Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Zecken 29. April 2017
Fokus
Adipositas, schweres Übergewicht
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blasenentzündung, Zystitis
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Eisenmangel
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut trocken
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Impfen
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Todesfall
Verdauung
Verhütung / Verhütungsmethoden
Vogelgrippe
Wechseljahre
Zecken
Krankheitsübertragung
Wie entfernen?
Vorbeugung
Aktuell
FAQ
Diskussionsforum
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Zecken-Borreliose: Weltweite Demonstration am 10. Mai 2013 auch in Zürich

Viele Borreliose-Patienten sind chronisch krank mit erheblichen Einschränkungen. Sie suchen nach Ärzten mit umfassendem Wissen und Praxiserfahrung zur Borreliose, doch sie finden sie nur selten. Die Patienten müssen sich mit massiven Beschwerden abfinden, obwohl medizinische Möglichkeiten offen wären.

Weltweit finden am 10. und. 11. Mai Borreliose-Protesttage statt, an denen sich über 20 Länder beteiligen. Die Lyme-Borreliose Selbsthilfegruppen Schweiz, Betroffene, Angehörige und Freunde demonstrieren am 10. Mai 2013 von 10 bis 16 Uhr vis à vis des Haupteingangs des Universitäts-Spitals Zürich für eine bessere medizinische Versorgung.

 

Chronische Verläufe der Borreliose sind so gut wie nicht erforscht. Somit werden Patienten nach richtliniengetreuer Antibiotikatherapie nur noch symptomatisch behandelt, was oft wenig oder nicht hilft. Mangels Forschung und zuverlässiger Diagnostik ist ein Expertenstreit um Diagnose und Therapie der Borreliose entstanden, der seit Jahren auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wird und zu unterschiedlichen Leitlinien geführt hat. Betroffene können nicht wählen, nach welchen Leitlinien sie behandelt werden – auch nicht, wenn sie nach der Standardtherapie weiterhin krank sind.

 

Die Borreliose ist die häufigste von Zecken übertragene Infektion in der Schweiz. Laut neuesten Erhebungen des BAG erkranken jährlich in der Schweiz rund 10'000 Personen neu an einer Borreliose. Von einer hohen Dunkelziffer muss ausgegangen werden.

 

Was ist die Borreliose-Problematik?

Die bakterielle Infektion Lyme-Borreliose nach Zeckenstich, kann heute labortechnisch nicht einwandfrei nachgewiesen werden; es fehlen spezifische und zuverlässige Labortests. Eine Kontroverse unter Fachkommissionen hat zu unterschiedlichen Richtlinien für die Diagnose und Therapie der Borreliose geführt.

 

Das bedeutet, dass die Patienten unterschiedlich, oftmals ungenügend lange oder gar nicht behandelt werden. Die Folge davon, sind viele schwerwiegende Krankheitsverläufe bis hin zur Invalidität. Die Uneinigkeit der Fachleute mehrt das Leid der Patienten. Chronische Verläufe und Spätmanifestationen werden so gut wie nicht erforscht. – Wo sind die Ärzte, die Borreliose- Patienten längerfristig, respektive überhaupt behandeln?

 

Unsere Herausforderungen:

