Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Krankenversicherung 17. Januar 2017
Fokus
Adipositas, schweres Übergewicht
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blasenentzündung, Zystitis
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Eisenmangel
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut trocken
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Impfen
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Aktuell
Hausarzt-Modell
FAQ
HMO-Modell
Glossar
Diskussionsforum
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Todesfall
Verdauung
Verhütung / Verhütungsmethoden
Vogelgrippe
Wechseljahre
Zecken
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

8.1 Prozent haben ihre Krankenkasse gewechselt

Per Anfang 2015 haben 650‘000 Schweizer ihre Krankenkasse gewechselt. Das ist mehr als in den beiden Vorjahren. Sparen lässt sich nebst einem Kassenwechsel auch mit der Anpassung der Franchise – doch damit könnte schon bald Schluss sein.

Wer die Krankenkasse wechselt, kann pro Jahr mehrere hundert Franken sparen. Trotzdem tun es die wenigsten: Im vergangenen Herbst wechselten 8,1 Prozent oder 650‘000 Versicherte Ihre Kasse. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag von comparis.ch bei 4000 Schweizern zwischen 18 und 75 Jahren im Dezember 2014 durchgeführt hat. Die Deutschschweizer sind mit 9 Prozent etwas wechselfreudiger als die Westschweizer (7 Prozent) und die Tessiner (6 Prozent). Auch beim Alter gibt es Unterschiede: Während 13 Prozent der 18- bis 30-Jährigen ihre Kasse gewechselt haben, sank der Anteil der Wechsler mit steigendem Alter bis auf 4 Prozent bei den 61- bis 75-Jährigen.

 

Scheu vor administrativem Aufwand

In den beiden Vorjahren lag die Wechselquote noch tiefer mit 7,5 Prozent im Herbst 2013 und 6,8 Prozent im Herbst 2012. Allerdings sind in diesen Jahren auch die Prämien nicht so stark angestiegen wie auf 2015. «Trotzdem scheuen sich immer noch viele Leute vor dem Aufwand eines Kassenwechsels», sagt Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly von comparis.ch. Zu Unrecht, wie der Experte sagt. Hat man seine Rechnungen bei der alten Kasse bezahlt, muss einen die gewünschte Kasse aufnehmen. Allein bei den erwachsenen Versicherten könnten 92 Prozent sparen, wenn sie zu einer anderen Kasse mit gleichem Modell und gleicher Franchise wechselten, wie comparis.ch kürzlich erhoben hat.

 

Alternativmodell: Zufriedenere Versicherte

Interessant ist auch, dass die Versicherten mit einem Alternativmodell kaum mehr zum Standardmodell zurückwechseln. Bei Alternativmodellen haben die Versicherten bestimmte Vorgaben, erhalten dafür aber einen Prämienrabatt. So müssen sie beim Hausarztmodell etwa immer zuerst den Hausarzt aufsuchen, der über das weitere Vorgehen befindet. Weitere Alternativmodelle sind HMO und Telmed.

 

Wenn man die Versicherten betrachtet, die entweder das Modell oder die Versicherung gewechselt haben, zeigt sich: Nur 5 Prozent der alternativ Versicherten wechselten zum Standardmodell. Hingegen wechselten 40 Prozent der Standard-Versicherten in ein Alternativmodell. «Diese Zahlen zeigen, dass sich für die meisten Schweizer das Alternativmodell lohnt: Sie können Kosten sparen, bekommen aber trotzdem eine gute Leistung.»

 

Selbstverantwortung bei den Wahlfranchisen

Sparen lässt sich allerdings nicht nur durch den Wechsel der Kasse oder des Versicherungsmodells, sondern auch durch die Anpassung der Franchise: Wer von der tiefsten Franchise von 300 Franken auf die höchste von 2500 Franken wechselt, kann pro Jahr bis zu 1540 Franken sparen. Bundesrat Alain Berset hegt nun Pläne, die Zahl der Franchisen zu reduzieren. Dies, weil die hohen Franchisen von vielen Gesunden unter anderem zum Prämiensparen gewählt wurden, wie die NZZ kürzlich schrieb. Ziel der Franchisen sei aber der sparsame Umgang mit medizinischen Leistungen. «Bundesrat Berset sollte diese Behauptung mit Zahlen belegen», sagt Schneuwly.

 

Die Zahlen von comparis.ch zeigen, dass Personen mit einer hohen Franchise ihre Kasse eher wechseln als solche mit einer tiefen Franchise: Während bei den Versicherten mit 300-er Franchise 7 Prozent einer neuen Kasse beigetreten sind, haben dies ganze 11 Prozent der Versicherten mit 2500-er Franchise getan. «Die Franchisen sind nicht nur ein Anreiz zum Prämiensparen, sondern auch ein probates Mittel, um sich vor Überarztung zu schützen», sagt Felix Schneuwly. «Denn wer Leistungen selber bezahlt, beurteilt Kosten und Nutzen kritisch.»

 

Dass die Versicherten mit hoher Franchise auch öfter die Versicherung wechseln, zeige, dass diese kostenbewusst seien. Die verschiedenen Franchisenstufen erlauben es den Versicherten, je nach Budget und Krankheitsrisiko ihre maximale jährliche Kostenbeteiligung zwischen 1000 und 3200 Franken zu variieren. «Es gibt keinen vernünftigen Grund, den Versicherten diesen bescheidenen Spielraum der Selbstverantwortung zu nehmen», sagt Schneuwly.

comparis.ch

15.01.2015 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Forum Krankenkassen

Leser diskutieren zum Thema Krankenkasse, Versicherungen, Alternative Versicherungsmodelle, HMO, Hausarztmodell, Prämiensparen >>

Diskussionsforen

Diskussionsforen

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer