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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Symptome 22. August 2017
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Thrombose - Symptome erkennen und handeln

Symptome einer
Thrombose/Embolie
kennenlernen
 

Venen-Thrombosen entstehen am häufigsten in den tiefen Beinvenen, nicht selten auch in Beckenvenen.

 

Gefährlich sind diese Venenthrombosen deshalb, weil sie für 80% der lebensgefährlichen Lungenembolien verantwortlich sind.

(Siehe Rubrik Thrombose  oder Embolie)

 

Es ist deshalb sehr wichtig, die Anzeichen einer tiefen Beinvenenthrombose zu kennen, insbesondere, wenn ein persönliches erhöhtes Risiko für Thrombosebildung besteht.

 

Voraussetzung ist, dass man das eigene Thromboserisiko kennt und gegebenenfalls rechtzeitig entsprechende vorbeugende Massnahmen ergreift.
(Siehe auch Rubrik Risikosituationen).

 

 

 

Folgende Anzeichen können auf eine tiefe Venenthrombose hindeuten:

  • Krampf- oder Muskelkaterartige Schmerzen im Waden- oder Oberschenkelbereich
  • Spannungsgefühl, Druckschmerzen
  • Schwellung (Ödem)
  • Wärmegefühl und Übererwärmung des betroffenen Beines
  • Zunahme der Beschwerden beim Stehen und durch Wärme,  im Gegensatz dazu:
  • Abnahme der Beschwerden beim Hochlagern und durch Kälte
  • Blauverfärbung durch Blut-Stau,  vor allem beim Herabhängenlassen des Beines
  • Sichtbarwerden von Venenzeichnungen direkt unter der Haut – oberflächliche: Venen sind stärker gefüllt und erweitert
  • Wadenschmerzen beim Fussstrecken und Fusssohlenschmerzen beim Auftreten auf den Fuss
  • In einigen Fällen Fieber bis 38 Grad.

 

Blutgerinnung Kreislauf

Von der Entstehung der Thrombose bis zur Embolie

 

Beim leisesten Verdacht auf eine Thrombose sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Die richtige Diagnose und rechtzeitige Behandlung kann den Betroffenen vor einer lebensbedrohlichen Lungenembolie oder anderen Folgeleiden schützen.

 

Auch wenn bei etwa der Hälfte der Betroffenen die typischen Anzeichen fehlen, kann der Arzt den Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose erhärten und weitere Abklärungen zur Diagnosesicherung (meist Ultraschalluntersuchung des Beines) und wenn nötig eine entsprechende Behandlung veranlassen.

 
 

Medizinischer Notfall - Lungenembolie

Während kleinere Lungenembolien oft unbemerkt verlaufen, können grössere Lungenembolien zu einer plötzlichen Überbelastung des Herzens und plötzlichem Herzstillstand führen.
 
Eine Lungenembolie ist gekennzeichnet durch:

  • Plötzliche Schmerzen im Brustbereich
  • Plötzliche Atemnot
  • Beschleunigte Atmung
  • Herzrasen
  • Husten
  • Blutdruckabfall, bis zum Bewusstseinsverlust
 
 

 

Medizinischer Notfall – Hirnembolie, Schlaganfall

In der Schweiz erleiden jedes Jahr etwa 13'000 Menschen einen Schlaganfall (Hirnschlag), schreibt die Schweizerischer Herzstiftung. Viele könnten bei rechtzeitigem Erkennen gerettet und vor bleibenden Behinderungen bewahrt werden.

 

Insbesondere bei Personen mit Vorhofflimmern kann es zum so genannten ischämischen Schlaganfall  (Hirnschlag durch Mangeldurchblutung im Gehirn) kommen. Andere Ursachen für einen Schlaganfall sind: Verschluss einer Gehirnarterie durch Gefässverkalkung oder eine Hirnblutung.

 

Wenn folgende Symptome bei sich selber oder bei einem anderen Menschen beobachtet werden, handelt es sich um einen absoluten Notfall, der sofortige medizinische Massnahmen erfordert: (Tel. 144)

 

  • Plötzliche Schwäche, Lähmung oder Gefühlsstörung, meist auf eine Körperseite beschränkt (einseitige Lähmung von Arm oder Bein)
  • Gesicht: Herabhängender Mundwinkel, Speichel fliesst aus dem Mundwinkel
  • Plötzliche Sehstörungen (Blindheit in einer Gesichtsfeldhälfte oder einem Auge, Doppelbilder)
  • Plötzliche Sprechstörungen oder Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen
  • Heftiger Drehschwindel, der das Gehen verunmöglicht
  • Plötzlich auftretende, heftige Kopfschmerzen

Stellen Sie eines  oder mehrere der beschriebenen Symptome bei jemandem fest, muss unverzüglich der Arzt oder der Rettungsdienst (Tel. 144) avisiert werden. Wichtig: Auch wenn solche Symptome erstmalig auftreten und nach ein paar Minuten wieder verschwinden ohne  dass Beschwerden wie Lähmungen zurückbleiben, sollte der Betroffene  medizinisch abgeklärt werden.

 

Weil ein solches Ereignis relativ häufig vorkommt und aus heiterem Himmel passieren kann, sollte  jeder die Anzeichen einer Hirnembolie kennen.

 

Die Schweizer Herzstiftung hat deshalb zur Hilfestellung dazu ein Faktenblatt zur schnellen Erkennung von Schlaganfall-Symptomen ausgearbeitet:

 
 

 

Medizinischer Notfall – Herzinfarkt (Akutes Koronarsyndrom)

Die Ursache ist in den meisten Fällen eine Gefässverkalkung der Herz-Kranzgefässe (Arteriosklerose). Die Gefässwand wird an der betroffenen Stelle dicker (so genannter Plaque) und beginnt das Gefäss zu verengen. Entsteht ein Thrombus auf der Plaque und wird er fortgerissen, verstopft er nachfolgende weitere kleinere Herzkranzgefässe. Folge: Das Herz wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, es kommt zu einem akuten Herzinfarkt.

 

Etwa 38‘000 Menschen jährlich erleben in der Schweiz einen Herznotfall, laut Schweizerischer Herzstiftung.

 

Auch hier gilt: Wenn die Zeichen eines Herzinfarktes rechtzeitig erkannt werden und dem Betroffene rasch geholfen wird, können viele Menschenleben gerettet werden.

 

Die Hauptzeichen eines Herzinfarktes:

  • Engegefühl und Schmerzen in der Brust;  diese Symptome sind oft verbunden mit Atemnot und Todesangst
  • Ausstrahlung der Schmerzen oft in den linken Arm und/oder linke Schulter, auch in den Hals, Unterkiefer, Oberbauch – aber nicht immer!
  • Mögliche Begleitsymptome: Blasse, fahle Gesichtshaut, Übelkeit, Schwäche, Schweissausbruch, Atemnot, unregelmässiger Puls
  • Wichtig: Bei Frauen, älteren Menschen oder Menschen mit Diabetes können diese Symptome deutlich geringer sein oder ganz fehlen. Oft sind hier nur eine unbestimmt Schwäche, Atemnot, Erschöpfung, plötzliche Rücken- oder Oberbauchschmerzen auf einen Herzinfarkt hinweisend.

 
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15.02.2012 - dzu, gem
 



 
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