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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Thrombose/Embolie 27. April 2017
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Thrombose, Embolie – Was passiert im Körper?

Unter Thrombose versteht man die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäss, mit Verstopfung des Gefässes in der Folge.

 

Solche Thromben (Blutgerinnsel) entstehen entweder in den Venen (venöseThrombosen) oder in den Arterien (arterielle Thrombosen). Blutgerinnsel können direkt am Entstehungsort ein Gefäss verschliessen. Oder sie lösen sich von der Gefässwand und werden vom Blutstrom fortgeschwemmt und gelangen mit diesem in weiter entfernte Gefässabschnitte: Es entsteht eine Embolie.

 

Thrombose oder Embolie

Thrombose und Embolie©

 

Im Folgenden werden Sie über die wichtigsten Ursachen einer Thrombose oder einer Embolie informiert und wie einer zu starken Blutgerinnung vorgegeugt werden kann.

 

Entstehung einer Thrombose /Embolie

Eine venöse Thrombose / Embolie entsteht am häufigsten in den tiefen Bein- und Beckenvenen. Wird das dort entstandene Blutgerinnsel in Herz- oder Lungengefässe weiter geschwemmt, entsteht die gefährliche Lungenembolie, die tödlich verlaufen kann.

 

Eine arterielle Thrombose /Embolie entsteht üblicherweise infolge einer geschädigten Gefässinnenwand, z.B. bei  Gefässverkalkungen (Arteriosklerose).
 
Dabei besteht die Gefahr, dass die lebensnotwendige Versorgung eines Organs mit sauerstoffreichem Blut durch ein Blutgerinnsel in den Arterien blockiert wird. Passiert dies zum Beispiel in einer Hirnarterie, erleidet der Betroffene einen Schlaganfall. (Siehe Rubrik Vorhofflimmern).

 

Bleibt ein Blutgerinnsel hingegen in Herzarterien stecken und wird dadurch die Durchblutung des Herzens empfindlich gestört, entsteht die so genannte Angina pectoris (Herzenge), die sich zum Herzinfarkt ausweiten kann. 

 

Ursachen für das Entstehen von Thrombosen in den Arterien sind: Arteriosklerose, eingesetzte Gelenkprothesen, künstliche Herzklappen oder ein künstlicher Gefässersatz (zum Beispiel ein Stent). Solche mechanischen Hindernisse stören den Blutstrom und erhöhen das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln.


Die Vorbeugung einer Thrombose- oder der lebensgefährlichen Embolie-Bildung erfordert eine vorübergehende, häufig aber eine lebenslange medikamentöse Blutverdünnung. (Siehe auch Risikosituationen).

 
 

Wie kann einer zu starken Blutgerinnung vorgebeugt werden?

Tatsache ist, dass jedes Jahr alleine in Europa mehr als eine halbe Million Menschen an den Folgen einer Thrombose sterben und über 700.000 befinden sich europaweit deswegen in Behandlung.

 

Der medikamentösen Vorbeugung der Thrombosebildung kommt deshalb eine grosse Bedeutung zu. Dahingehend hat die Forschung in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht und moderne, sichere und in der Handhabung einfachere Medikamente entwickelt.

 

Jeder einzelne kann aber auch dazu beitragen, die Zahl der Todesfälle durch Thrombosen zu mindern: Einerseits sollte man die persönlichen Risikofaktoren kennen. Andererseits ist es wichtig, die Anzeichen eines Thrombose/Embolie-Ereignisses bei einem anderen Menschen zu erkennen. Dies kann unter Umständen Leben retten. (Siehe auch Rubrik Symptome)

 
 

Medikamentöse Vorbeugung vor zu starker Blutgerinnung

Wie oben beschrieben ist bei gewissen Erkrankungen oder in bestimmten Situationen das Thrombose-Risiko erhöht. Dies erfordert entweder eine vorübergehende oder lebenslange medikamentöse Blutverdünnung, also eine medikamentöse Thrombose-Prophylaxe.

 

Die Wirkung einiger Medikamente, die das komplexe Gerinnungssystem beeinflussen, ist grossen Schwankungen unterworfen und erfordert deshalb regelmässige Blutkontrollen (INR-Wert, Quick) sowie die entsprechende Anpassung der Dosis des Gerinnungshemmers (Antikoagulans).

 

Die wichtigsten Wirkstoffe, die heute zu Thrombose-Prophylaxe eingesetzt werden:

  • Blutplättchenhemmer (sogenannte Thrombozyten-Aggregationshemmer): diese verhindern die Verklumpung der Blutplättchen
  • Heparine: diese beeinflussen die Blutgerinnung und verhindern Blutgerinnsel indem sie direkt die Wirkung einzelner Gerinnungsfaktoren blockieren. Sie werden vor allem zur  Vorbeugung von Thrombosen zum Beispiel nach Operationen oder bei längerer Ruhigstellung eingesetzt. Heparine werden gespritzt und wirken sehr schnell.
  • Vitamin-K-Antagonisten: diese mindern die Gerinnungsneigung des Blutes indem sie die Bildung von bestimmten Gerinnungsfaktoren hemmen. Sie verdrängen das Vitamin K aus der Leber. Ohne Vitamin K kann die Leber diese Gerinnungsfaktoren nicht mehr herstellen. Diese Wirkstoffe haben den Vorteil, dass sie als Tabletten eingenommen werden. Oft werden sie in der Langzeitprophylaxe eingesetzt. Aber: Sie erfordern häufige und regelmässige Blutkontrollen.
  • Neue Wirkstoffe: Moderne gerinnungshemmende Medikamente können als Tablette eingenommen werden. Auch sie hemmen ganz bestimmte Gerinnungsfaktoren. Ein weiteres Plus für die neuen Wirkstoffe: sie erfordern keine regelmässigen Blutkontrollen zur Überwachung der Blutgerinnung mehr. Das erleichtert insbesondere jenen Menschen den Alltag, bei denen lebenslang medikamentös das Blut verdünnt werden muss. Diese neueren Gerinnungshemmer sind derzeit aber nur für bestimmte Anwendungsgebiete zugelassen.

Detaillierte Informationen

zur medikamentösen Prävention von Thrombosen /Embolien

 

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