Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Cholesterin 20. Januar 2017
Fokus
Adipositas, schweres Übergewicht
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blasenentzündung, Zystitis
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Erhöhtes Cholesterin
Familiäre Hypercholesterinämie
Atherosklerose, Arterienverkalkung
Cholesterin senken
Aktuell
Diskussionsforum
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Eisenmangel
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut trocken
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Impfen
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Todesfall
Verdauung
Verhütung / Verhütungsmethoden
Vogelgrippe
Wechseljahre
Zecken
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Cholesterinsenker nicht flächendeckend einsetzen

Die neuen Richtlinien der American Heart Association zum Einsatz von Statinen zur Bekämpfung hoher Cholesterin-Werte werden kontrovers diskutiert. Am Inselspital setzt man die Medikamente gezielt, aber nicht übermässig ein.

Im November letzten Jahres veröffentlichte die American Heart Association Richtlinien zur medikamentösen Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen bei erhöhten Cholesterinwerten. Statine sollten demnach sehr viel breiter eingesetzt werden als dies bereits heute weltweit der Fall ist – u.a. in der Prävention von Erst-Erkrankungen. Statine gehören zu den am zweithäufigsten verschriebenen Medikamenten in der Schweiz.

 

Prof. Nicolas Rodondi, Leiter der Universitäts-Poliklinik für Allgemeine Innere Medizin am Inselspital, betrachtet die neuen Richtlinien jedoch mit Skepsis, da die amerikanische Methodik zur Datenauswertung das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bzw. einen Herzinfarkt oder Hirnschlag bis doppelt so hoch einstuft wie das tatsächliche Risiko. „Würden wir diese Richtlinien in der Schweiz 1:1 umsetzen, so bekämen mehr als 50% der 40- bis 75-Jährigen Statine verschrieben“, rechnet Rodondi aus. „Das wäre zweimal mehr als bereits heute.“

 

Differenzierte Therapie statt Pauschallösung

Dabei bestreitet Rodondi die Wirksamkeit von Statinen bei Patienten, die bereits erkrankt sind, keinesfalls: „Für Herzinfarkt- oder Hirnschlag-Patienten sind Statine derzeit eine der besten Möglichkeiten, Rückfälle zu vermeiden.“

 

In der Prävention von Erst-Erkrankungen würde Rodondi die Medikamente aber nur vorsichtig einsetzen. „Bei Jugendlichen mit einem familiär erhöhten Cholesterinspiegel versuchen wir bereits frühzeitig Vorsorge zu betreiben. Dies beinhaltet neben einem gesunden Lebenswandel mit Bewegung auch besonders die Unterstützung durch geschulte Fachpersonen – wie wir sie in unserer spezialisierten Cholesterin-Sprechstunde anbieten.“
Insel Spital Universitätsspital Bern

27.01.2014 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Forum Cholesterin

Leser diskutieren zum Thema Cholesterin, erhöhte Blutfettwerte

Diskussionsforen

Diskussionsforen

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer