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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Aktuell 23. Februar 2017
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Thrombose-/Embolie-Risiko unter kombinierten Verhütungsmitteln leicht erhöht, aber vermeidbar

Das Thromboserisiko unter der kombinierten ''Pille'' ist zwar vorhanden, aber klein, wie europäische Experten nach einem Überprüfungsverfahren berichten. Wichtig ist, dass die Frauen ihr persönliches Thromboserisiko kennen und von den Ärzten entsprechend informiert werden.

Pille: Meist ist der
Nutzen grösser als der
Schaden
 
Orale kombinierte Verhütungsmittel stehen seit längerem in Verdacht, das Risiko für einen Gefässverschluss in Venen oder Arterien (Thrombose oder Embolie) bei Anwenderinnen zu erhöhen.

 

Das "Committee for Medicinal Products for Human Use" (CHMP) der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Datenlage der kombinierten hormonalen Verhütungsmittel überprüft und kommt nun zum selben Schluss wie die Swissmedic (Schweizerisches Heilmittelinstitut): Der Nutzen oraler kombinierte Verhütungsmittel ist klar höher als die gesundheitlichen Risiken.

 

Das persönliche Thromboserisiko sowie die individuelle Wahl der „Pillen-Kombination“ sowie das Frühzeitige Erkennen von Alarmsymptomen seien  ausschlaggebend für die Höhe und Schwere des Risikos.

 

In Zahlen -  jährlich erleiden eine Venenthrombose/Lungenembolie (VTE):

  • 2 pro 10‘000 Frauen ohne kombinierte „Pille“
  • 5-12 pro 10‘000 Frauen unter einer kombinierten „Pille-Variation“
  • 6-12 pro 10‘000 Frauen mit Vaginalring oder Pflaster
  • 10-30 pro 10‘000 Frauen während der Schwangerschaft
  • 50-100 pro 10‘000 Frauen im Wochenbett

Persönliche Risikofaktoren für die Entwicklung von Thrombosen unter einem kombinierten Verhütungsmittel:

  • Übergewicht
  • Persönliche oder familiäre Thrombose-Ereignisse
  • Rauchen
  • Allgemeiner Gesundheitszustand

 

Wahl des Präparates

Aufgrund der Erhebungen sind Levonorgestrel-haltige Präparate in Kombination mit  Östrogen zu bevorzugen. Für Frauen, die andere Gestagene anwenden und diese gut vertragen, bestehe kein Grund diese abzusetzen.

 

Alarmsymptome, die eine sofortige medizinische Abklärung erfordern

 

Tiefe Venenthrombose

  • Plötzliches Anschwellen eines Beines oder Schwellung entlang einer Vene des Beines
  • Spannungsgefühl oder Schmerzen in einem Bein in Ruhe oder bei Belastung
  • Überwärmung, Rötung, Verfärbung der Haut am betroffenen Bereich.

Mehr dazu: Krankheitsbild Beinvenenthrombose

 

Lungenembolie

  • Plötzliche, unerklärbare Kurzatmigkeit
  • Plötzlicher Husten oder schnelles Atmen
  • Starke Schmerzen in der Brust
  • Benommenheit, Schwindel, schneller oder unregelmässiger Herzschlag

Mehr dazu: Krankheitsbild Lungenembolie

 

Hirnschlag, Schlaganfall

  • Taubheitsgefühle, einseitige Gefühlstörung im Gesicht
  • Kraftlosigkeit Arm oder Bein
  • Sprach- oder Verständnisprobleme
  • Seh- oder Gangstörungen
  • Bewusstseinstrübungen, Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall

Mehr dazu: Krankheitsbild Schlaganfall/Hirnschlag

 

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass das Thromboserisiko und/oder Embolierisiko und damit das Risiko für Herzinfarkt, Hirnschlag und Gefässverschluss unter kombinierten Verhütungsmitteln bei jeder Frau zwar erhöht, aber insgesamt klein ist. Voraussetzung für niedriges Risiko: Die Frau wurde vor Abgabe der „Pille“ vom Arzt über das persönliche Thromboserisiko aufgeklärt und das Präparat dementsprechend gewählt. Ausserdem sollte die Frau die ersten Alarmsymptome einer Thrombose/Embolie erkennen und entsprechend handeln (Arzt aufsuchen).

 

Laut den Schweizer Gynäkologen (Informationsblatt für Anwenderinnen kombinierter hormonaler Verhütungsmittel, Stand 06/2013) ist das Risiko für schwere Nebenwirkungen unter Östrogen und einem Gestagen leicht erhöht und im ersten Anwendungsjahr am höchsten, führt aber dennoch selten zu schweren Gefässverschlüssen oder sogar zu Tod.

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13.01.2014 - dzu

 
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