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Rauchende Eltern an erhöhtem Blutdruck bei kleinen Kindern mitschuldig

PD Dr. Giacomo Simonetti, Spezialist für Kinderheilkunde hat mögliche Ursachen für Bluthochdruck bei kleinen Kindern erforscht. Dabei entdeckte er, dass Passivrauchen für Kinder ein eigenständiger Risikofaktor für schlechte Blutdruckwerte ist, wie die Herzstiftung schreibt.

Für seine Forschung verleiht ihm die Schweizerische Herzstiftung den Forschungspreis 2012.

 

Schon Kinder können einen erhöhten Blutdruck haben. Wären die Ursachen dafür bekannt, könnten früh vorbeugende Massnahmen getroffen werden; denn der kindliche Blutdruck bestimmt weitgehend den Blutdruck im Erwachsenenalter. Ist er zu hoch, steigt das Risiko für einen späteren Hirnschlag oder Herzinfarkt. Bisher weiss man wenig über die genetischen, vorgeburtlichen und sozialen Umstände, die den Blutdruck von Kindern beeinflussen. Deshalb massen Forschende um PD Dr. med. Giacomo Simonetti, Bern, den Blutdruck von über 4000 Kindergartenkindern* im Alter zwischen vier und sieben Jahren. Zusätzlich befragten sie deren Mütter und Väter. Unter anderem erbaten sich die Ärzte Auskunft zu Gewicht, Blutdruck und Rauchverhalten der Eltern.

 

Übergewicht, Erbanlage – und Passivrauch

Die Studie hat belegt, dass Kinder zu Bluthochdruck neigen können, wenn sie zum Beispiel ein niederes Geburtsgewicht hatten, wenn sie übergewichtig sind, oder wenn bereits ihre Eltern hohe Blutdruckwerte aufweisen. Hellhörig wurden die Forschenden aber bei einem weiteren Ergebnis. Schlossen sie nämlich diese Ursachen aus, hatten Kinder mit einem oder beiden rauchenden Elternteilen eindeutig einen höheren Blutdruck als Kinder von Nichtrauchern.

 

Forschungspreisträger PD Dr. Simonetti: «Damit wurde zum ersten Mal gezeigt, dass Passivrauchen ein wichtiger zusätzlicher und unabhängiger Risikofaktor für Kinder ist: Bei Kindern, deren Mutter und/oder Vater rauchte, erkannten wir eine um 21 Prozent grössere Gefährdung für Blutdruckwerte im oberen Bereich als bei Nichtraucherkindern.» Obwohl die Väter öfter angaben zu rauchen als Mütter, waren vor allem Kinder rauchender Mütter betroffen. Den Grund dafür vermuten die Forscher darin, dass viele Väter arbeiten gehen und hauptsächlich ausserhalb der Wohnung rauchen. Die Mütter dagegen verbringen mehr Zeit mit den Kindern.

 

Prävention bereits vor der Geburt

Was sich ferner zeigte: Passivrauchen beginnt bereits vor der Geburt. Bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht hatten, wurden im Kindergartenalter öfter höhere Blutdruckwerte gemessen als bei Kindern von Nichtraucherinnen. Die Forschungskommission der Schweizerischen Herzstiftung leitet aus Simonettis Erkenntnissen neue Möglichkeiten der Vorbeugung ab: «Wenn Eltern darauf verzichten, während der Schwangerschaft, zu Hause und vor ihren Kindern zu rauchen, bewahren sie die Kinder – und künftigen Erwachsenen – nicht nur vor Lungenschäden, sondern auch vor Herz-Kreislauf-Krankheiten», sagt der Vorsitzende der Kommission, Prof. Augusto Gallino, Bellinzona.

 

Preisübergabe am 11. Mai in Bern

Die Herzstiftung verleiht den mit 20'000 Franken dotierten Forschungspreis jährlich für eine hervorragende wissenschaftliche Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Prävention, Diagnose und Behandlung von Herz- und Gefässkrankheiten sowie Hirnschlag. Die Übergabe findet am 11. Mai im Rahmen des Benefizkonzerts «Swing with Heart» im Theater National in Bern statt.

 

Herzststiftung Schweiz

26.04.2012 - dzu

 
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