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Sie sind hier: Fokus » Vogelgrippe » Vorbeugung 24. Februar 2017
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Vogelgrippe, H5N1-Infektionen: Wie beugt man aktiv vor?

Wie kann man sich vor einer Ansteckung mit dem Vogelgrippevirus (H5N1) schützen? Lesen Sie hier das Wichtigste zur Vorbeugung einer Vogelgrippe.

 

 

Arbeiten in der Küche mit Geflügel und Geflügelprodukten

Darf man Hühnerfleisch oder Eier überhaupt noch essen?

Hühnerfleisch und anderes Geflügelfleisch kann gekocht und gebraten unbedenklich gegessen werden. Das Virus wird bei hoher Hitze zerstört. Eier sollten im Moment nicht roh verzehrt werden (Achtung also bei Süssspeisen mit rohen Eiern wie z.B. Tiramisu). Gekocht sind Eier unbedenklich geniessbar.

 

Ist das Arbeiten mit rohen Eiern oder rohem Geflügelfleisch gefährlich?

Das Arbeiten mit rohen Eiern oder rohem Geflügelfleisch betreffend des H5N1-Virus ist völlig unbedenklich. Hände nach der Arbeit mit warmem Wasser und Seife reinigen und mit einem Papiertuch abtrocknen. Diese Hygienevorschriften gelten immer, auch bezüglich andern Keimen, wie z.B. Salmonellen.

 

Besteht eine Gefahr bei Zusätzen aus Vollei- , Eiweiss- oder Eigelb in vorgefertigten Speisen?

Nein. Getrocknete oder flüssige Eiprodukte werden industriell mit Hitze behandelt. Dabei werden jegliche Keime (auch Viren) abgetötet.

 

Bezeichnung von Geflügel und Geflügelprodukten aus Freiland- und Biohaltung

Aktuell ist die Freilandhaltung von Hühnern wegen der Vogelgrippe verboten. Dies ist eine staatlich verordnete und zeitlich beschränkte Massnahme. Deshalb dürfen die Bezeichnungen "aus Freilandhaltung", "aus Auslaufhaltung" und "Bio" weiterhin genutzt werden. Das gilt für alle Geflügelprodukte (Fleisch, Eier).

 
 

Reisen: Import und Export von Geflügel und deren Produkte

Warum besteht ein Importverbot für Geflügelprodukte aus dem Ausland?

Die Vogelgrippe ist für Hausgeflügel hoch ansteckend und tödlich. Mit dem Importverbot soll die Ansteckung von einheimischem Geflügel durch möglicherweise verseuchtes Vieh aus dem Ausland verunmöglicht werden. Dieses Importverbot gilt auch für Reisende: Auch ihnen ist es untersagt, Geflügel oder deren Produkte über die Grenze zu bringen.

 

Reisen in Länder mit Vogelgrippe: Was muss beachtet werden?

Es gelten die üblichen Vorsichts- und Hygienemassnahmen (Cook it, peal it or leave it; Koch es, schäl es oder lass es sein). Zudem soll der Kontakt mit Federvieh möglichst verhindert werden (Geflügelmärkte, Wasservögel etc.). Achtung: Es besteht ein absolutes Einfuhrverbot für jegliches Geflügel oder deren Produkte.

 

Daunenfedern: Besteht eine Ansteckungsgefahr mit dem Vogelgrippevirus?

Nein. Daunenfedern werden gereinigt und damit wird auch das Vogelgrippevirus abgetötet. Zudem importiert die Schweiz nur verarbeitete und gereinigte Daunenfedern; der Import von unbehandelten Federn ist verboten. Es werden keine einheimischen Federn zur Weiterverarbeitung benutzt.

 
 

Umgang mit Wildvögeln

Kann man sich beim füttern von Enten oder Schwänen dem Vogelgrippevirus anstecken?

