Professor Dr. med. Gerd Hasenfuss, Präsident des 122.

 

Internistenkongresses. Und nicht nur die Empfehlungen in diesem Schwerpunktfach zeigen: Das Einhalten der evidenzbasierten Behandlungs-empfehlungen rettet Leben, so der Kardiologe.

 

Ein Beispiel für Unterversorgung in der Kardiologie: Herzinfarkt und Schlaganfall kündigen sich häufig bereits an, bevor es zum Ernstfall kommt – etwa durch Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Der Cholesterinwert kann durch Statine effektiv gesenkt werden – das Risiko der Sterblichkeit sinkt bei regelmässiger Einnahme der Medikamente um 60 Prozent, wenn es gelingt, den ursprünglichen Blutfettwert zu halbieren. Auf andere Massnahmen hingegen, beispielsweise eine vorsorgliche Computertomographie der Herzkranzgefässe bei Menschen ohne typische Anzeichen für koronare Herzerkrankungen, könnten Ärzte in vielen Fällen verzichten.

 

„Gerade kostenintensive bildgebende Verfahren werden viel zu häufig eingesetzt. Gründe dafür könnten die Unsicherheit des Arztes aber auch das Drängen von Seiten der Patienten sein“, so Professor Hasenfuss, der die Klinik für Kardiologie und Pneumologie an der UMG, Universitätsmedizin Göttingen, leitet. Die „Klug entscheiden“-Empfehlungen richten sich sowohl an Mediziner als auch an Patienten. Sie sollen aber gerade auch im Gespräch mit dem Patienten eine wertvolle Hilfe sein, wenn es darum geht, gemeinsam eine Behandlungs-Strategie festzulegen.

 

Unter- oder Überversorgung kommt vor aus Sorge der Ärzte, etwas Wichtiges zu unterlassen, weil die Patienten die Massnahmen einfordern, aber auch aus Unkenntnis der Leitlinien. „Es ist sehr schwer, aktuelles Leitlinien-Wissen aus allen Fachbereichen stets parat zu haben“, sagt Professor Hasenfuss.

 

Schliesslich umfassten viele Leitlinien 150 oder sogar noch mehr Seiten.

Neben „Klug entscheiden“-Empfehlungen sei es in erster Linie die Fort- und Weiterbildung, die es Ärzten ermögliche, ihr Wissen aktuell zu halten. Beim 122. Internistenkongress können sich Teilnehmer beispielsweise in der Reihe „Kardiologie für den Generalisten“ in 14 Symposien über den aktuellen Wissensstand rund um das Herz informieren.

 

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Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin

14.04.2016 - dzu

 
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