  • Nur ein Teil der Patienten im Borreliose-Frühstadium zeigt eine Wanderröte.
  • Heutzutage gibt es immer noch keine zuverlässige Borreliose-Labortests, die eine Borreliose eindeutig nachweisen oder ausschliessen können.
  • Heute leiden noch viele Borreliose-Patienten an den Folgen einer zu spät oder nicht diagnostizierten und/oder ungenügend lang behandelten Borreliose. Das Ausmass des Leidens, das zu Invalidität führen kann, ist für Nichtbetroffene schwer einschätzbar.
  • Die Borreliose kann nach wenigen Wochen eine Multisystem-Erkrankung sein. In anderen Fällen zeigen sich Beschwerden nach langen symptomlosen Phasen, so dass nicht an den vorangegangenen Zeckenstich als Ursache gedacht wird.
  • Heutzutage ist das Wissen über die facettenreichen Manifestationen und die Problematik bei der Diagnose der Borreliose allgemein unter Fachleuten, Spital-, Haus- und Spezialärzten ungenügend.
  • Bei der Therapie kann der Patient nicht mitentscheiden, nach welchen Richtlinien und inwieweit individuell angepasst behandelt werden soll.
  • Treten nach sogenannt richtliniengetreuer Antibiotikatherapie beim Patienten auf Dauer weiterhin zahlreiche massive Beschwerden auf, sprechen viele Ärzte von einer erfolgreichen Therapie. Restbeschwerden werden als „Post-Lyme-Syndrom“ bezeichnet. Bis heute ist unbekannt, was diesen bleibenden Zustand ausmacht. Der Patient wird nur noch symptomatisch behandelt, was oft nicht hilft. Im schlimmsten Fall wird der Patient psychiatrisiert.
  • Es fehlen Ärzte in der Schweiz, die sich nach der Standardtherapie längerfristig um Borreliose- Patienten kümmern und ihnen bei anhaltenden Beschwerden Langzeit-Antibiotika-Behandlungen oder bei Rückfällen wiederholte Therapien ermöglichen, um die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
  • Die Forschung zu chronischen Borreliose-Verläufen existiert nicht. Viele Menschen in unserem Land sind ungenügend über Infektionen nach Zeckenstich informiert. Viele kennen den Unterschied zwischen FSME (Zecken-Hirnhautentzündung) und Borreliose nicht.

Viele wissen nicht, dass eine Impfung nur vor der FSME schützt.

 

  • Es fehlen Anlaufstellen in der ganzen Schweiz, in denen Patienten und Angehörige in medizinischer, sozialer und psychologischer Hinsicht Beratung und Unterstützung bekommen.

Betroffene in der Schweiz benötigen, fordern, erwarten und wünschen:

  • Mehr Ärzte, die sowohl frische Infektionen als auch chronische Borreliose-Patienten ernst nehmen und behandeln.
  • Dass in der Schweiz Anlaufstellen geschaffen werden, in denen Borreliose-Patienten behandelt werden sowie soziale Beratung und psychologische Unterstützung erhalten.
  • Dass Patienten mit Verdacht auf Borreliose auch behandelt werden, sofern andere mögliche Krankheiten ausgeschlossen wurden.
  • Ärztegesellschaften, die die medizinische Versorgung der Borreliose-Patienten als problematisch erkennen und handeln.
  • Dass die an Borreliose erkrankten Patienten wählen können, nach welchen Leitlinien sie therapiert werden sollen.
  • Wirksame Therapien für Betroffene im Spätstadium.
  • Zuverlässige Borreliose-Labortests.
  • Wissenschaftler, die die chronische Borreliose in Langzeitstudien erforschen.
  • Infektiologen, die sich intensiv mit Borreliose in Klinik und Forschung befassen.
  • Eine interdisziplinäre Kommission, die die Richtlinen zur Diagnose und Therapie der Borreliose nach neuesten Erkenntnissen überarbeitet unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Krankheitsverläufe. Diese Kommission soll ebenfalls zuständig sein, dass alle bestehenden Leitlinien und Forschungsergebnisse gelehrt werden, solange kein Konsens für eine Leitlinie gefunden wird.
  • Dass die „Lyme-Borreliose Selbsthilfegruppen Schweiz“, bei der Schaffung neuer Richtlinien einbezogen werden.
  • Gesundheitsämter, die sich für die Borreliose-Prävention einsetzen, statt die Problematik zu verharmlosen.
  • Dass die Fachinformationen der zur Behandlung der Borreliose zugelassenen Antibiotika unter Berücksichtigung aller Leitlinien angepasst werden.


Weltweiter Borreliose-Protesttag 2013
Regula Heim, Stationsweg 17, 8806 Bäch
Tel. 043 810 23 60 (am 10.05.2013 unter 077 477 04 15)
borreliose-shg-schweiz@gmx.ch

Weltweiter Borreliose-Protesttag 2013

07.05.2013 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Forum Zecken

Leser diskutieren zum Thema Zeckenbiss, Frühsommerhirnhaut-entzündung, Borreliose

Hilfe bei Krankheiten: Kann das Internet helfen?

epatientsurvey

 

Machen Sie mit bei der grössten Befragung unter Patienten im Internet

 

Diskussionsforen

Diskussionsforen

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer