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Inselspital: Neue Hoffnung für Endometriose-Patientinnen

Schmerzen bei Endometriose können schon bald wirkungsvoller medikamentiert werden. Auch der Ort der Entzündung soll neue Therapieansätze ermöglichen. Dies zeigt die Frauenheilkunde des Inselspitals in zwei international anerkannten Studien.

Endometriose ist eine häufig vorkommende chronische Erkrankung, die neben starken Schmerzen während der Periode auch Unfruchtbarkeit hervorrufen kann. Eine Wucherung der Gebärmutterschleimhaut in der Bauchhöhle führt dabei zur Bildung von Entzündungsherden. Betroffen ist ungefähr jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter.

 

Das Inselspital nimmt im Bereich Endometriose-Forschung eine schweizweite Vorreiterrolle ein. An der Universitätsklinik für Frauenheilkunde besuchen jährlich über 200 Frauen die Spezialsprechstunde für Endometriose. Das universitäre Endometriose-Zentrum wurde 2010 von der "Europäischen Endometriose Liga" und der "Stiftung Endometriose-Forschung" als eines der beiden ersten in der Schweiz zertifiziert. Seit über 10 Jahren forscht es an der oftmals unterschätzten Krankheit und präsentiert nun im Journal of Fertility and Sterility ihre neuesten Forschungsergebnisse.

 

Ohne Nebenwirkungen gegen Schmerzen

Derzeit wird Endometriose entweder operativ oder hormonell (mit der „Pille“ oder stärkeren Präparaten) behandelt. Da eine Hormonbehandlung den Zyklus aber hemmt oder sogar frühzeitige „Wechseljahre“ hervorruft, ist sie für junge Frauen mit Kinderwunsch keine Option.

Abhilfe schaffen könnten jedoch schon bald Medikamente, die zur Therapie von Typ2-Diabetes entwickelt wurden. Diese bekämpfen die Entzündungsherde der Endometriose, ohne den Zyklus zu beeinflussen. Prof. Michel Mueller, Co-Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Inselspital Bern: „Die Behandlung der Krankheit kann durch unsere Forschungserkenntnisse schon bald effektiver und sicherer werden.“

 

Differenziertes Verständnis der Entzündung

In einer zweiten Studie konnten die Forscher des Inselspitals zeigen, dass Patientinnen über stärkere Schmerzen klagen, wenn ein Endometrioseherd sich in der Nähe bestimmter Nervenzellen befindet. Besonders schmerzhaft wurden Entzündungen zwischen Scheide und After beschrieben. Herde an den Eierstöcken waren anders beschaffen und lösten sehr viel geringere Schmerzen aus. Zukünftige Therapieansätze müssen daher die individuelle Situation der Patientin besser berücksichtigen.

 

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Inselspital Bern

04.02.2012 - gem

 
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