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Sie sind hier: Fokus » Endometriose 22. August 2017
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Endometriose - zu lange unerkannt

 

 

An Endometriose erkranken rund 10% der gebärfähigen Frauen. Das muss nicht sein: Endometriose kann behandelt werden.

In der Schweiz leiden rund 190‘000 Frauen an Endometriose. Bei dieser Krankheit wächst das Endometrium – die medizinische Bezeichnung für die Gebärmutterschleimhaut – nicht nur innerhalb, sondern auch ausserhalb der Gebärmutterhöhle.

 

Bei der Endometriose handelt sich zwar um eine gutartige Erkrankung, die betroffenen Frauen sind aber häufig in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Die Wucherungen können starke Schmerzen und Unwohlsein verursachen.

 

Die Krankheit Endometriose wurde lange selbst von Ärzten nicht als solche erkannt. Aber: Endometriose ist eine der häufigsten Ursachen für Kinderlosigkeit. Die Endometriose-Herde wachsen während des Zyklus hormonabhängig, weshalb die Beschwerden rund um die Menstruation am stärksten sind.

 

Die Ursachen der Endometriose sind bis heute ungeklärt. Die Endometriose ist zwar nicht heilbar, kann aber dank neuer Medikamente und zusätzlichen anderen vielfältigen Therapien meist erfolgreich behandelt werden. Leider ist es noch immer so, dass oft mehrere Jahre vergehen, bis die Diagnose gestellt wird.

 

Endometriose - Was es ist

Bei der Endometriose handelt es sich um Wucherungen ausserhalb der Gebärmutterhöhle, bestehend aus Zellen der Gebärmutterschleimhaut.

häufigsten finden sich diese verschleppten Zellen im Beckenbereich, in den Eierstöcken sowie in der Nähe der Gebärmutter.

 

In seltenen Fällen wandern die Zellen in andere Organe wie Darm und Blase. Vereinzelt werden solche Endometriome auch in der Lunge, im Herz und in der Harnblase gefunden.

 

Die verschleppten Schleimhautzellen sind hormonabhängig und machen die gleichen zyklischen Veränderungen mit wie die Gebärmutterschleimhaut. Das monatliche Blut wird dabei zum Teil nicht nach aussen ausgeschieden, sondern sammelt sich im Körper an – man spricht hier von einer retrograden Menstruation.

 

Manchmal dominieren die Beschwerden, welche sich vor allem in starken Schmerzen oder Unwohlsein äussern. In anderen Fällen führt die Endometriose zu ungewollter Unfruchtbarkeit und damit zu Kinderlosigkeit. Bei etwa 50% der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch ist eine Endometriose-Erkrankung die Ursache. Selten kann die Endometriose andere Organe schädigen.

 

Lange Zeit wurde das Leiden nicht als Krankheit erkannt und auch heute vergehen oft viele Jahre, bis die Diagnose gestellt wird. Der Grund dafür ist das bei den Frauen häufig sehr unterschiedliche Beschwerdebild.

 

Dank moderner Untersuchungsmethoden kann die Diagnose - wenn daran gedacht wird - sicher gestellt und eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Eine Heilung der Endometriose gibt es nicht und selbst nach einer Behandlung besteht ein relativ grosses Rückfallrisiko, welches aber heute dank moderner Hormonbehandlung vermindert werden kann. Für die Behandlung ist die Zielformulierung wichtig.

 

Die folgenden Informationen klären über die Ursachen der Endometriose auf, sie erläutern die heutigen Untersuchungsmöglichkeiten und die aktuellen Behandlungsmethoden, welche zum Ziel haben, die Beschwerden zu lindern und eine Unfruchtbarkeit zu verhindern. Frauen sollen nicht länger leiden, sondern sich untersuchen und behandeln lassen.

 

 

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Herzkrankheiten: Junge Frauen mit Endometriose scheinen gefährdet zu sein
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Endometriose: OP hilft auch dem Arbeitgeber
Frauen die sich bei fortgeschrittener Endometriose einer minimalinvasiven Operation unterziehen steigern gleichzeitig ihre Lebensqualität und ihre berufliche Produktivität.

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