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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Beckenbruch 24. April 2017
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Beckenbruch, Beckenfraktur

Definition

Beckenbruch: meist durch Sturz

Das Becken verbindet die Wirbelsäule mit den Beinen und besteht aus mehreren Knochen, die fest miteinander verbunden sind. Der hintere Teil wird vom Kreuzbein gebildet - einer keilförmigen Verlängerung der Lendenwirbelsäule , die mit dem Steissbein endet. Das Kreuzbein ist jeweils an beiden Seiten über das Kreuzbein-Darmbein-Gelenk mit dem vorderen Teil des Beckens verbunden. Der vordere Teil besteht aus: Darm-, Scham-, und Sitzbein. Da diese Knochen  ringförmig angeordnet sind, wird diese Konstellation als Beckenring bezeichnet. Durch die Hüftgelenke wird das Becken mit den Beinen verbunden. 

Ursachen

Die Ursache eines einfachen stabilen Beckenbruches ist meist ein Sportunfall oder ein Ausgleiten auf eisiger Oberfläche.

Risikofaktoren für einen Sturz bei älteren Menschen

Zu instabilen Beckenbrüchen bei jüngeren Menschen kommt es bei starker Krafteinwirkung wie Sturz aus grosser Höhe (zum Beispiel vom Dach, Baum) oder bei Verkehrs- oder Sportunfällen.


Symptome (Beschwerden)

Bei stabilen Beckenbrüchen sind die Beschwerden meist weniger stark als bei instabilen Brüchen.

Typische Symptome eines Beckenbruchs:

  • Schmerzen
  • Schwellungen
  • Blutergüsse in der Becken- /Hüftgegend
  • Instabilität des Beckens, Fehlstellungen und Bewegungsblockaden im Bereich des Hüftgelenkes sind nicht selten. Eine fehlende Stabilität des Beckenringes zeigt sich dadurch, dass der Betroffene nicht mehr auf den Beinen stehen kann.

Blut im Urin weist auf Verletzungen der Blase , Harnröhre oder Harnleiter hin. Innere Verletzungen können - infolge hohem Blutverlust - zu einem lebensgefährlichen Kreislaufversagen führen (=Notfall). Zeichen dafür sind: Blässe, Unruhe, Verwirrtheit, Bewusstseinseintrübung oder Bewusstseinsverlust , hoher Puls.


Diagnose (Untersuchung)

Die Beschreibung des Unfallherganges, die Beschwerden und ein erster Augenschein sowie vorsichtiges Abtasten des Beckens weisen den Arzt auf einen möglichen Beckenbruch hin.

Röntgenaufnahmen zeigen die Bruchstellen.

Bei Verdacht auf Begleitverletzungen:

  • Ultraschall des Bauches (innere Verletzungen)
  • Computertomographie
  • Blasenröntgen mit Kontrastmittel

Therapie (Behandlung)

Stabile Beckenbrüche müssen in der Regel  nicht operiert werden.  Meist reichen Bettruhe, für eine kurze Zeit,  sowie eine möglichst frühe Mobilisierung (Physiotherapie etc.) aus.

Eiswickel helfen Schwellungen und Blutergüsse zu reduzieren. Bei Schmerzen können Schmerzmittel verordnet werden.

Bei älteren Menschen sollen individuelle Massnahmen ergriffen werden, um weitere Stürze zu verhindern.

Zum Beispiel:

  • Anpassungen der Wohnsituation: Teppiche und andere Stolperfallen entfernen, Schwellen ausgleichen, Lichtverhältnisse verbessern etc.
  • Augenärztliche Untersuchung und entsprechende Anpassung des Sehvermögens mit Brillen
  • Muskelaufbau
  • Gutes stabiles Schuhwerk
  • Medikamente mit Arzt besprechen und ev. anpassen

Bei instabilen Beckenbrüchen muss der Beckenring chirurgisch wieder stabilisiert werden. Die Art und das Ausmass der chirurgischen Behandlung hängen von weiteren Verletzungen  ab:

Mögliche operative Eingriffe sind:

  • Notfallmässige Stabilisierung des Bruches, meist durch eine äussere Fixation, danach innere Fixation der Knochen mit Platten oder Schrauben
  • Bei schwerwiegendem Beckenbruch mit starker Blutung wird eine sogenannte Beckenzwinge notfallmässig eingelegt.

Mögliche Komplikationen und Verlauf

In der Regel ist der Heilungsverlauf auch bei einem instabilen Beckenbruch relativ gut. Nach der Operation ist eine mehrwöchige Bettruhe notwendig, mit anschliessender physiotherapeutischer und physikalischer Rehabilitation.

Wie nach allen operativen Eingriffen kann es aber zu Wundheilungsstörungen, Nachblutungen oder Infektionen kommen. Diese müssen zusätzlich behandelt werden.

Bei Nervenschädigungen, die die Darm- oder Harnblasenfunktion betreffen, kann es zu einer Stuhl- oder Harn-Inkontinenz kommen. Beim Mann kann - infolge innerer Verletzungen - eine eingeschränkte sexuelle Funktion entstehen.


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