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Behandlungsempfehlungen zum Rauchstopp - E-Zigaretten ja oder nein?

Zum ''Welttag ohne Tabak“ vom 31. Mai erklärt Dr. Prof. Dr. med. Jacques Cornuz, Chefarzt, Poliklinik des Universitätsspitals, Lausanne, wie der Arzt heute einen rauchstoppwilligen Patienten unterstützt und behandelt und welche Rolle dabei die E-Zigarette spielt.

Rauchstoppwilligen
kann geholfen werden
 
In einer Medienmitteilung der Poliklinik des Universitätsspitals Lausanne CHUV nahmen 40 Fachleute der Tabakprävention Bezug auf die Delphistudie der Poliklinik des Universitätsspital, Lausanne, mit der Frage: Welche gesetzlichen Bestimmungen sollen in der Schweiz für E-Zigaretten gelten?

 

Die Experten waren sich einig, dass der E-Zigarettenmarkt liberalisiert und E-Zigaretten mit Nikotin unter bestimmten Voraussetzungen in der Schweiz käuflich sein müssten.

 

Sie schlagen folgenden gesetzlichen Rahmen vor: Verkauf nur an Erwachsene, strenge Überwachung der Produkte bezüglich Sicherheit und Qualität, Begrenzung der zugelassenen Inhaltsstoffe sowie des Nikotingehaltes, Werbeeinschränkungen und Forschungsabgabe via den Verkauf. Wo Zigaretten geraucht werden dürfen, sei inzwischen gesetzlich geregelt. Diese Bestimmungen müssten auch für die E-Zigaretten gelten.

 

Zur Behandlung von Rauchstoppwilligen

Laut dem Leiter der Delphistudie, Prof. Dr. med. Jacques Cornuz, könne der Wechsel auf die E-Zigarette unter Umständen für den Rauchstoppwilligen eine Motivationshilfe sein. Aber: Es müsse darauf hingewiesen werden, dass der Konsum von tabakhaltigen E-Zigaretten, das Risiko für raucherbedingte Krankheiten - gegenüber den normalen Zigaretten - nur teilweise verringert. Denn: Auch ein geringer Tabakkonsum (2-5 Zigaretten täglich) erhöht das Risiko, an einer tabakbedingten Krankheit zu sterben.

 

Zunächst müsste man den raucherwilligen Patienten auf der Motivationsebene abfangen. Auf den "Zigarettengenuss" angesprochen, sollte dem Patienten klar gemacht werden, dass der Genuss eher ein Belohnungsgefühl sei, welches eine Leere auffüllen sollte.

 

Eine Nikotinentzugsbehandlung sei dann angezeigt, wenn regelmässig mehr als 5-10 Zigaretten pro Tag geraucht werden. Hier könnte eine kombinierte Behandlung aus einem Präparat mit Langzeitwirkung z.B. ein Depotpflaster und einem kurzwirkenden Präparat (z.B. Kaugummi) angezeigt sein. Die Gefahr einer Überdosierung mit einem Nikotinersatzprodukt sei dabei wesenlich kleiner, als die Gefahr eines Rückfalls bei Unterdosierung.

 

Die häufigsten Gründe für einen Rückfall:

  • Unzureichende Motivation des Patienten bezüglich seines Rauchstopps
  • Unzureichende Dosierung des Nikotinersatzes
  • Rauchendes Umfeld (Partner, Freunde, Arbeitskollegen)
  • Gewichtszunahme
  • Psychischer Stress

Männer greifen viel eher in positiven Situationen (z.B. auf einer Party, in Siegerlaune des Sportvereins etc.) erneut zu Tabakprodukten. Frauen hingegen fangen öfter unter psychischen Belastungen (Streit, Trauer etc.) wieder mit Rauchen an.

Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, Schweizerische Ärztezeitung SAEZ

12.05.2014 - dzu

 
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