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Sie sind hier: Fokus » Verdauung » Verstopfung 27. Februar 2017
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Verstopfung - wenn es rumort im Bauch und doch nichts geht

Verstopfung
kann sehr lästig
und teilweise
fast unerträglich sein
 
Eine gute Verdauung ist wichtig für unser Wohlbefinden. Wenn es drückt, schmerzt oder wenn auf dem Häuschen gar nichts mehr geht, dann schlägt uns das nicht nur auf den Magen, sondern auch auf die Seele.

 

Ob eine Darmentleerung täglich oder nur alle 2-3 Tage als ''normal'' empfunden wird, ist für jeden Menschen individuell. Medizinisch gesehen liegt dann eine Verstopfung vor, wenn nur zwei oder weniger Stühle pro Woche erfolgen, das Pressen schmerzhaft, der Stuhl hart und brockig ist oder wenn das Gefühl der unvollständigen Entleerung auftritt.

 

Die Ursachen gelegentlicher Verstopfung liegen häufig im ungesunden Lebensstil: Ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel. Hartnäckiger, langanhaltender und immer wiederkehrender Verstopfung hingegen liegt meist eine körperliche Störung oder eine Erkrankung zugrunde.

 

 

Ursachen von Verstopfung

Ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel und Stress sind die häufigsten Ursachen für Verstopfung.


Zu den Esssünden gehören hauptsächlich zu fett- oder zu proteinreiche Nahrung sowie ein Mangel an Ballaststoffen. Diese sollten täglich zugeführt werden in Form von Gemüse, Obst oder Vollkornprodukten. Auch zu wenig Trinken und ein Bewegungsmangel (z.B. bei Bettlägerigkeit) können zu Verstopfung führen.
Weitere Umstände, die zu Verstopfung führen sind Schwangerschaft sowie der Konsum bestimmter Medikamente. Auch ein Abführmittelmissbrauch kann die Wirkung ins Gegenteil verkehren und zu Verstopfung führen.

 

Hartnäckige, langanhaltende und immer wiederkehrender Verstopfung ist meist das Symptom einer funktionellen Störung oder einer Erkrankung. Sogenannte funktionelle Störungen wie Darmträgheit, verlangsamter Stuhltransport, erschwerte Stuhlentleerung können sowohl psychische wie auch körperliche Ursachen haben.

 

Erkrankungen, die häufig mit Verstopfung einhergehen sind Krankheiten des Darms (z.B. Hämorrhoiden, Reizdarm, Krebs) und der Nerven (MS, Parkinson). Auch Verletzungen der Wirbelsäule können die Verdauung in Mitleidenschaft ziehen.

 
 

Beschwerden - Schmerzen, Vollegefühl, Blähungen und Co

Die meisten Menschen kennen das Gefühl gelegentlicher Verstopfung: Seltener Stuhlgang und Mühe oder Schmerzen beim Darmentleeren, harter klumpiger Stuhl sowie ein Gefühl von unvollständiger Entleerung.


Verstopfung hat meist zusätzliche lästige Begleitsymptome wie Völlegefühl, Blähungen, Windabgang oder Bauchschmerzen und Krämpfe. Durchfall und Verstopfung können sich auch ablösen. In hartnäckigen Fällen muss mit Einläufen nachgeholfen werden oder es bleibt nur der Griff zum Abführmittel.

 
 

Verstopfung - Was kann man selber tun?

Am wichtigsten bei der Behandlung von gelegentlichen Verstopfungen sind Ernährungs- sowie Lebensstilanpassungen. Dazu gehören: Viel Trinken, sich fett- und proteinarm ernähren, dafür 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen und Vollkornprodukte in den Ernährungsplan einbauen.


Entspannungstrainings bei Stress sowie ein regelmässiges Beckenbodentraining mit speziellen Beckenbodenübungen sind der Verdauung ebenfalls förderlich.

 

Alternativen zu Abführmitteln sind zum Beispiel Nahrungsanreicherungen mit Leinsamen, Weizenkleie oder Feigen, Flosamen. Auch ein Esslöffel Olivenöl morgens nüchtern eingenommen kann Verstopfungen lösen.

 

Liegt der Verstopfung eine Krankheit oder sonst ein körperliches Leiden zugrunde, müssen diese vorab behandelt werden. Verstopfende Medikamente wenn möglich weglassen oder auf einen anderen Wirkstoff umstellen. Vor unkontrolliertem, längerfristigem Einnehmen von Abführmitteln wird dringend abgeraten.

 

In der Apotheke und Drogerien sind pflanzliche Präparate oder solche mit löslichen und unlöslichen Nahrungsfasern erhältlich. Auch diese sollten nicht länger als 4 Wochen mit Pausen, eingenommen werden. Wenn die Symptome weiter anhalten, sollte der Arzt konsultiert werden.

 
 

Wann zum Arzt bei Verstopfung?

Gelegentliche Verstopfung hat in der Regel keinen Krankheitswert und kann meist mit einfachen Massnahmen (Ernährungsumstellung, Erhöhung der Trinkmenge sowie körperliche Aktivitäten) behoben werden. Ein Arztbesuch ist dann angeraten, wenn Verstopfungen sich wiederholen oder lange andauern.

 

Dringend ein Arzt aufgesucht werden muss, wenn gleichzeitig Darmkrämpfe, starke Schmerzen, Blutabgang oder ein allgemeines Unwohlsein mit Appetitlosigkeit und/oder unerklärlichem Gewichtsverlust auftreten.

 
 

Untersuchungen beim Arzt

Nebst den Fragen zu aktuellen Beschwerden, der Ernährung, inklusive Trinkverhalten und sportlichen Aktivitäten, wird der Arzt eine körperliche Untersuchung vornehmen. Auch Auskünfte zu aktuellen anderen Erkrankungen (insbesondere des Magen-Darmbereiches), zu vorausgegangen Operationen oder Unfällen helfen dem Arzt weiter.

 

Wenn immer möglich sollten Stuhlproben zur Konsultation mitgebracht werden. Diese werden dann auf verstecktes, von Auge nicht sichtbares Blut hin untersucht.

 

Nachfolgende, spezielle Untersuchungen können sein:

  • Blutuntersuchungen
  • Ultraschall des Bauches
  • Darmspiegelung
  • Bei den Frauen gynäkologische Untersuchung
  • Spezielle Enddarmuntersuchungen

 
 

Behandlung - Lebensstilanpassung Ernährungsumstellung

Die Therapie der Verstopfung richtet sich immer nach der Ursache. Wird keine eindeutige Ursache gefunden, dann stehen Ernährungsumstellung und Lebensstilanpassungen an erster Stelle.

 

Behandlung der Ursachen durch den Arzt

Wird eine körperliche Erkrankung gefunden, dann gilt es primär diese zu behandeln (z.B. Hämorrhoiden, Schilddrüsenunterfunktion, Depression, etc.). Bei Verstopfung infolge einer Medikamenteneinnahme, wird der Arzt auf ein anderes Präparat ohne diese Nebenwirkung wechseln.

 
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11.03.2014 - dzu

 
 
 



 


 


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