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Sie sind hier: Fokus » Prostatakrebs » Aktuell 22. August 2017
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Hormonentzug bei Prostatakrebs: durchgehend oder mit Unterbrüchen?

Beim Prostatakrebs werden ein fortgeschrittenes Erkrankungsstadium oder ein erneutes Auftreten in der Regel mittels einer kontinuierlichen Hormonentzugstherapie behandelt. Da dies mit vielen Nebenwirkungen belastet ist und mit der Zeit ihre Wirkung verlieren kann, wurde verschiedentlich untersucht, ob ein Hormonentzug mit Unterbrüchen vergleichbar wirksam ist. Eine aktuelle Übersichtsarbeit im Fachblatt JAMA Oncology gibt Aufschluss.

Porostatakrebs:
Hormonentzug als
Behandlungsoption
 
Ist ein Prostatakrebs schon so weit fortgeschritten, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist (z.B. bei vorhandenen Metastasen oder Einwachsen in die Umgebung), können durch eine Hormonentzugstherapie, auch Antihormontherapie respektive medizinisch Androgendeprivations-Therapie, das weitere Tumorwachstum verlangsamt und die Beschwerden gelindert werden.

 

Denn ebenso wie das Wachstum und die Funktion der gesunden Prostata von männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) abhängen, werden auch Prostatakrebszellen von ihnen zum Wachsen stimuliert. Dieser Hormonentzug wird in der Regel dauerhaft durchgeführt, entweder durch eine beidseitige Hodenentfernung (heute selten, da psychisch belastender und unwiderruflich) oder medikamentös. Die Therapie hat ihren Preis: Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit, Libidoverlust, Brustvergrösserung, Gewichtszunahme, Hitzewallungen oder Knochenschwund (Osteoporose) machen den Männern zu schaffen, ausserdem kann die Behandlung mit der Zeit ihre Wirkung verlieren.

 

In verschiedenen Studien wurde schon untersucht, ob ein Hormonentzug mit Unterbrüchen, ebenso wirksam ist wie der kontinuierliche und ob dadurch die Lebensqualität verbessert und Nebenwirkungen vermindert werden können. Amerikanische Forscher haben die verschiedenen Untersuchungsergebnisse analysiert und in einer Übersichtsarbeit zusammengefasst.

 

Dabei zeigte sich, dass sich die beiden Therapieformen hinsichtlich Gesamtüberleben der Patienten nicht unterschieden. Auch die Lebensqualität wurde gesamthaft gesehen bei beiden Behandlungsformen ähnlich beurteilt. Betrachtete man die zu beurteilenden Kriterien allerdings einzeln, verbesserten sich die körperlichen und sexuellen Funktionen unter intermittierendem Hormonentzug eher als unter kontinuierlicher Therapie. Ausserdem schienen gewisse Nebenwirkungen unter intermittierender Therapie seltener vorzukommen.

 

Die Forscher kamen zum Schluss, dass der intermittierende Hormonentzug im Hinblick auf das Gesamtüberleben der kontinuierlichen Therapie nicht unterlegen ist und sogar gewisse Bereiche der Lebensqualität verbessern kann. Sie sehen ihn deshalb als Behandlungsalternative beim fortgeschrittenen oder metastasierten (mit Ablegern) Prostatakrebs.

 

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25.01.2016 - dzu

 
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