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Sie sind hier: Fokus » Heuschnupfen 30. März 2017
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Heuschnupfen: Gräserpollen im Höhenflug – Asthmafälle zunehmend

Allergiker aufgepasst: Die Werte an Gräserpollen sind aktuell sehr hoch. Ärzte warnen, dass Heuschnupfen nicht zu unterschätzen sei, da sich daraus auch Asthma entwickeln könne. Und: Europaweit nehmen die Pollenmengen zu. Damit sei mit mehr Allergiebetroffenen zu rechnen.

Allergiker
aufgepasst
 
Gräserpollen hätten aktuell ein saisonales Maximum erreicht, wie MeteoSchweiz dem Nachrichtendienst SDA mitteilt.

 

Damit leiden derzeit etwa 330‘000 Menschen in der Schweiz sehr stark unter Allergiebeschwerden. Denn: Zwischen 15 und 20% der Schweizer Bevölkerung - das sind rund eine Million Betroffene - leiden an einer Pollenallergie (Heuschnupfen). Schuld an der hohen Pollenmenge sei die aktuelle Wärme und die Trockenheit, so Regula Gehrig, Biometeorologin.

 

Zudem warnen Experten, dass Heuschnupfen nicht nur lästig sei, sondern zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen könne. So entwickelt etwa ein Drittel der Betroffenen im Laufe der Zeit ein allergisches Asthma. Heuschnupfen könne aber auch eine Grundlage für weitere Allergien darstellen.

 

Dazu Peter Schmid-Grendelmeier, Leiter der Allergiestation am Universitätsspital Zürich, gemäss einer Mitteilung des Pharmaunternehmen Alk-Abelló: "Viele Patienten kommen mit Beschwerden wie Husten und Atemnot in die  Sprechstunde". Das seien oft erste Anzeichen einer sich anbahnenden Asthmaerkrankung, so Schmid weiter.

 

Kurzfristig würden nur zwei Dinge helfen: Im Haus bleiben oder anti-allergische Medikamente einnehmen. Der einzige längerfristige Schutz vor den Symptomen und einem schweren Verlauf des Heuschnupfens biete aber nur die Immuntherapie (eine Art Impfung).

 

Bei der Immuntherapie (Desensibilisierung) muss der Allergiker während längerer Zeit kleine Mengen des Allergens (hier Gräser) in Tablettenform einnehmen. Damit wird das Immunsystem so umprogrammiert, dass der Körper bei erneutem Kontakt in der Pollensaison nicht mehr mit Schnupfen oder sogar Asthmabeschwerden reagiert. Die Experten empfehlen die Immuntherapie bereits im Herbst zu beginnen. (Siehe Interview mit einer Fachärztin)

 

Laut einem Bericht des Fachjournals „PloSONE“ nehmen sowohl Heuschnupfen wie auch allergisches Asthma zu. Das seien alles Folgen der zunehmenden Luftverschmutzung und eines veränderten Lebensstils, sind sich die Experten sicher. So habe sich in einer Untersuchung von  Pollen-Zeitreihen aus 13 Ländern in Europa , darunter auch Daten von MeteoSchweiz, insbesondere in den Städten  eine Zunahme der Pollenmengen um durchschnittlich 3% pro Jahr feststellen lassen; in ländlichen Gebieten lag diese Zunahme bei einem Prozent. Die wahrscheinlichste Ursache für den Pollenanstieg in der Athmosphäre sei die steigende Kohlendioxid-Konzentration, so die Experten.

 

In der Schweiz sei vor allem ein Anstieg von Birken- und Haselpollenzu beobachten. Die Gräserpollenbelastung sei etwa gleich geblieben, was aber vermutlich mehr mit der Landnutzung als mit dem Klima zu tun habe, so Gehrig von der MeteoSchweiz.

 

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31.05.2012 - dzu

 
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