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Sie sind hier: Fokus » Menstruation » Menstruationszyklus 24. Juni 2017
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Der normale Menstruationszyklus

Monatliche Blutungen
beeinflussen viele
Jahre einer Frau.
 
Ein durchschnittlicher Zyklus dauert 28 Tage. Berechnet wird der Zyklus vom ersten Tag der Periode bis zum Tag vor der nächsten Blutung.

 

Einige Frauen haben einen kürzeren Zyklus – bis zu 21 Tage - oder einen verlängerten Zyklus mit bis zu 35 Tage.

 

Diese Zyklen liegen noch im Normbereich. Dauern die Zyklen weniger lang oder länger sollte dies mit einem Frauenarzt besprochen werden.

 

 

 

 

In dieser Rubrik gibt es Informationen zu folgenden Hauptthemen:

 

Der normale weibliche Monatszyklus

 

Normaler weiblicher Monatszyklus

Normaler weiblicher Monatszyklus ©

 

 

Wie entsteht der weibliche Monatszyklus?

Der Menstruations-Zyklus entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hormone. Diese Hormone haben verschiedene Aufgaben und werden in unterschiedlichen Teilen des Körpers produziert: in den Eierstöcken, der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sowie im Sexualzentrum im Gehirn (Hypothalamus). Dieser Teil des Gehirns ist die übergeordnete Zentrale, welche die anderen Organe steuert und das Hormon Gonadoliberin produziert, welches wiederum wichtige Vorgänge in der Hirnanhangsdrüse steuert.

 
 

 

Aufgaben der Hormone im weiblichen Monatszyklus

Für den weiblichen Zyklus sind vor allem zwei Hormone von Bedeutung: das FSH / follikelstimulierendes Hormon und das eisprungauslösende Hormon LH (luteinisierendes Hormon). Das FSH stimuliert das Wachstum des Eibläschens (Follikel) im Eierstock und die Ausreifung der Eizelle. Mit zunehmender Grösse wird vom Follikel – der sich zu diesem Zeitpunkt noch im Eierstock befindet - das weibliche Geschlechtshormon Östrogen gebildet.

 

Bei maximaler Grösse des Follikels – in der Mitte des Zyklus – ist der Östrogenspiegel am höchsten. Der hohe Östrogenspiegel stimuliert gleichzeitig die Hirnanhangsdrüse und es kommt zu einem steilen Anstieg des Hormons LH. Dieser Vorgang wiederum löst dann den Eisprung aus.

 

Aufgaben der Hormone

Aufgaben der weiblichen Hormone©

 

 

Nach dem Eisprung bekommt das Eibläschen eine neue Funktion: es bildet das so genannte Gelbkörperhormon Progesteron. Die beiden Hormone Östrogen und Progesteron sind für den Aufbau und die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich. Damit wird die Grundlage dafür geschaffen, dass sich später das befruchtete Ei in der Gebärmutter einnisten kann.

 

Der Eisprung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass sich nach dem Geschlechtsverkehr das Ei mit dem Samen des Mannes verschmelzen kann. Findet keine Befruchtung statt, dann sinken die Hormonspiegel wieder ab und die zur Einnistung vorbereitete Gebärmutterschleimhaut wird wieder abgestossen – es kommt zur Monatsblutung. Diese Dauert in der Regel 3-7 Tage.

 
 

 

Menstruationsstörungen: Zyklusstörungen oder Abnormitäten in der Blutungsstärke

Jede Abweichung einer normalen, regelmässigen Monatsblutung gilt als Blutungsstörung. Dabei wird unterschieden zwischen Typusstörungen, die sich auf die Blutungsstärke beziehen und den Störungen im Zyklusrhythmus oder Kombinationen davon.

 

Typusstörung

Dazu zählt die starke Monatsblutung (Hypermenorrhoe): Studien belegen, dass weltweit 9 bis 14%  aller Frauen im gebärfähigen Alter unter objektiv gemessenen zu starken Blutungen leiden. Da dies häufig aber immer noch ein Tabuthema ist und viele Frauen nicht wissen, dass man dieses Leiden behandeln kann, wird der starken Monatsblutung eine eigene Rubrik gewidmet. Siehe Rubrik „Menstruation stark" >>

 

Weitere Typusstörungen

  • Schwache Blutung (Hypomenorrhoe): Blutungen von weniger als 2 Tagen; dabei kommt es häufig zu schwachen Schmierblutungen.
  • Ausbleibende Blutung (Amenorrhoe): hier wird unterschieden zwischen der primären Amenorrhoe (keine Blutung nach dem 16. Lebensjahr und der sekundären Amenorrhoe (keine Blutung während mindestens 3 Monaten) und der physiologischen Amenorrhoe, die während der Kindheit, Schwangerschaft und Stillzeit auftritt.

 

Zu den Rhythmusstörungen oder zu den kombinierten Störungen gehören:

  • Häufige Blutung (Polymenorrhoe): Zyklus kürzer als 25 Tage
  • Seltene Blutung (Oligomenorrhoe): Zyklus länger als 35 Tage
  • Starke und langanhaltende  Blutungen (Menorrhagie)
  • Blutungen ausserhalb des normalen Zyklus (Metrorrhagie): das sind unregelmässig, nicht-zyklisch verlaufende Blutungen, die über zehn Tage andauern können.
  • Dann gibt es noch die schmerzhaften Blutungen (Dysmenorrhoe).

 
 

Häufige Ursachen von Zyklusstörungen

Die Ursachen von Zyklusstörungen sind so vielfältig wie die Frauen selber.

 

Die häufigsten Gründe sind:

  • Hormonstörungen oder hormonelle Veränderungen (Wechseljahre, Pubertät)
  • Psychische Belastungen wie Stress oder physische Krankheiten (zum Beispiel Endometriose, Gebärmutterhalskrebs, Fehlfunktionen der Eierstöcke oder der Schilddrüse etc.)
  • Lebensstatus oder Lebensrhythmus (z.B. Schichtarbeit, Hochleistungssport), Essstörungen oder Ernährungsformen (Vegetarismus)
  • Einnahme von Medikamenten (Pille, Blutverdünner etc.)

 

Ob tatsächlich eine Blutungsstörung vorliegt, kann am besten mit dem Führen eines Zykluskalenders eruiert werden. Dort können die Blutungstage vermerkt werden. Zusammen mit dem Frauenarzt/Ärztin kann geprüft werden, ob es sich um eine momentane oder um eine chronische Störung im Monatszyklus handelt. Klar ist, dass wenn immer möglich zunächst die Ursache behandelt wird. Dies gilt insbesondere auch für die starke Monatsblutung.

 

Im Test ''starke Blutung'' können Sie herausfinden, ob Sie zu den neun bis 14% aller gebärfähigen Frauen gehören, die unter zu starken Monatsblutungen leiden.

 
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26.10.2011 - dzu, gem
 
 
 

 


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