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Sie sind hier: Fokus » Haut trocken » Aufbau der Haut 24. Juni 2017
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Die Haut - Schutz des Körpers

Die Haut
schützt den Körper
 

Die Haut bildet als grösstes Organ des Menschen mit einer Fläche von rund eineinhalb bis zwei Quadratmetern die Aussenhülle des Körpers.

 

Als Grenzorgan spielt die Haut unter anderem auch eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr des Körpers. Schlussendlich prägt die Haut das einmalige Erscheinungsbild eines jeden Menschen.
 
Bei Verletzungen oder anderen Erkrankungen der Haut, ist der Körper bestrebt, den verlorengegangenen Schutz so schnell wie möglich wieder herzustellen. Nebst medizinischen Behandlungen können pflegende Crèmes oder Salben den Heilungs- und Regenerationsprozess der Haut unterstützen.

 

Aufbau der Haut

Hautaufbau

Aufbau der Haut in Schichten ©Spirig Pharma AG

 

Die drei Hauptschichten der Haut

Oberhaut (Epidermis)

Die Hauptaufgabe der Epidermis besteht darin, die obersten Hautzellen lebenslang und kontinuierlich zu erneuern. Dazu werden in der untersten Zellschicht der Epidermis ständig neue Zellen gebildet und nach oben geschoben. Diese Zellen verhornen langsam, sterben ab und bilden so die äusserste, sehr feste Zellschicht der Epidermis, die sogenannte Hornschicht (Stratum corneum). In der Oberhaut sind auch wichtige Zellen des Abwehrsystems - unter anderem die sogenannten Langerhanszellen - eingelagert. Diese Zellen gibt es nur in der Haut. Sie fangen eingedrungene Schadstoffe ab und alarmieren das Abwehrsystem. Diese Hautschicht besitzt als einzige keine Blutgefässe.

 

Die Hornschicht kann man sich wie ein Ziegelstein-Mörtel-Modell vorstellen: Die Ziegelsteine sind die toten Hornzellen. Der Mörtel, der die Hornzellen zusammenhält und die Zwischenräume abdichtet, besteht zum grössten Teil aus Lipiden (Fetten). Zudem bedeckt ein Schutzfilm die gesamte Hautoberfläche, ähnlich dem Verputz auf dem Mauerwerk. Der Schutzfilm besteht aus einem Gemisch von Talg (Fett) und Wasser. Diese Emulsion bestimmt das Hautbild (fette Haut, normale bis trockene Haut). Bei einem ph-Wert von 5.5 bis 7 ist diese Emulsion "schwach sauer" und wird deshalb als Säureschutzmantel der Haut bezeichnet. Zusammen mit dem Schutzfilm verhindert die Hornschicht das Eindringen von Fremdstoffen, verringert den Wasserverlust und bildet so die wichtigste Hautschutzbarriere.

 

Die Lederhaut (Dermis oder auch Lederschicht)

Die Lederhaut besteht vorwiegend aus einem dichten Bindegewebe, das aus einem Netz von sehr dehnbaren Bindegewebsfasern und wenig dehnbaren Bindegewebsfasern (Kollagenfasern) gebildet wird. Dieses Fasergerüst gibt der Haut die Elastizität, Spannkraft und Festigkeit. Die Kollagenfasern der jungen Haut können reichlich Wasser binden und geben so der Haut die hohe Eigenspannung (Hauttugor). Mit zunehmendem Alter verlieren sie diese Eigenschaft mehr und mehr und die Haut neigt zur Faltenbildung. Zusätzlich befinden sich in dieser Netzschicht allerlei Drüsen, Nerven, Blutgefässe Muskelfasern sowie die sogenannten Hautanhangsgebilde (Haarwurzeln, Talgdrüsen, Schweissdrüsen, Duftdrüsen). Ausserdem beherbergt sie die Sinneszellen für Druck-, Tast-, Vibrations-, Temperatur- und Schmerzempfindung.

