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Sie sind hier: Fokus » Heuschnupfen » Behandlung 24. März 2017
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Heuschnupfen: Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

  • Anhand der Symptome, die der Patient schildert (Anamnese).
  • Hauttests
  • Antikörpernachweis aus einer Blutuntersuchung
  • Provokationstests: Dabei wird der verdächtige Stoff unter ärztlicher Aufsicht in die Nase, auf die Bronchial- oder Konjunktivalschleimhaut gebracht.

Das Führen eines Allergie-Tagebuches, in dem eingetragen wird, wann und unter welchen Umständen welche Beschwerden auftreten und wie lange sie andauern, hilft dem Arzt das verantwortliche Allergen zu identifizieren.

 

Ein Ernährungstagebuch kann helfen, bei Verdacht auf eine Nahrungsmittel-Allergie oder Intolleranz das allergieauslösende Allergen zu finden. Dennoch: Oft ist es auch für den Arzt nicht einfach, das allerieauslösende Allergen zu identifizieren.

 

Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen

Zur Behandlung eines Heuschnupfens gehören:

Expositionsprophylaxe (Vorbeugende Behandlung)

Sich voll und ganz vor den Pollen zu schützen geht fast nicht. Aber mit folgenden Tipps können Patienten den Pollenkontakt wirksam reduzieren:

  • Im Freien wenn immer möglich eine gut anliegende Brille tragen.
  • Sportliche Tätigkeiten wenns geht in die frühen Morgenstunden oder in die Abendstunden verlegen.
  • Jeden Abend Haare Waschen um die Pollen auszuspülen und die Kleider wechseln.
  • Schlafzimmerfenster wenn immer möglich geschlossen halten oder mit einem Pollengitter an den Fenstern ausstatten.
  • Autofahren mit geschlossenen Fenstern.

 

Behandlung der Symptome

Bei leichten Beschwerden:

  • Antihistaminika (Antiallergika, entzündungs- und allergiehemmend) reduzieren den Juck- und Niesreiz.
  • Abschwellende Nasentropfen oder –sprays: nicht dauerhaft anwenden, da sie die Nasenschleim austrocknen.

Antihistaminika können bedenkenlos längerfristig eingesetzt werden.
 

Bei stärkeren Beschwerden:

  • Nasensprays oder Augentropfen mit Kortison können bei der allergischen Rhinitis (Nasenschleimhautenthzündung) eingesetzt werden.

Neuesten Studien zur Folge können die Kortisonpräparate ebenfalls längerfristig eingesetzt werden. Es kann gelegentlich zu Reizungen der Nasenschleimhaut, zu trockenen Schleimhäuten oder Nasenbluten kommen.

 

Hyposensibilisierung, Desensibilisierung oder spezifische Immuntherapie

Bei diesem  Behandlungsverfahren wird der Körper langsam an den allergieauslösenden Stoff gewöhnt. Dabei werden kleine Mengen des Allergens unter die Haut gespritzt (SCIT), mit ansteigender Dosis. Die Behandlung dauert über die Zeit von 2-3 Jahren.

 

 

Sublinguale Immuntherapie (SLIT)

Seit 2011 ist die sublinguale Immuntherapie in der Schweiz zugelassen. Bei der sublingualen Immuntherapie (SLIT) träufelt der Patient mehrmals pro Woche einige Tropfen einer Allergenlösung unter die Zunge (sublingual). Die SLIT gilt auch unter Experten zunehmend als gute Alternative zur ''Spritzenimpfung''  (Hyposensibilisierung), insbesondere auch für Menschen mit Spritzenangst und solchen, die nicht regelmässig eine Arztpraxis aufsuchen können oder wollen. Vorteil: Die SLIT kann nach Angewöhnungszeit und unter regelmässigen Arztkontrollen zu Hause durchgeführt werden.

 

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06.08.2013 - dzu
 
 
 


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