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Harninkontinenz/Dranginkontinenz: Medikament oder Botox - beides hilft

Die Dranginkontinenz wird in der Regel medikamentös behandelt. Eine weitere Therapiemöglichkeit sind Botox-Injektionen. Eine Studie verglich beide Behandlungsstrategien und belegt, dass beide Therapien gleich gut wirken – wenn auch mit unterschiedlichen Nebenwirkungen.

Harninkontinenz
kann behandelt werden
 
Die Dranginkontinenz ist durch plötzlich auftretenden, sehr starken, nicht beherrschbaren Harndrang mit anschliessendem unwillkürlichem Harnabgang gekennzeichnet. Die häufigste Ursache der Dranginkontinenz ist eine Überaktivität oder eine Überempfindlichkeit der Harnblase.


247 Frauen mit einer Dranginkontinenz ohne körperlich erklärbare Ursache , nahmen an dieser Studie teil. Die Dranginkontinenz wurde wie folgt definiert: fünf oder mehr Harndrangereignisse täglich. Während sechs Monaten wurde die Hälfte der Frauen mit einem üblicherweise dafür verwendeten oralen Medikament (Anticholinergikum) behandelt. Die andere Hälfte der Frauen bekam eine Botox-Injektion in den Blasenmuskel.

 

Weder die Behandelnden noch die Patienten sollten wissen, welche Therapie bei wem angewendet wurde (Doppelverblindung). Deshalb bekam die Medikamenten-Gruppe zusätzlich eine Injektion mit einer Kochsalzlösung und die Botoxgruppe zusätzlich ein orales Placebo.

 

241 Frauen konnten am Schluss evaluiert werden. Es zeigte sich, dass beide Behandlungsstrategien die Frequenz der Inkonteninenz-Vorfälle gleich effektiv reduzierten.

 

Sowohl unter der medikamentösen Therapie (Anticholinergikum) als auch mit den Botox-Injektionen sanken die Harndrang-Ereignisse von anfänglich 5 auf 3-4 Mal täglich.

 

Die gänzliche Beseitigung der Harndrang-Beschwerden gelang jedoch in der Botox-Gruppe bei doppelt so vielen Frauen (insgesamt 27%) als in der Tabletten-Gruppe (13%).

5% der Frauen aus der Botoxgruppe konnten nach der Injektion die Harnblase allerdings nicht vollständig entleeren, was eine Katheterentleerung notwendig machte; in der Medikamentengruppe war das bei keiner der Frauen notwendig. Diese so genannte Restharnbildung fördert Harnwegsinfektionen, was bei 33% der Botox-Frauen der Fall war; nur bei 13% der Frauen der Medikamenten-Gruppe kam es zu Infektionen.


Die Medikamente verursachte bei 46% der Frauen zu Mundtrockenheit - eine bekannte Nebenwirkung der Anticholinergika; in der Botox-Gruppe beklagten dies nur 31%.


Beide Gruppen hingegen berichteten über eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität nach der Behandlung.


Fazit der Autoren: Die Behandlungsoptionen der Dranginkontinenz mit Tabletten (Anticholinergikum) oder mit Botox-Injektionen verbessert die Beschwerden und die Lebensqualität deutlich. Nach der Botox-Injektion war die Dranginkontinenz sogar häufiger ganz verschwunden. Dafür kam es bei dieser Therapie häufiger zu einer inkompletten Blasenentleerung mit häufigeren Harnwegsinfektionen in der Folge. Unter den Medikamenten beklagte sich dafür mehr Frauen über unangenehme Mundtrockenheit, was bei diesen Medikamenten häufig vorkommt.

 

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Tellmed

18.10.2012 - dzu

 
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