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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Hammerzehe, Krallenzehe 28. April 2017
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Hammerzehe, Krallenzehe

Definition

Hammerzehe, Krallenzehe: Zehenfehlstellung

Hammer- und Krallenzehen sind Zehenfehlstellungen.

Bei der Hammerzehe findet sich eine maximale Beugung im Zehenendgelenk; bei der Krallenzehe eine Überstreckung des Grundgelenks bei gebeugtem Mittel- und Zehenendgelenk. Beide Formen treten meist in Kombination mit anderen Fussdeformitäten wie Hallux valgus oder Spreizfuss auf. Hammerzehen kommen häufiger vor als Krallenzehen.

Es besteht eine Veranlagung dazu und zusätzlich gibt es Lebensgewohnheiten (z.B. das Tragen von ungeeigneten Schuhen), die die Ausbildung einer Hammerzehe oder einer Krallenzehe fördern.

Ursachen

  • Am häufigsten: Tragen von zu engen Schuhen, meist mit Absätzen, zusätzlich angeborene Komponente
  • Neurologische Störungen, z.B. bei Hohlfuss oder spastischen Lähmungen
  • Muskel - und Nervenverletzung des Unterschenkels und des Fusses
  • Entzündliche Erkrankungen des Fusses, Rheumatoide Arthritis
  • Verhärtung von Narbengewebe
  • Morbus Sudeck (Gewebeschädigung nach einem Unfall)

Symptome (Beschwerden)

  • Kosmetisches Problem
  • Schmerzen im Bereich der betroffenen Zehe
  • Hühneraugen oder Druckstellen, welche sich entzünden können (gerötet, überwärmt, schmerzhaft)
  • Nach längerem Bestehen evtl. Versteifung oder Luxation der Zehe, womit die Funktion der Zehe nicht mehr gewährleistet ist

Diagnose (Untersuchung)

Hammerzehe: von Auge sichtbar

Die Hammerzehe oder Krallenzehe wird vom erfahrenen Spezialisten (Orthopäden) meist ohne weitere Untersuchungen erkannt. Der Fuss muss zusätzlich auf Druckstellen und Hühneraugen untersucht werden. Auf dem Röntgenbild können die Stellung der Gelenkflächen zueinander und eventuelle Gelenkverrenkungen beurteilt werden.

Therapie (Behandlung)

Hammerzehe: Häufig reichen Zügelverbände

Konservative Therapie (ohne Operation)

Grundsätzlich sollte ein konservativer Behandlungsversuch gemacht werden, obwohl der Erfolg häufig ausbleibt und später dann doch operiert werden muss.

Konservative therapeutische Massnahmen sind:

  • Korrekturen der ursächlichen Deformität (Spreizfusseinlagen, Nachtschienen und Zügelverbände)
  • Druckstellen entlasten (bequeme Schuhe, Sandalen, Polsterungen)
  • Pediküre
  • Zehengymnastik

Operation

Mit einer Operation kann die Fehlstellung behoben und einer erneuten Bildung einer Hammerzehe (Rezidiv) vorgebeugt werden. Dazu sind verschiedene Operationstechniken geeignet. Allen ist gemeinsam, dass die Achse der Zehe korrigiert wird und die Sehnen der neuen Situation angepasst werden müssen.

Nach der Operation wird die Zehe in den meisten Fällen für 2 Wochen fixiert; danach kann in der Regel wieder voll belastet werden.

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