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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Nebenhodenentzündung, Epididymitis 26. März 2017
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Nebenhodenentzündung, Epididymitis

Definition

Nebenhodenentzündung: die Infektion der Nebenhoden ensteht meist durch Bakterien

Die akute Nebenhodenentzündung ist eine Infektion der Nebenhoden. Sie entsteht in den meisten Fällen durch Bakterien.

Die Entzündung des Nebenhodens (Epididymitis) kann auf den Hoden übergreifen. Man spricht dann von einer Nebenhoden-Hodenentzündung (Epididymorchitis).

Die Nebenhodenentzündung ist sehr schmerzhaft, heilt aber bei frühzeitiger Behandlung recht schnell wieder ab. Unbehandelt kann die Erkrankung einen chronischen Verlauf nehmen und zur Unfruchtbarkeit (Sterilität) führen.

Ursachen

In den meisten Fällen sind Bakterien (Chlamydien) für die Nebenhodenentzündung verantwortlich. Meistens handelt es sich um einen aufsteigenden Infekt, d.h. vom Harntrakt aus gelangen die Bakterien via Samenleiter in die Nebenhoden.

Clamydien können durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. Aber auch andere Bakterien, die einen Harnwegsinfekt verursachen können, wie Colibakterien (Escherichia coli ), Enterokokken Klebsiellen u.a., kommen in Frage.

Andere Ursachen:

  • Verletzung durch Unfall, Quetschungen, Tritt, Schlag
  • Infektion durch Harnkatheter (Dauerkatheter)
  • Seltener verschleppte Infektion über die Blutbahn, ausgehend von einem andern Infektionsherd im Körper z.B. bei einer Blasenentzündung oder Prostataentzündung .
  • Als Begleiterkrankung von rheumatischen Erkrankungen.

Symptome (Beschwerden)

Nebenhodenetzündung: Schmerzen, Schwellung, Rötung

  • Schmerzen, Schwellung, Rötung der Nebenhoden.
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzen können auch in der Leistengegend und in den Unterleib ausstrahlen
  • Ev. allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber, Schüttelfrost
  • Später Druckschmerz am Hoden

Die akute Nebenhoden-Hodenentzündung entwickelt sich meist rasch in einem Zeitraum von ca. 24 bis 36 Stunden.

Diagnose (Untersuchung)

Nebenhodenetzündung: Ultraschall der Hoden

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden; auch Nachfragen nach vorausgegangenen Entzündungen
  • Körperliche Untersuchung: Abtasten der Nebenhoden und der Hoden
  • Ultraschall
  • Blutuntersuchung : Entzündungsparameter
  • Urinuntersuchung (Harnwegsinfekt)
  • Temperaturmessung

Therapie (Behandlung)

Nebenhodenentzündung: meist Behandlung mit Antibiotika

Die Nebenhodenentzündung sollte so schnell wie möglich mit Antibiotika behandelt werden; ev. braucht es schmerz- und entzündungshemmende Medikamente.

Allgemeine Massnahmen

Kühle Wickel und Hochlagern des Hodens, keine körperlichen Anstrengungen.

Mögliche Komplikationen

  • Bei frühzeitiger Behandlung heilt die Nebenhodenentzündung ohne Folgen ab.
  • Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Abszessbildung (Eiteransammlung) im Nebenhodengewebe oder sogar zu einer Sepsis (Blutvergiftung)(=Notfall). Der Abszess muss dann chirurgisch behandelt werden.
  • Wenn die Nebenhodenentzündung nicht konsequent und lange genug behandelt wird, kann sie einen chronischen Verlauf nehmen.
  • Entwicklung einer Nebenhoden-Hodenentzündung (Epididymorchitis): im schlimmsten Fall ist die Entfernung der Nebenhoden und der Hoden notwendig.
  • Eine beidseitige ausgeprägte Nebenhoden-/Hodenentzündung mit Verschluss der Nebenhodenkanäle kann zur Zeugungsunfähigkeit führen, was eine Sterilität (Unfruchtbarkeit) bedeutet.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Nebenhodenetzündung: Kondom kann schützen

  • Harnweginfekte oder Prostataentzündungen müssen so früh wie möglich behandelt werden.
  • Ungeschützten Geschlechtsverkehr v.a. mit wechselnden Partnern vermeiden.
  • Ein sicherer Schutz vor bakteriellen Infekten bietet das Kondom.

Die Hodenentzündung (Orchitis) wird in einem separaten Krankheitsbild behandelt.

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