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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Hämorrhoiden 23. August 2017
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Hämorrhoiden, Hämorrhoidalleiden

Definition

Hämorrhoiden als Knoten im Analkanal

Hämorrhoiden sind erweiterte, arteriovenöse Blutgefässpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut am After vorkommen. Diese Gefässpolster dienen dem Feinverschluss des Afters. Man unterscheidet zwischen inneren (im Afterkanal) und äusseren Hämorrhoiden.

Im Anfangsstadium stellen die Hämorrhoiden vergrösserte Knoten im Analkanal dar, die noch nicht sichtbar oder tastbar sind (Grad I). Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten diese Knoten kurzfristig auch nach aussen in Erscheinung, ziehen sich zunächst jedoch selbst wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück (Grad II). In einem späteren Erkrankungsstadium lassen sie sich nur noch mit dem Finger (Grad III) oder gar nicht mehr in den After zurückschieben (Grad IV).

Fliesst das Blut aus den Schwellkörpern nicht mehr wie normalerweise zurück, kann es zu Blutstauungen und Verstopfungen der Venen kommen. Dies äussert sich dann durch Schmerzen.

Ursachen

Die Ursachen für die Entstehung sind sehr vielfältig und noch nicht genau geklärt. Bekannt hingegen sind diverse Risikofaktoren, die zu Hämorrhoidalbeschwerden führen können:

  • Verstopfung , z.B. durch ballaststoffarme Ernährung
  • Übermässiges Pressen beim Stuhlgang
  • Übergewicht (Bewegungsmangel und sitzende Beschäftigung)
  • Bindegewebsschwäche (angeboren oder erworben)
  • Schwangerschaft
  • Regelmässige Einnahme von Abführmitteln

Symptome (Beschwerden)

Oft quälender als die Schmerzen ist der Juckreiz, der unweigerlich dazu führt, dass sich die Betroffenen kratzen. Es kann zu Blutungen aus dem After kommen, was den meisten Menschen Angst macht. Hellrotes Blut weist auf eine Blutungsquelle nahe dem After hin, was auf Hämorrhoiden deuten kann. Es kann sich in diesem Fall aber auch um eine Analfissur handeln, eine rissartige Verletzung in der Afterschleimhaut.

Bei eher dunklem Blut muss die Ursache in den höheren Darmabschnitten gesucht werden.  Blutungen jeder Art sollten dem Arzt berichtet werden, da auch einmal eine schwerwiegende Erkrankung wie Dickdarmkrebs dahinter stecken kann.

Bei ausgeprägten Hämorrhoiden ist das Schwellpolster so gross, dass ein dauerhafter Druck auf den Analkanal zu spüren ist, was mit ständigem Stuhldrang einhergeht. So glauben viele, sie würden unter Verstopfung leiden, was wiederum zu starkem Pressen oder zur vermehrten Einnahme von Abführmitteln führt.

In manchen Fällen kann es sein, dass der Schliessmuskel nicht mehr kontrollierbar ist und es durch Husten oder heftiges Niesen zu unkontrollierbarem Stuhlabgang kommen kann.

Beschwerden machen vor allem die äusseren Hämorrhoiden, bei den inneren Hämorrhoiden ist der Blutabgang häufig das einzige Symptom.

Diagnose (Untersuchung)

Hämorrhoiden: Enddarmuntersuchung

  • Krankengeschichte (Anamnese) mit Einbezug der Symptome
  • Untersuchung des Enddarms (Proktoskopie) und Ausschluss anderer Ursachen für die Beschwerden

Therapie (Behandlung)

Hämorrhoiden: schmerz- und entzündungshemmende Zäpfchen

Medikamente

Salben, Zäpfchen: bekämpfen vorwiegend die Symptome, wirken je nach Inhaltsstoffen entzündungshemmend und schmerzstillend.

Anwendungstipps: Die Wirkung der Medikamente muss lokal sein. Dazu müssen die Zäpfchen in der Afterregion bleiben (man muss sie durch die Analöffnung noch berühren können). Ideal ist, sie für einige Minuten in dieser Position zu halten. Zum Anbringen der Salbe muss der Applikator in das After eingeführt und während des Zurückziehens Druck auf die Tube ausgeübt werden (und nicht während des Einführens). 

Andere nicht chirurgische Verfahren

Verödung (Sklerosierung): In mehreren Sitzungen wird ein Medikament in die Hämorrhoiden gespritzt. Dadurch kommt es zu einer Reizung mit einer nachfolgenden Vernarbung und Schrumpfung der Gefässe.

Abbinden mit kleinen Gummiringen (sogenannte Ligatur): Das erweiterte Gefäss wird an der Basis der Hämorrhoide abgebunden. Nach einigen Tagen stirbt das Gewebe ab und wird zusammen mit dem Gummiring abgestossen.

Operation

Bei fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden (Grad III und IV) sind die Resultate obgenannter Therapieverfahren meist nicht mehr befriedigend. Die Hämorrhoiden müssen vom Chirurgen entfernt werden.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Kein Stress während den täglichen Sitzungen

  • Ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung
  • Quellmittel wie Leinsamen oder Kleietabletten und viel Flüssigkeit
  • Analhygiene
  • Bewegung wie Schwimmen, Wandern, Joggen, Walken, Beckenbodengymnastik
  • Sich Zeit nehmen für die tägliche Sitzung, kein übermässiges Pressen

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