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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Morbus Menière 24. Juni 2017
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Morbus Menière, Meniére-Krankheit

Definition

Morbus Menière: Erkrankung des Innenohrs mit Schwindelattacken

Der Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs und wurde benannt nach dem französischen Arzt Prosper Menière (Paris, 1799-1862), der die klassischen drei Symptome plötzlicher Drehschwindel mit Übelkeit, Erbrechen , einseitiges Ohrensausen (Tinnitus aurium) oder Druck im Ohr sowie einseitige Schwerhörigkeit erstmals beschrieb.

Ursachen

Es kommt zu einer vermehrten Wasseransammlung im Inneren des Gleichgewichtsorgans. Dies kommt entweder von einer übermässigen Produktion oder einem gestörten Abfluss von Endolymphe (Gewebeflüssigkeit im Ohr). So entsteht eine Druckveränderung, die plötzlich, ohne Vorwarnung auftreten kann.
 
Die genauen Ursachen dieser Störungen sind bis heute nicht bekannt. Stress oder virale Infektionen werden als Auslöser diskutiert.

Symptome (Beschwerden)

Morbus Menière: starker plötzlicher Drehschwindel

Diagnose (Untersuchung)

Morbus Menière: Ohruntersuchung

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Symptome.
  • Ohrmikroskopische Untersuchungen.
  • Gleichgewichts- und Hörtests.
  • Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit und der akustischen Aussendungen.
  • Ev. Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT).

Therapie (Behandlung)

Morbus Menière : Durchblutungsfördernde Medikamente unter anderem

  • Bettruhe, Vermeiden von Stress.
  • Medikamente zur Verminderung von Übelkeit und Erbrechen.
  • Eventuell wird der Arzt durchblutungsfördernde Mittel einsetzen.
  • Eventuell braucht es angstmindernde und beruhigende Medikamente.
  • Eventuell kann der Arzt den Überdruck im Gleichgewichtsapparat operativ entlasten, das Innenohr und das Gleichgewichtsorgan mechanisch zerstören oder gar den Gleichgewichtsnerv durchtrennen.
  • Oft brauchen die Betroffenen psychologische Betreuung. Die Angst vor einem nächsten Anfall kann ebenso stark und lebensbeeinträchtigend sein, wie der Anfall selbst.

Mögliche Komplikationen

Der unberechenbare Verlauf macht meist Aussagen zu einer Prognose äusserst problematisch. Wichtig ist: Berufe mit hoher Anforderung an den Gleichgewichtssinn (Arbeiten auf ungesichertem Gerüst, Taucher etc.) oder bei denen die Beförderung von Personen erforderlich ist (Pilot, Busfahrer etc.), dürfen vorläufig nicht ausgeübt werden.
 
Die Arbeitsfähigkeit des Patienten wird durch die Schwere und Häufigkeit der Schwindelanfälle bestimmt.
 
Schlimm ist für die Betroffenen das Zurückbleiben von Hörschäden bis zur Taubheit , das Weiterbestehen von Ohrgeräuschen, sowie eine starke Lärmempfindlichkeit. Hier kann oft nur ein Hörgerät helfen.

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