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Sie sind hier: Fokus » Haut trocken » Ekzeme berufsbedingt 25. März 2017
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Hand-Ekzem durch trockene, rissige Haut

In bestimmten Berufen
 brauchen die Hände
besonderen Schutz
und Pflege
 
Laut Schweizer Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sind berufsbedingte Hauterkrankungen (sogenannte Berufsdermatosen) in vielen Berufen die am meisten gemeldete Berufserkrankung. Bis zu 90% der Berufsekzeme betreffen die Hände.
 
Folgende Berufe sind besonders häufig von Berufs-Ekzemen betroffen: Friseure, Bäcker, Maler, Hausfrauen sowie Reinigungspersonal und Bauarbeiter. Durch den häufigen Kontakt mit Wasser, chemischen und/oder potentiell allergieauslösenden Substanzen (z.B. Nickel, Latex, Konservierungsstoffe) wird die Haut gereizt und die Hautbarriere wird durchlässig. Reizstoffe und Mikroorganismen können praktisch ungehindert in die Haut eindringen.
 
Durch den wiederholten Kontakt kann sich die Haut nicht mehr selber regenerieren, es kommt zu sicht- und fühlbaren "Abnutzungserscheinungen". Feuchtigkeit, mechanische sowie temperaturbedingte Einflüsse fördern die Entstehung eines Abnutzungsekzems noch zusätzlich.
 

Häufig sind diese Personen aufgrund unerträglicher Beschwerden gezwungen, den Beruf zu wechseln. Das ist einerseits psychisch sehr belastend und mit grossem Aufwand verbunden und generiert andererseits hohe gesellschaftliche Kosten. Hier ist die Aufklärung über Vorbeugung und der richtigen Pflege vor, während und nach der Arbeit besonders wichtig.

 

Häufige Berufs-Ekzeme

  • Allergisches Handekzem: dabei handelt es sich um eine Überempfindlichkeit gegenüber einem oder mehrerer Stoffe. Durch Kontakt mit diesen Stoffen - z.B. bei Schmuck oder Geldmünzen kann Nickel der Auslöser sein - kommt es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion der Haut mit Entzündungszeichen (Juckreiz, Rötung, Blasenbildung).
  • Irritatives Kontaktekzem, auch Abnutzungsekzem: tritt auf, wenn wiederholt reizende Stoffe mit der Haut in Kontakt kommen und diese zunächst unterschwellig schädigen. Reinigungsmittel, Seifen, Shampoos, Wasser, Desinfektionsmittel, aber auch Bohr- oder Schleifmittel gehören zu solchen hautreizenden Stoffen. Als Folge kommt es zu einer "Abnutzung" der Haut mit beeinträchtigter Barrierefunktion und Entstehung eines Ekzems. Entzündungsreaktionen zeigen sich durch Rötung, Bläschenbildung, Rhagaden (Risse) und Hyperkeratosen (Hautverdickungen)
  • Atopisches Handekzem: hier liegt eine genetische (vererbte) Veranlagung zugrunde und die Betroffenen neigen generell zu trockener Haut und Ekzemen. Diese Form wird auch als Neurodermitis oder atopische Dermatitis bezeichnet. Kommt diese Haut berufsbedingt, also regelmässig, mit hautreizenden Stoffen in Kontakt, reagiert sie mit Bläschen, Schuppen und Rissen. Verursacher sind meist: Wasser, Feuchtigkeitsstau (durch Tragen von Handschuhen), Seifen- und Lösungsmittel, Säuren, Laugen oder mechanische Reize.

 

Auslöser eines Abnutzungs-Ekzems

  • Durch Wasser oder durch Feuchtigkeitsstau (z.B. Tragen von Gummi- oder Latexhandschuhen) wird die Hautbarriere geschädigt - die Hornhaut quillt auf.
  • Durch Seifen, Desinfektions- und Lösungsmittel werden Fette aus der
    Haut gewaschen - die Haut trocknet aus.
  • Säuren und Laugen führen zur Schädigung der Hornschicht und des Schutzmantels der Haut.
  • Durch mechanische Reize findet ein Abrieb der Hornhaut statt.

 

All dies führt zu trockener, spröder, rauer, meist stark juckender und geröteter Haut - ein Abnützungsekzem hat sich entwickelt.

 

Behandlung der berufsbedingten Handekzeme

Das integrative Hautschutzkonzept beruht auf 3 Säulen: Schutz, Reinigung und Pflege. Dieses Konzept sollte von Berufsleuten konsequent angewendet werden.

 

Reinigung der Hände

Die Reinigung verschmutzter, verstaubter oder mit chemischen Substanzen kontaminierten Händen erfolgt bei Berufsleuten meist mehrmals am Tag und gefährdet das Austrocknen der Hände noch zusätzlich.

 

Vor Gebrauch einer Hautschutz- oder Hautpflegecrème sollten deshalb milde, ph-neutrale und parfumfreie  Reinigungsmittel verwendet werden, die anschliessend unter fliessendem Wasser (nicht zu warm) abgespült werden.

 

Wichtige Anforderungen an eine Hautschutzcrème

  • Gute kosmetische Akzeptanz: Zieht rasch ein und hinterlässt keine Rückstände auf Gegenständen; kann auch unter Handschuhen angewendet werden
  • Lange Haftdauer, trotz mehrmaligem Reinigen, bei 3-5maliger Anwendung täglich
  • Optimale Verträglichkeit, d.h. enthalten keine Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe
  • Sollte im Lebensmittelbereich verwendet werden können.

Wichtig: Während der Arbeit nur die Hautschutzcrème anwenden. Die Hautpflegecrème wird erst nach der Arbeit angewendet

 

Allgemeine Tipps zur Handpflege

Auch die beste Crème wirkt nur, wenn sie täglich, konsequent und richtig aufgetragen wird. Insbesondere Finger- und Handrücken, Fingerspitzen und Nagelbett, Fingerzwischenräume und Handgelenke müssen besonders sorgfältig eingecremt werden. Die während des Arbeitstages geschädigte Haut muss sich bis zum nächsten Tag erholen können. Unterstützt wird die Regeneration durch feuchtigkeitsspendende und - besonders im Winter wichtig- fetthaltige Crèmen. Hände für die Nacht dick eincrèmen und wenn möglich mit Baumwollhandschuhen bedecken.

 

Prävention

Wichtigste Massnahmen:

  • Reizstoffe wenn immer möglich durch das Tragen von Schutzhandschuhen oder Arbeitskleidung vermeiden. Wo nicht möglich mit Hautschutzcreme schützen
  • Schutzhandschuhe mit Baumwollfütterung tragen (Latex wirkt häufig allergisierend) oder Baumwollhandschuhe zusätzlich unter Kunststoffhandschuhen tragen. 
  • Konsequente regenerierende Hautpflege mit speziellen Hautpflegemitteln vor, während und nach der Arbeit
    Allgemeine Massnahmen zur Vorbeugung trockener Haut gelten auch für Berufsleute. Siehe auch: Prävention "Trockene Haut"

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14.01.2013 - dzu
 
 
 


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