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Fragen rund ums Trinken – wie viel, was, wie, wann, warum?

1-2 Liter Flüssigkeit in Form von Getränken sollte man nebst der Nahrungsaufnahme, täglich zu sich nehmen, empfiehlt die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE). Dennoch bleiben viele weitere Fragen rund ums Trinken. Antworten finden Sie hier.

Wasser hält uns
aktiv und gesund
 

Wasser macht 60% des Körpergewichts eines erwachsenen Menschen aus. Bei Kleinkinder sind dies sogar rund 70%. Durch Schwitzen, über die Ausscheidung via Darm und Nieren sowie beim Ausatmen verlieren wir im Normalfall täglich etwa 2.5 Liter Flüssigkeit, die ersetzt werden muss.

 

Dies kann in Form von Nahrung (Gemüse, Obst, Suppen etc.) und durch genügend Trinken geschehen. Je nach Aussentemperatur, körperlicher Tätigkeit oder auch durch Krankheiten (z.B. Durchfall) verliert der Körper überdurchschnittlich viel Flüssigkeit, die ersetzt werden muss.

Woran merke ich, dass ich zu wenig getrunken habe?

Der Urin hat normalerweise eine hell- bis goldgelbe Farbe. Ist der Urin dunkler, kann das bedeuten, dass zu wenig getrunken wurde. Ein starker Flüssigkeitsmangel zeigt sich auch am Hautzustand. Man kann dies wie folgt testen: Man nimmt ein Stück Haut vom Handrücken zwischen zwei Finger. Bleibt die Hautfalte stehen, besteht akuter Flüssigkeitsmangel.

 

Ein starker Flüssigkeitsmangel (auch Dehydration) geht gleichzeitig mit einem Mangel an wichtigen Mineralien einher und zeigt sich zusätzlich in folgenden Beschwerden: extrem trockener Mund, Kopfschmerzen, starke Müdigkeit, Schwindel, ev. Benommenheit bis zu Bewusstlosigkeit. Dies kann bei starken Durchfällen und Erbrechen relativ rasch geschehen und ist ein absoluter Notfall.

 

Umgekehrt: Wann merke ich, dass ich genug getrunken habe?

Vorerst: Kein Durstgefühl zu haben, heisst nicht unbedingt, dass man genug getrunken hat. Kinder, ältere Leute und auch Frauen haben ein eher weniger starkes Durstgefühl und müssen öfter animiert werden, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Die Farbe des Urins (hell- bis goldgelb) ist ein gutes Zeichen für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.

Demnach: Trinken bevor der Durst kommt? 

Trinken ist ein natürliches Bedürfnis, das von den meisten automatisch gestillt wird. Durst stellt sich je nach Nahrungsaufnahme stärker oder weniger stark, meist automatisch ein. Nicht Trinken bis sich Durst einstellt, wird nicht empfohlen. Ohne Flüssigkeitsaufnahme funktioniert menschliche Organismus nicht lange. Wir können nur 3 bis max. 4 Tage ohne Flüssigkeitszufuhr überleben. Ohne Essen – aber mit genügend Flüssigkeit - kann der Mensch problemlos 3 Wochen aushalten.

 

Soll man den ganzen Tag trinken oder besser viel auf einmal?

In der Regel trinken wir, bis wir keinen Durst mehr verspüren. Nach körperlichen Anstrengungen, bei Hitze oder Krankheit trinken wir meist mehr. Ob wir die tägliche Trinkmenge verteilt oder in grösseren Mengen miteinander trinken, spielt nicht so eine Rolle. Wichtig ist die tägliche Gesamtmenge von 1-2 Liter einzuhalten. Überschüssiges Wasser scheiden wir relativ schnell via Nieren in Form von Urin, wieder aus. Wasser auf Vorrat trinken bringt nichts, da der menschliche Körper kein Wasser speichern kann – das können nur ein paar Tiere, zum Beispiel das Kamel.

 

Zu viel Trinken schadet wann?

In grosser Hitze können durch ganz viel Schwitzen schnell wertvolle Mineralien (Salze) verloren gehen, die dann ebenfalls ersetzt werden sollten. Das kann in Form einer Boullion, verdünntem Fruchtsaft mit einer Prise Salz oder im Notfall durch Salzgebäck passieren. Süsse Getränke werden eher nicht empfohlen, da diese noch mehr Durst provozieren und keine Mineralien zurückgeben.

 

Menschen mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und auch Nierenkranke müssen allerdings die tägliche Trinkmenge mit ihrem Arzt besprechen. Bei der Herzinsuffizienz ist die Herzleistung geschwächt und Wasser kann sich in Geweben ablagern – es bilden sich sogenannte Ödeme.

 

Ich habe trotz Trinken ständig Durst

Verstärkter, permanenter Durst, der trotz normalem Trink- und Essverhalten und auch ohne körperliche Anstrengung besteht, kann ein Hinweis auf eine Erkrankung sein. Es kann zum Beispiel eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), eine Nierenkrankheit oder eine hormonelle Störung vorliegen. Dies sollte medizinisch abgeklärt werden.

Kaltes oder warmes Getränk?

Es findet sich in der Literatur keine Empfehlung, ob kalte Getränke besser für die Gesundheit sind als warme. Im Winter verlangt der Körper zum Aufwärmen eher nach warmen Getränken, während er im Sommer unter der Hitze nach Abkühlung lechzt. Insbesondere aber bei Hitze oder nach sportlichen Tätigkeiten macht es Sinn, sich ein lauwarmes, auf keinen Fall eiskaltes Getränk, zu gönnen. Bei eiskalten Getränken wechselt der Körper in den Heizmodus, um die Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu bekommen. Die Folge davon ist eine verstärkte Schweissbildung und eine Abkühlung findet nicht mehr statt. Lauwarme Kräutertees oder auch Suppen eignen sich in diesem Fall bestens. Fruchtsäfte enthalten meist zu viel Fruchtzucker, was den Durst noch zusätzlich fördert.

 

Soll ich weniger Trinken damit ich weniger schwitze?

Gebe ich dem Körper nicht, was er verlangt, holt er sich was er braucht. Am Beispiel von Flüssigkeit: Der Körper braucht Flüssigkeit, um Schweiss zu bilden und sich abzukühlen. Fehlt ihm dazu die Flüssigkeit, stellt er die Schweissbildung ein – die Gefahr des Überhitzens (Hitzschlag) steigt an. Insbesondere bei Hitze oder bei anstrengender körperlichen Tätigkeiten (Sport etc.) kann dies gefährlich werden.

 

Gretchenfrage: Hilft Wassertrinken zur Gewichtsreduktion?

Diese Frage wird fast in jedem Diätforum gestellt. Sicher ist, der Flüssigkeitsausgleich mit Wasser bringt keine zusätzlichen Kalorien und ist daher figurenfreundlich. Süssgetränke hingegen löschen erstens den Durst nicht richtig und geben zusätzliche Kalorien. Oft wird empfohlen, zimmerwarmes Wasser auf nüchternen Magen zu trinken, um die Verdauung anzuregen. Eine gute Verdauung ist gut für die Gesundheit, das ist sicher. Ein Glas Wasser vor dem Essen, stillt auch den Appetit fürs Erste – ob man damit abnimmt, ist nicht gesichert.

 

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20.11.2014 - dzu

 
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