 

Die Unterhaut (Subcutis)

Die Unterhaut besteht aus lockerem Bindegewebe und Unterhautfettgewebe. Die Hauptfunktion der Subcutis ist das Speichern von Fett und Wasser. Das Fettgewebe ist je nach Körperregion, Ernährungszustand, hormoneller Situation, Alter und Geschlecht unterschiedlich stark ausgeprägt und hat wesentlichen Anteil am Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Es dient der Polsterung (Schutz der darunter liegenden Organe vor Druck und Stössen), der Isolierung (Wärmespeicher) sowie als Nährstoffdepot, worauf der Körper bei Bedarf zurückgreifen kann.

 

Die Hautanhangsgebilde

  • Haare schützen
    vor Kälte und vor
    Sonnenbestrahlung

     
    Haare
    dienen vor allem der Wärmedämmung bei Kälte und schützen den Kopf vor starker Sonnenbestrahlung.
  • Nägel erleichtern das Greifen und Tasten und verhindern Verletzungen an den Finger-und Zehenenden.
  • Talgdrüsen sind an den Haarfollikel (Haarwurzel) gebunden. Talg schützt Haut und Haare vor Austrocknung und erhält die Haut geschmeidig. Ausserdem hemmt Talg das Wachstum bestimmter Bakterien. Talg (Fett) produziert Wärme und ist auf der gesamten Körperoberfläche zu finden.
  • Schweissdrüsen sind für die Wärmeregulation zuständig. Sie produzieren Schweiss, der zu 99% aus Wasser besteht und an der Körperoberfläche verdunstet, Dabei entsteht Kälte, die den Körper bei Überhitzung (Anstrengung, Fieber) kühlt.
  • Duftdrüsen befinden sich in den Achselhöhlen und im Bereich der Kopf- und Schambeharrung. Zusammen mit dem Schweissgeruch entsteht damit der individuelle Körpergeruch.

 

Beschaffenheit der Haut

Spannungszustand (Hautturgor), Feuchtigkeitsgehalt, Behaarung und Struktur der Oberfläche bestimmen die Hautbeschaffenheit. Der Hautturgor gibt Aufschluss über den Wassergehalt der Haut und ist abhängig vom Wasser- und Elektrolytgehalt des Körpers. Ein normaler Hautturgor macht die Haut druckelastisch. Gesunde Ernährung und eine ausgewogene Flüssigkeitsbilanz tragen zur Aufrechterhaltung eines elastischen Spannungszustandes bei. Unabhängig davon verändert er sich aber mit zunehmendem Alter. Diese Oberflächenstruktur kann durch mechanische oder physikalische Beanspruchung oder durch innere Einflüsse (z.B. Krankheiten) verändert werden.

 

Hauptaufgaben der Haut

  • Schutzfunktion: Die Haut schützt den Körper vor äusseren Einflüssen.
  • Temperaturregulation: Die Körpertemperatur wird konstant gehalten, indem sich Blutgefässe der Haut verengen (bei Kälte) oder erweitern (bei Hitze) sowie über das Schwitzen (Kühlung durch Verdunstung).
    Regulation des Wasserhaushalts: Über die Schweissproduktion werden Wasser und Salze abgegeben.
  • Sinneswahrnehmung: Die Haut ist unser grösstes Sinnesorgan. Über die Haut nehmen wir Temperaturreize, Schmerzen, Druck, aber auch Berührung wahr.
  • Immunabwehr: In der Haut finden sich verschiedene Zellen, die wichtig sind für die körpereigene Abwehr.
  • Stoffwechsel- und Speicherfunktion: Die Haut ist an der Vitamin-D-Bildung und Entgiftung beteiligt. Sie dient auch als Speicherorgan für Fett, Kohlenhydrate, Flüssigkeiten und Salze.
  • Kommunikation: Die Haut prägt das äussere Erscheinungsbild und dient dem emotionalen Informationsaustausch durch Körpersignale (Erröten oder Erblassen) und sie gibt Auskunft über die psychische ("Spiegel der Seele") und körperliche Verfassung. Am deutlichsten zeigt sich dies im Gesicht, Hals oder Brustbereich.
 
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03.10.2013 - dzu
 
 
 

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