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Versicherte profitieren weiterhin von Wahlfreiheit

Das Schweizer Stimmvolk hat sich für die Wahlfreiheit entschieden und die Initiative zur Einheitskasse abgelehnt. Was das für die Versicherten bedeutet, erklärt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte eines Internetvergleichsdienstes.

Die grosse Frage nach der Abstimmung über die Einführung einer Einheitskrankenkasse in der Schweiz: Welche Auswirkungen hat die Entscheidung für die über 8 Millionen Krankenversicherten?

 

Sparen mit Alternativmodellen

Dazu erklärt der Krankenkassen-Experte von comparis.ch, Felix Schneuwly: «Die Versicherten können wie bisher jedes Jahr die Kasse, die Franchise und das Grundversicherungsmodell frei wählen, welches ihren Bedürfnissen am besten entspricht . Alleine im vergangenen Jahr nutzten rund 600‘000 Personen diese Möglichkeit und wechselten die Kasse. Die Wahlfreiheit schont aber nicht nur das persönliche Portemonnaie der Versicherten. Sie ist auch ein Anreiz für die Kassen, ihre Effizienz und Servicequalität stetig zu verbessern. Die Prämien der alternativen Versicherungsmodelle werden tendenziell stärker steigen als diejenigen der Standard-Grundversicherung. Trotzdem können mit den Alternativmodellen weiterhin Kosten gespart werden – ohne Einbussen bei der Qualität der medizinischen Leistungen.»

8 Punkte gegen steigende Kosten

«Es muss auch weiterhin alles unternommen werden, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu bremsen», sagt Schneuwly und erklärt: «Der erst kürzlich beschlossene bessere Risikoausgleich wird die Kassen in Zukunft noch mehr anspornen, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der versicherten medizinischen Leistungen zu erreichen. Im Interesse der gesunden und kranken Versicherten wird sich comparis.ch für Reformen einsetzen. Die Qualität der medizinischen Leistungen soll ebenso transparent werden, wie es die Servicequalität der Kassen schon jetzt ist, damit die Versicherten tatsächlich von ihrer Wahlfreiheit profitieren. Der 8-Punkte-Plan von comparis.ch zeigt, wie man die Kosten ohne Qualitätseinbussen und ohne massiven Prämienanstieg in den Griff bekommen kann, zum Beispiel durch Prämienrabatte für Patienten, die vor teuren, risikoreichen Operationen Zweitmeinungen einholen.»

 

Der 8-Punkte-Plan für ein günstigeres Gesundheitswesen

  • 1. Mengenwachstum: Es braucht eine Vereinbarung zwischen Krankenkassen und Spitälern bei den stationären Behandlungen mit Fallpauschalen. Behandlungen, die über der vereinbarten Menge liegen, sollen tiefer vergütet werden.
  • 2. Ambulante Leistungen: Heute wird für die gleiche Leistung im Spitalambulatorium mehr bezahlt als in einer Arztpraxis. Neu sollen gleiche Leistungen mit gleichen Tarifen abgegolten werden.
  • 3. Flexible Tarife: Die Taxpunktwerte sollen kantonal je nach Fachärztedichte nach unten oder oben korrigiert werden. Je höher die Fachärztedichte, desto tiefer der Taxpunktwert.
  • 4. Zweitmeinungen: Versicherte, die sich verpflichten, vor teuren Behandlungen eine von der Kasse unabhängige Zweitmeinung einzuholen, sollen einen Prämienrabatt bekommen.
  • 5. Medikamentenpreise: Die Krankenkassen sollen ein Rekursrecht gegen die Preisfestsetzungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für kassenpflichtige Medikamente bekommen.
  • 6. Medikamentenrabatte: Die von Lieferanten an Spitäler, Ärzte und Apotheker gewährten Rabatte auf Medikamente müssen mindestens zur Hälfte den Versicherten weitergegeben werden.
  • 7. Qualitätsgarantie: Die Krankenkassen sollen die Vergütung für mangelhafte medizinische Leistungen kürzen oder diese allenfalls auch verweigern dürfen.
  • 8. Schiedsgerichte: An Stelle der Politik (Bundesrat, Kantonsregierungen) sollen paritätische Schlichtungsstellen von Leistungserbringern und Versicherern die Tarifstreitigkeiten zu klären versuchen, bevor Gerichte entscheiden.
comparis.ch

29.09.2014 - dzu

 
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