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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Darmkrebs (Dickdarm-, und Mastdarmkrebs), Kolorektales Karzinom 27. April 2017
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Darmkrebs, Dickdarmkrebs, Kolorektales Karzinom, Mastdarmkrebs

Definition

Darmkrebs: Krebserkrankung des Dickdarms

Die Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und Mastdarms (Rektumkarzinom) werden unter dem Namen kolorektales Karzinom zusammengefasst. Es zeigen sich bösartige Wucherungen in der Schleimhaut. Oft redet man auch von Darmkrebs, wobei andere Abschnitte des Darms (z.B. der Dünndarm) eher selten betroffen sind.

Zur Hauptrisikogruppe gehören Männer nach dem 50. Lebensjahr, die in Industrieländern wohnhaft sind; in Entwicklungsländern tritt diese Krebsart nur selten auf.

Bei frühzeitiger Entdeckung und konsequenter Behandlung sind die Heilungsschancen relativ gross. Ab 55 Jahren lohnen sich - vor allem bei Hochrisikopersonen- jährliche Früherkennungsmassnahmen.

Ursachen

Darmkrebs: Bösartige Wucherungen in der Darmschleimhaut

Häufig entstehen die bösartigen Wucherungen aus gutartigen Schleimhautgeschwüren (polypösen Adenomen). Was genau die unlimitierte Wucherung bösartiger Zellen auslöst ist nicht bekannt.

Risikofaktoren sind:

  • Geschlecht (Mann über 50-jährig)
  • Familiäre Häufung
  • Genetische Veranlagung für und Vorhandensein von Polypen
  • Ernährung: Fett- und fleischreiche, ballaststoffarme Kost
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Chronische Darmentzündungen (Morbus Crohn , Colitis ulcerosa )

Symptome (Beschwerden)

Im Frühstadium verursacht der Darmkrebs keine Beschwerden. Es ist deshalb wichtig, dass Risikopersonen ab dem 50. Altersjahr regelmässig untersucht werden. Andere Symptome sind:

Diagnose (Untersuchung)

Darmkrebs: Darmspiegelung

  • Erhebung der Krankengeschichte, körperliche Untersuchung
  • Darmspiegelung (Koloskopie): Dickdarmuntersuchung vom Anus bis zum Dünndarm
  • Gewebsentnahme (Biopsie) und anschliessende Zelluntersuchung
  • Oberbauchsonographie (Ultraschall)
  • Röntgenbild (Lunge), zum Ausschluss von Tochtergeschwülsten (Metastasen)
  • Computertomographie
  • Kernspintomographie

Therapie (Behandlung)

Darmkrebs: Die frühzeitige Behandlung kann heilen

Die Früherkennung der Erkrankung ist von grösster Bedeutung, dann kann eine Heilung möglich sein.

  • Operativ: Eine Heilung des kolorektalen Karzinoms ist meistens nur möglich, wenn sämtliche Tumoranteile mit Lymphknoten durch eine Operation entfernt werden können. Es braucht nicht in jedem Fall einen künstlichen Darmausgang, es kommt darauf an, in welchem Darmabschnitt der Tumor entfernt wurde
  • Strahlentherapie: Vor oder nach der Operation
  • Chemotherapie (Zytostatika): Im Anschluss an die Operation. Kommt auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Tumor, der nicht mehr therapiert werden kann oder bei Patienten, welche eine Operation nicht mehr wünschen respektive eine solche aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist, in Frage.

Weitere Behandlungsmassnahmen

  • Schmerztherapie
  • Psychosoziale Betreuung
  • Regelmässige Kontrollen

Mögliche Komplikationen

Die Schwere der Erkrankung wird daran gemessen, welche Gewebsteile betroffen sind; dieser Grad bestimmt auch die Überlebenschancen (A = gute Prognose , D = schlechte Prognose).

  • A Schleimhäute
  • B Muskelschicht
  • C Metastasen in den Lymphknoten
  • D Metastasen in andern Organen (Fernmetastasen)

Komplikationen können sein:

  • Blutarmut (Anämie)
  • Darmverschluss (Illeus)
  • Druchbruch des Tumors (Tumorperforation)
  • Einwachsen des Tumors in andere Organe (z.B. die Blase )
  • Metastasen in anderen Organen - z.B. Leber , Blase, seltener Lunge oder Skelett (Metastasenbildung)
  • Rückfall nach erfolgreicher Therapie (Rezidiv )

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Darmkrebs: Regelmässige Darmspiegelungen

Bei Risikopersonen (siehe oben) sollte alle zwei bis fünf Jahre eine Dickdarmspiegelung durchgeführt werden. Diese dient der Früherkennung. Bei allen andern sollten in regelmässigen Abständen Stuhluntersuchungen (Blut) und alle 10 Jahre eine Dickdarmspiegelung durchgeführt werden (ab dem 50. Lebensjahr). Die genauen Empfehlungen für die Früherkennung unterscheiden sich je nach Expertengruppen und können immer wieder wechseln, je nach Wissensstand.

Vorbeugende Massnahmen (Ausschluss der Risikofaktoren)

  • Gesunde, abwechslungsreiche Ernährung (fett- und fleischarm, viel Obst und Gemüse)
  • Regelmässige Bewegung
  • Senkung von Übergewicht
  • Nikotinstopp
  • Wenig Alkohol

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