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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Hörsturz 28. März 2017
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Hörsturz

Definition

Hörsturz: plötzliche, starke Hörvermindung bis Hörverlust

Als Hörsturz bezeichnet man eine plötzliche, ohne erkennbare Ursache auftretende, unterschiedlich starke Hörminderung bis zur Ertaubung. In den meisten Fällen ist nur ein Ohr betroffen. Verantwortlich für das Leiden ist eine Schädigung der Sinneszellen in der Gehörschnecke; es handelt sich also um eine Schädigung des Innenohrs. Ein Hörsturz kann grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten, der Häufigkeitsgipfel liegt bei ca. 50 Jahren. Männer und Frauen sind gleichstark betroffen.

Ursachen

Bei den Sinneszellen handelt es sich um sehr empfindliche Zellen, welche für die Umwandlung der Töne (Schallwellen) in elektrische Impulse verantwortlich sind. Die Ursache der Schädigung dieser Sinneszellen beim Hörsturz ist nicht bekannt.

Folgende Faktoren könnten beteiligt sein:

  • Durchblutungsstörungen im Bereich des Innenohrs
  • Störungen des Salzhaushaltes (Natrium - und/oder Kaliumtransport) und der Zellfunktion
  • Störung der Reizübertragung auf die Sinneszellen
  • Entzündliche Veränderungen, z.B. Virusinfektion oder Autoimmunkrankheit
  • Stresssituationen scheinen das Auftreten eines Hörsturzes zu begünstigen

Je nach dem, welcher Bereich der Tonfrequenz bei der Innenohr schwerhörigkeit betroffen ist, spricht man von einer Hochton-, einer Mittelton- oder einer Tiefton-Schwerhörigkeit. Manchmal ist auch das ganze Ton-Spektrum betroffen.

Symptome (Beschwerden)

Diagnose (Untersuchung)

Hörsturz: Audiogramm, Aufzeichnung der Hörfunktion

  • Erhebung der Krankengeschichte, inklusive aller Zusatzerkrankungen und seelisch belastenden Faktoren
  • Genaue Untersuchung des Ohres (Ohrspiegelung = Otoskopie) und der Ohrumgebung durch den Facharzt
  • Verschiedene Hörtests, inklusive Audiogramm (Aufzeichnung der Hörfunktion)
  • Evtl. Laboruntersuchungen zum Ausschluss anderer Erkrankungen
  • Evtl. Computertomographie oder Kernspintomographie (MRI) des Gehirns zum Ausschluss anderer Ursachen für die Hörminderung

Therapie (Behandlung)

Hörsturz: durchblutungsfördernde Medikamente

In vielen Fällen bessert sich die Schwerhörigkeit innerhalb von Stunden bis Wochen von alleine. Darauf kann man sich aber nicht verlassen, darum ist bei Auftreten von obgenannten Symptomen sofort ein Ohrenarzt aufzusuchen! - Denn die Erfolgschancen sind desto grösser, je früher mit der Behandlung begonnen wird. Lediglich bei leichter Schwerhörigkeit ohne sonstige Symptome kann evtl. abgewartet werden, ob sich eine spontane Besserung einstellt; diese Entscheidung sollte jedoch dem Facharzt überlassen werden.

Folgende Behandlungsmassnahmen oder eine Kombination davon kommen in Frage:

  • Verbesserung der Durchblutung des Innenohrs durch Gabe von Flüssigkeit und evtl. Medikamenten
  • Verbesserung der Fliesseigenschaften des Blutes durch Kochsalzlösungen, Medikamente oder Apherese (Blutreinigung ähnlich der Blutwäsche bei Nierenfunktionsstörungen)
  • Entzündungshemmende Medikamente (Kortison)
  • Beeinflussung der Ionenkanäle der Sinneszellen durch Medikamente
  • Sauerstoffgaben

Mögliche Komplikationen

Bei einem Hörsturz besteht grundsätzlich die Gefahr, dass eine Hörminderung oder sogar eine Taubheit zurückbleibt. Als Spätfolge kann nach Hörsturz ein Tinnitus (permanentes Ohrgeräusch) entstehen. Ernsthafte Nebenwirkungen der Behandlung sind sehr selten.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Sekundärprävention

Während und nach der Therapie sollten körperliche und psychische Stresssituationen möglichst vermieden werden. Auf Rauschmittel, inklusive Nikotin und Alkohol, ist möglichst zu verzichten. Lärmbelastung vermeiden!

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