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Malaria-Risiko: Repellentien reduzieren das Risiko deutlich

Experten des Tropeninstitutes in London haben in einer Studie untersucht, ob Repellentien auf pflanzlicher Basis in Bolivien das Malariarisiko zusätzlich zum Moskitonetz reduzieren.

Moskitonetz
 
In Bolivien sind die Malaria-Mücken vor allem am frühen Abend sehr aktiv.

 

An der Untersuchung nahmen 4’008 Personen aus 860 Haushalten in Bolivien teil. Die Teilnehmer schliefen unter Moskitonetzen, die mit Insektiziden behandelt waren. Zusätzlich trugen die Teilnehmer jeden Abend ein auf Eucalyptus basierendes Repellens oder eine Placeboflüssigkeit (Scheinflüssigkeit) auf die Haut auf. Studienendpunkt war das Auftreten der gefährlichsten Malaria (Malaria tropica) sowie der Malaria tertiana. (Siehe Krankheitsbild Malaria)

 

Es zeigte sich, dass die Teilnehmer mit dem Eucalyptus-Repellens deutlich weniger häufig an der Malaria tertiana erkrankten als die Gruppe mit dem Placebo. Malaria tropica- Fälle gab es insgesamt wenige; der Vergleich gegenüber der Placebogruppe zeigte ein deutlich kleineres Risiko, wegen der geringen Fallzahl war das Ergebnis statistisch gesehen jedoch weniger aussagekräftig. Fieberepisoden insgesamt waren in der Repellensgruppe um fast 60% weniger häufig als in der Placebogruppe.

 

Fazit der Autoren: Repellentien gegen Insekten bieten einen deutlichen und effektiven Schutz vor Malaria. Gerade bei Reisen in Gebieten, wo die Malaria-Übertragung vorwiegend in den frühen Abendstunden geschieht, sollten unbedingt Repellentien und behandelte Moskitonetze zur Vorbegung gegen Malaria angewendet werden.

 

Mehr zum Thema

Tellmed, BMJ 2007;335:1023 - Hill N et al

19.11.2007 - dzu

 
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