Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Wechseljahre » Aktuell 22. Februar 2017
Fokus
Adipositas, schweres Übergewicht
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blasenentzündung, Zystitis
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Eisenmangel
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut trocken
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Impfen
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Todesfall
Verdauung
Verhütung / Verhütungsmethoden
Vogelgrippe
Wechseljahre
Aktuell
Beschwerden
Hormonersatz-Therapie
Hormontherapie ja oder nein?
Behandlung ohne Hormone
Osteoporose
Wechseljahre beim Mann
Ratgeber Menopause
Links
Diskussionsforum
Zecken
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Wechseljahrbeschwerden – keine Angst vor Hormonen

Die beim früheren Hormonersatz beobachteten Risiken - an erster Stelle Thrombosen, Brustkrebs und Schlaganfall - hatten ganz klar gezeigt, dass man noch nicht den richtigen Weg der Hormonbehandlung für Frauen in den Wechseljahren gefunden hatte. Besonders deutlich wurde dies durch die grosse WHI-Studie, die fast das Ende der menopausalen Hormontherapie bedeutete. Gestützt auf diese Erkenntnisse ist heute – 10 Jahre danach - ein risikoarmer Hormonersatz möglich, nämlich mit transdermal (über die Haut) verabreichtem Östrogen, ergänzt mit natürlichem („mikronisierten“) Progesteron als Kapsel.

Effektive Behandlung klimakterischer Beschwerden

Die bekannten Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen, Nachtschweiss und Schlafstörungen sind in den meisten Fällen der Hauptgrund für den Beginn eine Hormontherapie bei Frauen in der Menopause. Diese können effektiv mit Östrogenen (mit oder ohne Progesteronkomponente) gelindert werden. In den meisten Fällen sind dazu bereits niedrige Östrogendosierungen ausreichend, sodass in den letzten 10 Jahren die verordnete Dosis der oralen Hormontherapie um gut die Hälfte reduziert werden konnte. Eine wichtige Erkenntnis aus der WHI-Studie war, möglichst früh mit den Hormonen zu beginnen. Werden erst Jahrzehnte nach der Menopause Hormone verschrieben, so ist es meist kontraproduktiv und hat mehr Nachteile als Vorteile. Hingegen überwiegen bei einem Beginn in den ersten 10 Jahren der Menopause oder vor dem 60. Lebensjahr die Vorteile, die durch die Hormontherapie gewonnen werden.

 

Heutige Darreichungsformen senken die Risiken

Bei der risikoarmen Hormonanwendung in den Wechseljahren sind neben der Dosierung und dem frühen Behandlungsbeginn vor allem auch die Darreichung des Östrogens sowie die Art des Gestagens zu beachten. Östrogen wird heute immer häufiger über die Haut (transdermal) als Pflaster oder Gel verabreicht. Denn anders als bei Tabletten, erhöht diese Form der Zufuhr das Thromboserisiko nicht, wie Studien in den letzten Jahren zeigten. Ebenso bestehen dadurch keine negativen Effekte auf Entzündungsmarker der Gefässe, Blutdruck, Fettstoffwechsel und mehr. Transdermales Östrogen gelangt direkt über die Haut ins Blut und muss nicht wie bei den Tabletten in der Leber verstoffwechselt werden, wo sie den Grossteil der genannten nachteiligen Auswirkungen entfalten. Hinsichtlich des Progesterons wird zwischen dem natürlichen (mikronisierten) Progesteron und dem synthetischen (nicht körperidentisches) Progesteron unterschieden. Nach den heutigen Erkenntnissen ist das synthetische Progesteron für das erhöhte Brustkrebsrisiko unter Hormoneinnahme verantwortlich. Für das natürliche Progesteron war dies nicht zu beobachten.

 

Zusammenfassend ist bei der heutigen, risikoarmen Hormontherapie in der Menopause das richtige „Timing“ ebenso wichtig wie die Wahl der Hormone selbst (Dosis, Applikationsart als Tablette oder Gel).

Maturitas 2013;76:10–21

28.08.2014 - gem

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>


Zum Bestellen oder Downloaden Ratgeber Menopause >>

Forum Wechseljahre

Leserinnen diskutieren zum Thema Wechseljahre, Hormonumstellung, Hormonersatz, Osteoporoseprophylaxe

Diskussionsforen

Diskussionsforen

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer