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Europa führend in der Eliminierung von Transfettsäuren

Der Konsum von Transfettsäuren ist eng verknüpft mit einem erhöhten Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und wird auch mit bestimmten Krebsformen in Verbindung gesetzt. Eine wachsende Zahl von Ländern in der Europäischen Region der WHO hat erkannt, dass Massnahmen zur Eliminierung der Transfettsäuren erheblichen gesundheitlichen Nutzen mit sich bringen, und neue Daten deuten darauf hin, dass solche Massnahmen tatsächlich greifen und den Konsum der Bevölkerung erheblich verringern.

Fünf europäische Länder haben Transfettsäuren in einem mutigen Schritt nahezu gänzlich verboten, während andere Länder noch auf selbstregulierende Mechanismen setzen. Trotz aller Fortschritte bereitet das Fehlen von Konzepten und Verboten in vielen Teilen der Region noch Sorgen. Die meisten Verbraucher wissen nicht, dass manche Nahrungsmittel erhebliche Mengen an Transfettsäuren enthalten, und der Konsum kann in einigen Bevölkerungsgruppen, insbesondere ärmeren Bevölkerungsschichten, sehr hoch sein.

 

Die Beseitigung der Transfettsäuren aus der Lebensmittelversorgung ist eine einfach durchzuführende Massnahme zur Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und manchen Krebserkrankungen sowie zur Verbesserung der Ernährung. Dänemark verbot 2003 als erstes Land der Welt praktisch den Verkauf von Produkten, die Transfettsäuren enthielten. Heute liegen die meisten Länder, welche die Eliminierung von Transfettsäuren aus unserer Ernährung eingeleitet haben, in Europa. „Wenn weitere Länder sich zum Handeln entschlössen, würde die Gesundheit in der gesamten Region davon erheblich profitieren,“ sagte die WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab vor den Delegationen der 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region während der 64. Tagung des Regionalkomitees in Kopenhagen (Dänemark).

 

Transfettsäuren kommen hauptsächlich in verarbeiteten Lebensmitteln als teilweise gehärtete pflanzliche Fette vor, etwa in manchen Margarinesorten, Fertiggerichten, Fast-Food, Pommes frites und Industriebackwaren.

Doch nun gibt es in der gesamten Region einen beachtlichen Ansporn, etwas gegen Transfettsäuren zu unternehmen. Dänemark, Österreich, Ungarn, Island, Norwegen und die Schweiz haben bereits vergleichbare Höchstwerte festgesetzt, um Transfettsäuren aus Nahrungsmitteln zu verbannen, doch andernorts geht der Konsum wegen fehlender Konzepte noch ungebremst weiter.

 

So zeigte eine Studie kürzlich, dass in einigen Ländern des Ostens der Region am Tag bis zu 30 g Transfettsäuren pro Kopf verzehrt werden.  Dies ist besorgniserregend, denn schon ein Konsum von 5 g am Tag ist mit einem Anstieg des Risikos für die koronare Herzkrankheit um 23% verbunden.  Auch in einigen Ländern der Europäischen Union ist der Gehalt an Transfettsäuren in manchen Nahrungsmitteln noch hoch und es gibt Anzeichen für erhöhten Konsum gerade in sozial schwachen Gruppen.

 

Dänemark hat Transfettsäuren praktisch verboten und zieht daraus nun in mehrerlei Hinsicht Nutzen.

  • Die Aufnahme an Transfettsäuren ging in allen Altersgruppen zurück und beträgt jetzt ein Zehntel des Niveaus vor der Regulierung.
  • Innerhalb eines Jahres hielten die meisten Produkte auf dem dänischen Markt den neuen Höchstwert von 2 g Transfettsäuren pro 100 g Fett ein.
  • Das Nährwertprofil der Lebensmittel wurde insgesamt verbessert, auch durch die Zunahme gesünderer Fette (etwa einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren), wie das dänische Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei betont.
  • Der verminderte Konsum von Transfettsäuren mag zum Teil den signifikanten Rückgang der Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erklären, der in jüngerer Zeit in Dänemark zu verzeichnen war.
WHO - Regionalbüro für Europa

20.10.2014 - dzu

 
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