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Notfall: Nur jeder Zweite kennt die Notrufnummer 144

Eine Umfrage der Basler Versicherungen und des Schweizerischen Samariterbundes (SSB) zeigt: Für jeden Zweiten könnte die Rettung im Personennotfall zu spät kommen – denn nur 50 Prozent der Befragten kennen auf Anhieb die Nummer der Sanität – 144.

Nur jeder zweite Einwohner kennt die Schweizer Notrufnummer für medizinische Notfälle – die 144. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der Basler Versicherungen und des Schweizerischen Samariterbundes (SSB). Jeder Dritte weiss nicht, wo anrufen. Diese Personen müssen entweder zuerst jemanden fragen oder anderweitig nach der Nummer suchen.

 

Immerhin jeder Fünfte kommt über Umwege ans Ziel – indem er eine andere Notrufnummer wählt – z.B. die der Polizei oder der Feuerwehr.

Die Nummern der Polizei (117) und der Feuerwehr (118) kennen auf Anhieb rund zwei Drittel der Befragten. Weit weniger bekannt ist die Nummer der Rega, nur jeder Dritte kennt die 1414. Die europäische Notrufnummer 112 ist sogar zu 90 Prozent unbekannt. Auf dem letzten Platz liegt die Nummer 145 – der Notruf für Vergiftungsfälle. Nur rund sieben Prozent der Befragten kennen die Nummer.

 

Aufklärung für mehr Sicherheit

Wer die richtige Nummer kennt, erhält schneller Hilfe. Darum setzen die Basler Versicherungen und der SSB gemeinsam auf eine breite Aufklärung der Schweizer Bevölkerung. „Der SSB und die Basler haben beide das Ziel, die Menschen sicherer zu machen. Als erste Massnahme werden wir daher rund eine halbe Million Visitenkärtchen mit den sechs wichtigsten Notrufnummern der Schweiz verteilen“, erklärt Tobias Löhrer, Leiter Basler Sicherheitswelt Schweiz. Weitere Aktionen sind in Planung.

 

Folgenreicher Zeitverlust

Durch Unkenntnis der Nummer 144 für Personennotfälle verliert jede zweite Person lebenswichtige Zeit. Im Falle lebensbedrohender Zustände wie Herzinfarkt, Atemstillstand, massiver Blutverlust oder Bewusstlosigkeit zählt jede Minute. Solche Ereignisse sind innert Kürze tödlich. „Beim Anruf auf die 144 erhält der Laienhelfer oder auch der Betroffene selbst bereits am Telefon Hilfe. Die Sanitäter geben wichtige Tipps zur ersten Hilfe bis die Sanitäter vor Ort sind. Dank der fachmännischen Anleitung können auch Laien Leben retten“, erklärt Roland Marti, Ausbildungsleiter beim SSB.

 

Freitag, der 13.

Die ersten Notrufnummernkarten werden heute, am Freitag, den 13. Januar, schweizweit verteilt. Immer am Freitag, den 13. ist Basler-Sicherheitstag. Auch die drei Sicherheitstage in 2012 (13.1./13.4./13.7.) stehen in der Tradition, dass Basler Mitarbeitende die Schweiz sicherer machen. An Coop Pronto-Tankstellen putzen Basler-Sicherheitsaktivisten Autoscheiben für einen klaren Durchblick. Bei dieser Gelegenheit werden auch Nano-Glas-Protektoren sowie die Notfallnummernkärtchen abgegeben.

 

Mehr zum Thema

 

Schweizer Samariterbund

16.01.2012 - dzu

 
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