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Sie sind hier: Fokus » Verhütung / Verhütungsmethoden » Aktuell 23. Juni 2017
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Schwangerschaftsverhütung: Antibabypille verändert Hirnareale

Mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersuchten Forscher bestimmte Hirnareale bei Frauen, die zur Schwangerschaftsverhütung die Pille einnahmen, und stellten dabei einige Veränderungen fest.

Antibabypille verändert
Hirnareale
 

Frauen beklagen unterschiedliche Nebenwirkungen bei der Schwangerschaftsverhütung mit der Pille: Kopfschmerzen, Übelkeit, Zwischenblutungen, Brustspannen, Gewichtszunahme etc.

Siehe auch Fokus Verhütung, Hormonale Verhütungsmethoden >>

 

Wie sich synthetische Hormone auf das Gehirn von Frauen auswirken, wollten Forscher der University of California wissen und untersuchten dazu 90 Frauen. 44 davon nahmen zur Schwangerschaftsverhütung die Pille und 46 nahmen kein hormonales Verhütungsmittel ein.

 

Mittels MRT-Aufnahmen massen die Forscher bei den Teilnehmerinnen die Dicke verschiedener Hirnregionen. Dabei zeigte sich, dass bei Frauen, die mit der Pille verhüteten, gewisse Hirnareale dünner waren als bei den nichtverhütenden Frauen. Einerseits betraf dies den lateralen orbitofrontale Kortex, der insbesondere für Impulskontrolle, zur Kontrolle der Emotionen sowie für die soziale Anpassung zuständig ist. Andererseits war der Kortex des posterioren Cingulum betroffen, das unter anderem für die Erinnerung, die Sprache, das Sprachverständnis (im Bezug zur Erinnerung), für das Wiedererkennen von Objekten, die Selbstreflexion u.v.m. zuständig ist.

 

Grössere Studien müssten nun belegen, ob sich die Veränderung dieser beiden Hirnareale tatsächlich auch auf das Verhalten der Frauen auswirkt. Auch ist nicht klar, ob die synthetischen Hormone diese Veränderungen bewirken oder ob die Unterdrückung der weiblichen Hormone durch den Einsatz künstlicher Hormone die Veränderungen hervorruft.

 

Wer soll bei der Einnahme von hormonalen Verhütungsmitteln besonders vorsichtig sein?

Jedes Medikament, so auch die ''Pille'' hat ihre Nebenwirkungen. Bestimmte Frauen dürfen diese Verhütungsmethode gar nicht nutzen: z.B. Raucherinnen ab 35 Jahren sowie Frauen mit bestehenden oder vorausgegangenen Thrombosen, Embolien, Herzinfarkt oder Schlaganfall). Auch bei schwer behandelbarem Bluthochdruck sowie stark erhöhten Blutfettwerten, schwerem Diabetes (mit Gefässveränderungen) und bestimmten Lebererkrankungen muss eine andere Methode zur Schwangerschaftsverhütung gewählt werden. Die Art und Dosierung der Pille muss in jedem Fall individuell auf das Gesundheitsrisikoprofil der Frau abgestimmt werden.

 

Wie sicher ist die Verhütung mit der „Pille?

Normalerweise ist die Pille eine recht sichere Methode zur Schwangerschaftsverhütung.

Siehe Fokus Verhütung – Pearl Index der Pille >>

 

Unter bestimmten Umständen kann die Sicherheit jedoch herabgesetzt sein: z.B. bei der gleichzeitigen Einnahme von Antibiotika oder gewissen anderen Medikamenten, bei Durchfall und Erbrechen oder auch bei Fernreisen mit Zeitverschiebung. Wer sicher gehen will, soll in diesen Situationen zusätzlich noch andere Verhütungsmethoden, z.B. das Kondom, einsetzen.

 

Welches sind die häufigsten Nebenwirkungen bei der hormonellen Schwangerschaftsverhütung?

Nicht jedes Verhütungsmittel verursacht dieselben Nebenwirkungen und nicht bei allen treten sie gleich stark auf. Häufig beklagte Nebenwirkungen sind zum Beispiel Zwischenblutungen, Gewichtsschwankungen, Kopfschmerzen, Ausfluss, Pilzbefall, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Brustspannen, Libidoverlust. Seltener können auch schwerere Nebenwirkungen wie z.B. hoher Blutdruck oder Thrombosen auftreten.

Wiley Online Library, Mediscope

27.04.2015 - dzu

 
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