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Sie sind hier: Fokus » Haarausfall » Ursachen 23. Januar 2017
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Die verschiedenen Formen von Haarausfall

Haarausfall
hat verschiedene
Ursachen
 
Grundsätzlich ist zwischen vernarbenden und nicht-vernarbenden Alopezien zu unterscheiden. Vernarbende Alopezien sind meistens die Folge einer entzündlichen Erkrankung der Kopfhaut:

 

Infektionen, Entzündungen, aber auch Tumore und andere Schädigungen der Haut (z.B. Verletzungen, Verbrennungen und Verätzungen) können zum narbigen Haarverlust führen.

 

Wenn die Haarwurzeln zerstört sind, ist der Haarverlust endgültig. Dem gegenüber beruhen die nicht-vernarbenden Alopezien auf einer Störung des Haarzyklus, welche zum vorzeitigen Abbruch der Haarwachstumphase führen.

 

Verschiedene Ursachen für Haarausfall

Androgenetische Alopezie - Hormonell-Anlagebedingter Haarausfall

Ursachen beim Mann

Die androgenetische Alopezie, auch anlagebedingter Haarverlust genannt, ist weitaus die häufigste Form des Haarverlusts beim Mann. Sie beginnt oft schon in jungen Jahren, manchmal bereits in der Pubertät. Im mittleren Lebensalter betrifft sie ca. 50% der Männer und steigt mit zunehmendem Alter auf über 70% an.

 

Ursachen bei der Frau

Die androgenetische Alopezie - auch hormonell-anlagebedingter Haarverlust genannt - stellt sowohl beim Mann als auch bei der Frau die weitaus häufigste Ursache von Haarverlust dar.

 

Meist ist es eine Kombination von 3 Faktoren:
Erbanlage, männliche Hormone (Androgene), Alter

 

Verlaufsmuster

Der anlagebedingte Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, ist weitaus die häufigste Form des Haarverlusts beim Mann. Sie beginnt oft schon in jungen Jahren, manchmal bereits nach der Pubertät. Im mittleren Lebensalter betrifft sie ca. 50% der Männer und steigt nachher auf über 80% an.

 

In der Regel beginnt die androgenetische Alopezie mit beidseitigem Zurückweichen der Haargrenze an der Stirn (Geheimratsecken). Mit zunehmendem Alter sind auch die oberen und hinteren Schädelregionen (Ausbildung einer Scheitel- bzw. Wirbelglatze) betroffen. Die Ausbreitung folgt einem typischen Muster.

 

 



Die Anlage für Haarverlust ist vererbt. Sie bestimmt, wie die Kopfhaarfollikel auf die männlichen Hormone (Androgene) reagieren. Dabei spielt ein Stoffwechselprodukt des wichtigsten männlichen Hormons, des Testosterons, eine entscheidende Rolle: das Dihydrotestosteron, kurz DHT.

 

Es entsteht aus Testosteron durch Umwandlung mit Hilfe des Enzyms 5-alpha-Reduktase Typ II. DHT verkürzt die Wachstumsphase der Haarfollikel und verkleinert diese, so dass nur noch feine Härchen (Flaumhaar) entstehen und schliesslich die Haarbildung aufhört. So nimmt die Zahl der Haare ab.

 
 

Alopecia areata, Kreisrunder Haarausfall

Bei Mann und Frau

Kreisrunder Haarausfall
Alopecia areata
beim Mann
 
Die Alopecia areata - auch kreisrunder Haarausfall genannt - ist charakterisiert durch fleckförmig umschriebenen Haarverlust an einzelnen oder mehreren Kopf- oder Körperstellen. Der Verlauf der Alopecia areata ist sehr unterschiedlich. Auch wenn Männer häufiger darunter leiden, kann auch Frau unter der Alopecia areta leiden 

 

In 30% der Fälle wächst das Haar innerhalb von 6 Monaten wieder nach, in weiteren 30% innerhalb von 12 Monaten, in den übrigen Fällen schreitet die Alopezie weiter fort und kann zu vollständiger Kahlheit führen. Die Krankheit zeigt in 80% der Fälle über kurz oder lang einen Rückfall.


Die Ursache für diese Form von Haarverlust ist nicht genau bekannt. Eine mikroskopisch nachweisbare Entzündung im Bereich der Haarwurzel führt zu einer Beeinträchtigung des Haarwachstums bis zum Haarwachstumsstopp. Als Grund für die Entzündung wird eine Immunstörung vermutet, bei der das körpereigene Abwehrsystem den Haarfollikel angreift, ohne diesen endgültig zu zerstören.

 

 
 

Diffuse Alopezie, Diffuser Haarausfall

Beim Mann

Bei dieser Form von Haarverlust kommen gleichzeitig viele Haarfollikel in die Rückbildungsphase. Die Folge ist ein diffuser Ausfall von Haaren, verteilt über das gesamte Kopfhaar (sog. diffuse Alopezie).

