Leaderboard

Sie sind hier: Krankheitsbilder » Eileiterschwangerschaft 28. März 2017
Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Eileiterschwangerschaft

Definition

Eileiterschwangerschaft: Einnistung des befruchteten Eis in der Eileiter

Bei etwa einem Prozent aller Schwangerschaften nistet sich das Ei nicht in der Gebärmutter, sondern ausserhalb dieser ein, z.B. in der Bauchhöhle, in den Eierstöcken oder in den Eileitern. Man nennt dies eine extrauterine Schwangerschaft (EUG), das heisst, die Schwangerschaft findet ausserhalb der Gebärmutter (Uterus = Gebärmutter) statt. Am häufigsten sind Eileiterschwangerschaften.

Die EUG ist für die Mutter lebensbedrohlich. Dank neuen Untersuchungstechniken wird eine EUG meist bereits bei der ersten Schwangerschafts-Untersuchung festgestellt und der Arzt kann eine Behandlung einleiten.

Ursachen

Bei etwa der Hälfte der Eileiterschwangerschaften ist eine Störung beim Eitransport im Eileiter dafür verantwortlich. Das Ei wird nicht in den Uterus transportiert und nistet sich im Eileiter ein. Ursachen dafür sind: durchgemachte Eileiterentzündung en (häufig durch Chlamydienbakterien) oder Fehlregulationen des Eis selber.

Risikofaktoren, die zu einer Eileiterschwangerschaft führen können:

  • Vorangehende Bauch- oder Beckenoperationen
  • Bereits durchgemachte Bachhöhlenschwangerschaft, Eileiterschwangerschaft
  • Verhütung mit Spirale (Intrauterinpessar)
  • Künstliche Befruchtungen
  • Schäden an den Eileitern z.B. durch Schwangerschaftsabbrüche, Unterbindungen, chirurgische Eingriffe, Infektionen
  • Pille danach

Symptome (Beschwerden)

Eileiterschwangerschaft: Schwangerschaftssymptome

Eine EUG entwickelt sich zu Beginn wie eine normale Schwangerschaft. Oft werden die Zeichen einer Schwangerschaft gar nicht bemerkt. Zeichen sind: ausbleibende Monatsblutung mit Schmerzen im Unter Bauch und ein positiver Schwangerschaftstest.

Eine sofortige ärztliche Untersuchung ist notwendig bei:
  • Unklaren, heftigen Bauchschmerzen bei Verdacht auf Schwangerschaft (Ausbleiben der Monatsblutung, positiver Schwangerschafts-Test).
  • Vaginale Blutung (Schmierblutung oder menstruationsähnliche Blutung)
  • Unwohlsein, Schwindelgefühl, Ohnmacht (Notfallzeichen)

Rsikosymptome, die evtl. auf einen Riss der Eileiter hindeuten (Notfall)

  • Zunehmende, unklare starke Schmerzen im Unterleib.
  • Geschwollener Bauch
  • Schwindelgefühle bis zur Ohnmacht (durch innere Blutungen)
  • Starkes, allgemeines Unwohlsein

Diagnose (Untersuchung)

Eileiterschwangerschaft: Gynäkologische Untersuchung und Schwangerschaftstest

  • Krankengeschichte unter Einbezug der Symptome
  • Schwangerschaftstest
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Ultraschall-Untersuchung (evtl. vaginal, durch die Scheide)
  • Blutentnahme: Messung des Schwangerschaftshormons (HCG)

Therapie (Behandlung)

Eileiterschwangerschaft: Die Frucht muss entfernt werden

Die EUG- muss möglichst bald erkannt und behandelt, d.h., die Frucht entfernt werden.

Operation

Laparoskopie: In den meisten Fällen wird die Frucht mittels Bauchspiegelung (kleiner Bauchschnitt) geortet und entfernt.

Laparotomie (Bauchschnitt): Besteht die Gefahr eines Risses oder besteht bereits ein Riss des Eileiters (grosser Blutverlust), muss der Bauchraum eröffnet werden. Eine Laparotomie wird auch dann notwendig, wenn der Arzt mit der Bauchspiegelung die Schwangerschaft z.B. wegen Verwachsungen nicht entfernen kann.

Medikamentös

In Einzelfällen erfolgt eine Infusion mit einem Medikament (Methotrexat), das die Zellteilung hemmt. Dadurch stirbt die Frucht ab und es kommt zu einem spontanen Abgang. Allerdings kann diese Methode nur ganz am Anfang der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei den meisten Eileiterschwangerschaften kann sich der  Embryo nicht entwickeln. Oft kommt es zu einem spontanen Abgang (Abort).

Ein Fortschreiten der Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter ist lebensbedrohlich. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Riss des Eileiters mit inneren Blutungen. Dies führt innerhalb kurzer Zeit zu einem lebensbedrohlichen Zustand (Schock, Kreislaufzusammenbruch).

Nach akuten Komplikationen ist die Fruchtbarkeit meistens beeinträchtigt und das Risiko einer erneuten EU-Schwangerschaft hoch.

Mehr zum Thema

Fokus-Themen (3 Ergebnisse)
Symptome (3 Ergebnisse)
Glossar (4 Ergebnisse)
Verwandte Themen (6 Ergebnisse)
Andere Quellen (1 Ergebnisse)
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Krankheitsbilder Untergruppen
Frauenkrankheiten

Männergesundheit

 

Apothekensuche

Apotheke finden

 

 

 

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

Hilfe bei Krankheiten: Kann das Internet helfen?

epatientsurvey

 

Machen Sie mit bei der grössten Befragung unter Patienten im Internet

 

Erste Hilfe Quiz

Diskussionsforen

Diskussionsforen

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer