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Impfen: Das Wissen um Kinderkrankheiten ist gering

Nur knapp 6% lassen sich gar nicht impfen. 12% der Erwachsenen denken hingegen dass Impfen nur Kinder betreffe. Und: 57% sind der Meinung, dass Kinderkrankheiten durchgemacht werden müssten, wie eine Umfrage zum Thema „Impfen“ der Firma Pfizer ergab.

Impfen ist
ein Solidaritätsakt
 

Die Umfrage mit 502 Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren, wurde vom Marktforschungsinstitut Isopublic durchgeführt.

 

Der Auftraggeber wollte wissen, wieso die Impfempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG und der Kommission für Impffragen (EKIF) keine grössere Beachtung bekommen.

 

Laut Kinderärzten sei nicht die Impfmüdigkeit das Problem: Nur eine Minderheit von 5.8% liessen sich gegen gar nichts impfen. Die Experten sind überzeugt, dass dank der Impfungen viele Kinderkrankheiten ausgemerzt oder viel seltener geworden sind. Die Skepsis gegenüber Impfungen hingegen habe zugenommen, der Wissensstand über das Impfen aber nicht. So seien 12% der Befragten überzeugt, dass Impfen etwas für kleine Kinder sei. „Impfen ist aber ein lebenslanges Thema“ so der Kinderarzt Roland Kägi gegenüber SDA.

 

Kinderkrankheit können nämlich durchaus auch Erwachsene treffen. Früher hat man sie sogenannt, weil in aller Regel Kinder von Infektionserkrankungen wie Masern, Röteln, Diphtherie etc. betroffen waren und dann natürlich als Erwachsene nicht mehr krank wurden. Heute können auch Erwachsene daran erkranken, wenn sie die Erkrankungen nicht als Kind durchgemacht hatten oder nicht geimpft wurden. Vielleicht kommt daher die Meinung von 57.2% der Befragten, dass Kinderkrankheiten durchgemacht werden müssten.

 

Dabei werden die Gefahren solcher Erkrankungen häufig unterschätzt, so die Experten. Auch werden bei Erwachsenen gewisse Infektionen wie zum Beispiel Keuchhusten, nicht als das erkannt und so kann es sein, dass die daran erkrankte Mutter oder sogar die Grossmutter ein kleines Kind ansteckt.  Keuchhusten kann für kleine Kinder im 1. Lebensmonat aber sehr gefährlich werden. Eine Impfung ist aber erst ab dem zweiten Lebensmonat möglich. Der Rat der Experten deshalb: Eltern, Grosseltern oder Personen, die mit kleinen Kindern eng zusammen sind, sollten sich dringend impfen lassen.

 

Impfen sei immer ein Solidaritätsakt und dies gelte für alle Infektionskrankheiten. Die Masern zum Beispiel können schwerwiegende Folgen haben: dies wussten bei der Umfrage aber nur 42.7%. Die schweren Auswirkungen der Kinderlähmung kannten immerhin gut 50%. Hier sei auch die Impfakzeptanz höher.

 

Das Wissen um Infektionen mit Pneumokokken, die Mittelohren- oder Lungenentzündungen hervorrufen können, sei  hingegen sehr klein. Nur so könne erklärt werden, warum es jährlich zu rund 70 schweren Erkrankungen bei Kindern unter 5 Jahren komme.

 

Sinnvoll seien Impfungen nur dann, wenn sie möglichst flächendeckend angewendet werden. Die Durchimpfrate von Masern-Mumps-Röteln ist laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) zwar stark angestiegen, liege aber immer noch weit unter dem Ziel von 95% bei den Masern. Die Krankheit sollte in Europa bis im Jahr 2015 aber ausgerottet sein. Dieses Ziel werde so nicht erreicht.

 

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07.03.2012 - dzu

 
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