 

Diffuse Alopezie ist als Symptom verschiedener Störungen des Gesamtorganismus aufzufassen und tritt beispielsweise bei schweren Allgemeinkrankheiten, Operations- und Verletzungsstress, hohem Fieber, radikalen Diätkuren, Eisenmangel, als unerwünschte Arzneimittel-Wirkung und bei Krankheiten gewisser Hormondrüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Hypophyse) auf.

 

Bei der Frau

Diffuser über
den ganzen Kopf
verteiler Haarausfall
 
Zustand des Kopfhaars kann ein Spiegelbild des körperlichen Allgemeinzustandes sein.

 

Veränderungen des allgemeinen Gesundheitszustandes, des Hormonhaushaltes oder der Ernährung können sich auf die aktive Zellteilung der Haarwurzeln negativ auswirken und zum vorzeitigen Übergang des Haares aus der Wachstumsphase des Haarzyklus in die Ruhepause führen. Daraus entsteht ein vermehrter Haarausfall, der die Gesamtheit der Kopfhaare betrifft.

 

Dieser Typ des Haarausfalls (diffuses Effluvium/diffuse Alopezie) wird nicht selten als akute Form im Anschluss an hohes Fieber oder an operative Eingriffe beobachtet. Typischerweise tritt er drei Monate nach einem derartigen Ereignis ein. Der chronische diffuse Haarausfall (Effluvium) mit Bestandesdauer über 6 Monate kommt häufiger im Zusammenhang mit Eisenmangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen, chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, Tumorkrankheiten, Infektionen und Medikamenteneinnahme vor.


Er betrifft ebenfalls die Gesamtheit der Kopfhaare, hält an, solange die Ursache nicht erkannt und behoben ist und wird erst bei einem Verlust von mindestens 25% der Haare (Alopezie) sichtbar.


In ca. einem Viertel der Fälle von chronischem (diffusem) Haarausfall lässt sich keine Ursache feststellen. Ist eine androgenetische Alopezie mit Sicherheit ausgeschlossen, kann in diesen Fällen trotz erhöhter Anzahl ausfallender Haare davon ausgegangen werden, dass es nicht zu einem ausgeprägten Haarverlust mit Glatzenbildung kommt, da für jedes ausfallende Haar ein gleichwertiges nachwächst ("kompensiertes Effluvium").

 
 

Artifizielle Alopezie - Selbstverursachter Haarausfall

Bei den artifiziellen Alopezien sind als häufigste Diagnosen die Trichotillomanie, die Trichotemnomanie und die Traktionsalopezie zu nennen.


Bei der Trichotillomanie reissen sich die Patienten zwanghaft selbst Haare aus und mindern so ihre Haardichte. Im Kindesalter sind häufiger Jungen, später häufiger weibliche Jugendliche betroffen. Klinisch sieht man unscharf begrenzte Areale mit abgebrochenen, unterschiedlich langen Haaren und Einblutungen ohne Entzündungszeichen. Der Zupftest ist negativ, im Trichogramm finden sich kaum Haare in der Ruhephase (Telogen). Die histologische Aufarbeitung zeigt eine Trichomalazie (Erweichung der Kopfhaare innerhalb der Follikel) und Einblutungen. Als Ursache kommen psychologische Konflikte, häufig bei einer gestörten Mutter-Tochter-Beziehung, in Frage.


Bei der Trichotemnomanie ist die Haardichte in scharf umschriebenen Arealen künstlich reduziert. Auffällig ist, dass die Haare anormal kurz sind. Der Patient schneidet sie heimlich selbst mit einer Schere ab, klagt dann aber über Haarausfall. Das Trichogramm weist ausschliesslich eine Normalverteilung auf. Auch hier liegen häufig psychologische Konflikte und das Verlangen, Aufmerksamkeit und Beachtung zu erhalten, zu Grunde. Psychotherapeutische Ansätze helfen, die Konfliktsituation zu beherrschen.


Eine wichtige Differenzialdiagnose bei meist am vorderen Haaransatz lokalisiertem, bandförmigem Haarausfall ist die Traktionsalopezie. Dieses Krankheitsbild ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Typisch sind kurze abgebrochene Haare und Follikelentzündungen sowie umschriebene, vernarbende Areale vor allem an den Rändern des behaarten Kopfes.

 

Dieser Haarausfall tritt häufig bei Kindern mit Pferdeschwanzfrisur auf oder bei afroiden Patienten, die zum Glätten ihrer gekräuselten Haare einen straffen Zug ausüben oder an die Kopfhaare schwere Kunsthaare oder Zöpfe anknüpfen. Eine Änderung der Frisiergewohnheiten wirkt sich positiv aus.

 
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20.01.2014 - dzu
 
 
 

 

 


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