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Sie sind hier: Fokus » Zecken 19. August 2017
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Zecken kommen auch im Hausgarten vor

Wer denkt, dass Zecken nur in Risikogebieten, bei Waldlichtungen, an Waldrändern und waldigen Ufersäumen vorkommen, liegt falsch. Eine Studie der Universität Hohenheim ergab, dass Zecken auch in Gärten vorkommen, unabhängig von deren Pflegezustand oder der Nähe zu Risikogebieten.

Gärtner aufgepasst -
im Garten leben auch
Zecken
 

Der Frühling lockt so manchen Hobbygärtner wieder in sein geliebtes Refugium – seinen Garten. Nebst den bekannten Orten, muss aber auch hier mit Zecken gerechnet werden, wie eine Studie der Universität Hohenheim ergab. Demnach finden sich diese achtbeinigen Blutsauger auch in waldfernen und gepflegten Gärten.

 

Vögel, Haus- und Waldtiere dienen dabei als ''Transportmittel'', Nagetiere als Wirt für Infektionserkrankungen wie Borreliose oder die Frühsommer-Hirnhautentzündung. Nach einem Aufenthalt im Garten ist es deshalb ratsam, sich baldmöglichst nach Zecken abzusuchen. Personen, die sich häufig in Risikogebieten aufhalten wird empfohlen, sich gegen die von Zecken übertragene Hirnhautentzündung impfen zu lassen.

 

Weitere Erkenntnisse der Studie

  • Zecken kommen in allen Gärten und zwar in einer Vielzahl von Arten vor
  • Je näher das Gebiet am Waldrand liegt, desto höher ist die Zeckenmenge und noch 500 Meter weg vom Waldrand, wurden immer noch 20% der Zeckenmenge von Waldgrundstücken gefunden.
  • Zecken hassen Hitze und lieben Feuchtigkeit.
  • Auch im Unterholz von Gärten und auch auf einem kurzgehaltenen Rasen finden sich Zecken.
  • Die Zeckenverteilung in Gärten ist eher kleinflächig; in einigen Gärten fanden die Forscher nur an einzelnen Büschen Zecken..
  • Werden Zeckenlarven gefunden muss mit einer grossen Zeckenpopulation gerechnet werden.

Wie schützt man sich vor zeckenbedingten Infektionserkrankungen?

Zecken sind bekannt dafür, dass sie die gefährliche Frühsommer-Hirnhautentzündung (medizinisch Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME) übertragen. Gegen diese Infektionserkrankung gibt es eine Impfung. Da die FSME – wie der Name es bereits sagt – häufiger im Frühsommer auftritt, empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Impfung bereits im Winter.

 

Aber auch jetzt ist es noch früh genug: Der vollständige Impfschutz erfordert drei Injektionen. Ein zeitlich begrenzter Schutz besteht aber bereits nach zwei Injektionen, die in einem Abstand von etwa einem Monat verabreicht werden sollten. Die dritte Impfdosis, die laut BAG einen Langzeitschutz von mindestens 10 Jahren gewährt, sollte 5 bis 12 Monate nach der zweiten Impfung erfolgen. Auffrischungsimpfungen werden alle 10 Jahre Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren, die in einem Risikogebiet wohnen oder sich öfter dort aufhalten, empfohlen.


Damit aber nicht genug: Zecken übertragen auch das Bakterium Borrelia burgdorferi, das die Borreliose-Erkrankung auslöst. Gegen die Borreliose gibt es keine Impfung. Vor der Borreliose kann man sich nur mit den üblichen Vorbeugemassen wie hautdeckender, heller Bekleidung, Antizeckenspray sowie dem raschen Entfernen der Zecke schützen.

 

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und nach getaner Arbeit im Garten, sollte unbedingt der Körper – insbesondere Kopf, Hals, Haut unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen – nach Zecken abgesucht und diese möglichst rasch entfernt werden.

 

Mehr zum Thema

Pressemitteilung Universität Hohenheim, Bundesamt für Gesundheit BAG

30.03.2015 - dzu

 
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