Wildvögel sind keine Gefahr, solange sie nicht berührt werden. Auch das Schwimmen im See stellt keine Gefahr dar. Allfällige Viren aus dem Kot werden im Wasser sehr stark verdünnt und eine Ansteckungsgefahr ist somit sehr gering.

 

Was kann man tun, wenn man tote Vögel findet?

Meldungen über tote Vögel können bei folgenden Instanzen gemacht werden: Polizei, Kantonstierarzt oder Jagdaufsicht. Dies gilt insbesondere wenn eine Gruppe von toten Vögeln oder grosse Vögel (z.B. Schwäne, Fischreiher) gefunden werden. Es gelten die üblichen Hygienemassen: Kranke oder tote Tiere nicht oder nur mit Handschuhen anfassen, in einen Plastiksack stecken und zur nächsten Tierarztstelle oder direkt zur Vogelwarte Sempach bringen. (Siehe auch www.vogelwarte.ch).

 

Kann man sich über Vogelkot mit dem Vogelgrippevirus anstecken?

Mit Vogelkot können verschiedene Krankheiten übertragen werden. Bei Berührung Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen. Stark verkotete Flächen (Bootsplanen, Balkonböden) ebenfalls regelmässig mit Wasser und Seife waschen. Das Virus überlebt im Vogelkot nur ein paar Stunden.

 

Sind Wildvögel eine Gefahr für Menschen?

Aktueller Stand (22.02.06): Das Vogelgrippevirus wird von Wildvögeln auf einheimisches Geflügel übertragen und ist sehr ansteckend. Für den Menschen besteht die Gefahr nur bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel.  Nicht alle Vögel sind gleichstark empfänglich für das Vogelgrippevirus: Tauben oder Singvögel z.B. werden kaum angesteckt und geben das Virus kaum an andere Vögel weiter.

 
 

Gefahren für Haustiere, Füttern von Vögeln

Muss die Katze im Hause bleiben?

Aktueller Stand (22.02.96): Bis heute ist in der Schweiz noch kein Vogel mit dem Vogelgrippe-Virus (H5N1) angesteckt. Katzen jagen vorwiegend Singvögel. Singvögel sind aber sehr selten vom Vogelgrippevirus betroffen. Und: Katzen interessieren sich kaum für tote Vögel. „Das Risiko, dass sich Katzen und andere Tiere bei Vögeln mit der Krankheit anstecken, ist "sehr, sehr klein". Selbst wenn sich in der Schweiz Wildvögel mit der Krankheit anstecken sollten, bleibt das Risiko einer Übertragung z.B. auf Katzen klein. Die Gefahr einer Ansteckung von der Katze auf den Menschen ist noch  geringer.“ (Zitat aus einer SDA-Meldung vom 22.2.06, Quelle BTVE.)

 

Bis jetzt ist ein Fall in Deutschland bekannt, bei dem sich eine Katze mit dem Vogelgrippe-Virus (H5N1) angesteckt hat und daran verendet ist. Die Katze hatte einen infizierten Vogel gefressen. Aktuell sehen die Behörden aber für die Schweiz keinen Handlungsbedarf bei den Katzen. /Stand 01.03.2006)

 

Soll man im Winter Vögel füttern?

Wildvögel, besonders Schwäne, Enten oder andere Wasservögel sollte man aus ökologischen Gründen nicht füttern. Bei den andern Vogelarten macht die Fütterung ebenfalls keinen Sinn, solange nicht über Wochen eine Schneedecke liegt oder extremer Frost herrscht.

 

Schweizerische Anlaufstellen für Fragen zur Vogelgrippe (H5N1-Influenza)

Hotline BAG: Vogelgrippe und Mensch, Impfen, Lebensmittel etc.

031 322 21 00
 
Hotline BVET: Vogelgrippe und Tiere, Tierhaltung, vorbeugende Massnahmen

031 322 22 99

 

Mehr zum Thema

 
Mediscope, Bundesamt für Veterinärwesen (BVET)
 
22.02.2006 - dzu
 
 
 


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