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Masern: Keine harmlose Kinderkrankheit

Ein ungeimpftes Kleinkind starb letzte Woche in Berlin an den Folgen der Masern. Das Sterberisiko durch Masern ist zwar dank einer relativ hohen Durchimpfrate weltweit gesunken, wie die WHO schreibt. Trotzdem ist die Anzahl der Todesfälle noch zu hoch.

Masern nicht auf die
leichte Schulter
nehmen. 
 

Bei den Masern handelt es sich um eine meldepflichtige Infektionskrankheit, ausgelöst durch das Masernvirus.

 

Betroffene leiden unter einem geschwächten Allgemeinzustand, hohem Fieber, dem typischen roten Hautausschlag sowie grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Bei schweren Verläufen kann es zu lebensgefährlichen Lungen- und Hirnentzündungen kommen.

 

Masern sind hochansteckend und werden via Tröpfcheninfektion, also durch Sprechen, Husten, Niesen übertragen. Die einzige Behandlung der Masern sind Bettruhe sowie Medikamente gegen die Symptome.

 

Eine durchgemachte Maserninfektion hinterlässt eine lebenslange Immunität – wie auch die Impfung gegen Masern. Die Masernimpfung gehört in der Schweiz zur Basisimpfung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln in zwei Dosen, wovon die erste im 12. Lebensmonat und die zweite im 15. bis spätestens im 24. Lebensmonat erfolgen sollte (Impfempfehlung BAG Stand 2014).

Impfung soll Masern ausrotten

In Übereinstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Schweiz die Ausrottung der Masern bis im Jahr 2015 – also dieses Jahr – beschlossen. Laut Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung scheint aber das Ziel, dass 95% der Schweizerbevölkerung bis Ende 2015 gegen das Masernvirus immun sind, nicht erreichbar. Schweizweit seien 86% der 2- bis 8-Jährigen durchgeimpft, bei den 16-Jährigen 89% – das heisst, sie haben zwei Impfdosen erhalten.

 

Laut BAG-Sprecherin Mona Neidhart gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung seien immer wieder Impflücken festzustellen. Insbesondere gehe oft die zweite Dosis vergessen und werde nicht nachgeholt, was den Impfschutz mindert und das Ansteckungsrisiko erhöht.

 

Aus Sicht des BAG sind deshalb vor allem die Kantone gefordert in Form von Kampagnen und niederschwelligen Impfangeboten. Im Gegensatz zu Deutschland, wo ein Impfobligatorium diskutiert wird, schliesst das BAG ein solches für die Schweiz zurzeit aus.

 

Mehr zum Thema

Bundesamt für Gesundheit BAG, Neue Zürcher Zeitung, Neue Luzerner Zeitung

25.02.2015 - acet

 
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