Leaderboard

Sie sind hier: News » Gesundheit allgemein 30. April 2017
Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Gesundheit allgemein
Tagungen
Gesundheitswesen
Radioaktivität
Junge Redaktoren
Humor
Publireportagen
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Niesregeln – so reduzieren Sie das Ansteckungsrisiko

Über Schnupfen und Niesen werden Erkältungsviren und Grippeviren rasch verbreitet. Gut wenn man weiss, wie man sich verhalten soll, damit andere nicht angesteckt werden.

Zweck des Niesreizes

Niesen - orkanartige
Bakterien- und
Virenschleuder
 

Niesen bedeutet Entfernung von Bakterien, Viren, Allergenen, Reizstoffen, Fremdkörpern oder Staub aus der Nase. Der Niesreflex, der unwillkürlich, also nicht steuerbar abläuft, wird durch einen bestimmten Hirnnerv (Trigeminusnerv) vermittelt. Die Enden dieses Nervs befinden sich in der Nasenschleimhaut. Die Niesreize werden vom Trigeminusnerv ans Atemzentrum und Rückenmark geleitet. In diesem sitzen andere Nervenzellen, die das Zwerchfell sowie die Bauchmuskeln und Zwischenrippenmuskeln steuern.

 

Beim Niesen ziehen sich diese Muskeln nach tiefem Luftholen schlagartig zusammen, was den bekannten Nieseffekt bewirkt: Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h werden dabei Luft und Sekret durch die Nase ausgestossen.


Niesreflex unterdrücken?

Niesen ist für den Betroffenen eine befreiende Angelegenheit, für die Mitmenschen hingegen eher lästig. Das Niesen sollte dennoch nicht unterdrückt werden. Ansonsten kann die Luft, die da orkanartig raus möchte, einen Überdruck im Kopf erzeugen, was zu Schmerzen führt oder im schlimmsten Fall das Trommelfell platzen lässt. Manchmal hilft es, die Zunge stark gegen den Gaumen zu drücken, die Lippen zusammenzupressen oder sich leicht auf die Lippe oder Zunge zu beissen, um das Kribbeln in der Nase zu stoppen und so einer Niesattacke zuvorzukommen.


Eine Niesattacke droht, was tun?

Luft und Nasensekret sind voller Bakterien und Viren, die man nicht in die Umgebung verbreiten soll. Ein Taschentuch vor die Nase und den Mund schützt die Mitmenschen. Am besten Papiertaschentücher verwenden und diese nach Gebrauch sofort entsorgen. Nach dem Niesen wenn möglich Hände mit Seife gründlich waschen. Sind keine Taschentücher griffbereit, nicht in die Hände sondern in die Armbeuge niesen.


Händeschütteln

Insbesondere während der Grippezeit oder während der Erkältungssaison trägt das wahllose und übertriebene Händeschütteln dazu bei, die Infektionen schnell zu verbreiten. Besser: Einander in die Augen schauen und lächeln. Zum besseren Verständnis kann man dem Gegenüber erklären, warum man auf den Handschlag verzichtet. Wangenküsse besser vermeiden.


Hygiene

Schon bevor sich eine Erkältung oder Grippe anmelden, reduzieren Hygienemassnahmen das Ansteckungsrisiko: Regelmässig und häufig die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen. Ein Muss ist dies bei Schnupfen sowie bei angekündigter Erkältung (Nasenreiz, belegter Hals etc.). Mit Hygienetüchern können zum Beispiel öfter mal gemeinsam gebrauchte Gegenstände wie Türklinken, Telefonhörer etc. abgewischt werden. Damit dies nicht nach Hysterie aussieht, ist ein entsprechender Anschlag im Büro, im Schulzimmer etc. sinnvoll, insbesondere während der Grippezeit und Erkältungssaison.


Erkältung oder Grippe im Anflug?

Sind die Niesattacken Zeichen einer Grippe oder einer Erkältung, helfen warme Getränke, warme Füsse und überhaupt warme Kleidung. Auf dem Sofa und im Bett verschafft eine Wärmeflasche zusätzlich Wärme. Zum Entspannen öfter mal ein Erkältungsbad mit Zusätzen von Fichte, Thymian oder Eukalyptus nehmen. Achtung: Nicht bei Fieber.


Schleimhäute feucht halten

Trockene Luft ist eine grosse Belastung für die Schleimhäute: Sie trocknen aus und Bakterien und Viren können sich gut einnisten. Geheizte Räume auch im Winter täglich ein paarmal kurz lüften. Viel trinken befeuchtet die Schleimhäute ebenfalls: Täglich mindestens zwei Liter in Form von ungesüssten Kräutertees, verdünnten Fruchtsäften oder Wasser.


Inhalationen zum Befeuchten der Atemwege

Wasser aufkochen, kurz stehen lassen. Mit einem Tuch über dem Kopf den warmen Wasserdampf einatmen. Zusätze von Thymian, Eukalyptus, Kamille oder einfach nur Salz. Die Gebrauchsanleitung der Inhalationsgeräte vor dem Einsatz sorgfältig lesen. Verbrühungsgefahr bei heissem Dampf!


Nasenspülung selbstgemacht

1 Liter Wasser aufkochen und ca. 9g (ein gestrichener TL) Kochsalz (ohne Jod und Fluoride) oder Meersalz dazugeben. In eine Flasche abfüllen und abkühlen lassen. Die Lösung in eine kleine Giesskanne abfüllen und über dem Waschbecken bei schräggestelltem Kopf und geöffnetem Mund in ein Nasenloch fliessen lassen. Die Lösung soll beim anderen Nasenloch wieder herausfliessen. Die Nasenspülung kann auch vorbeugend angewendet werden.

 

Mehr zum Thema

Mediscope

14.11.2015 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Apothekensuche

Apotheke finden

 

 

 

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

Hilfe bei Krankheiten: Kann das Internet helfen?

epatientsurvey

 

Machen Sie mit bei der grössten Befragung unter Patienten im Internet

 

Medizinische Onlineberatung
 

Das Team der Onlineberatung für Ihre Fragen zu Gesundheit, Krankheit und Medizin.

mehr >>

Häufige Fragen und Antworten >>

Erste Hilfe Quiz

Diskussionsforen

Diskussionsforen

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer