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Rückenschmerzen bei Senioren: Frühe bildgebende Diagnostik nutzlos

Bei neu auftretenden Rückenschmerzen wird empfohlen, mit bildgebender Diagnostik bis zu sechs Wochen zu warten. Forscher wollten wissen, ob frühe diagnostische Interventionen bei älteren Menschen eher Sinn machen würden.

Rückenbeschwerden
bei älteren Menschen:
Bildgebung oft unnötig
 

Bei Rückenschmerzen soll laut Empfehlungen bis zu sechs Wochen gewartet werden, ehe man bildgebende Diagnostikverfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) einsetzt. Früher würde dies dem Patienten meist nichts bringen.

 

Bei neu auftretenden Kreuzschmerzen bei älteren Patienten ist eher mit der Wahrscheinlichkeit von Entzündungen, Tumoren oder anderen bedrohlichen Ursachen zu rechnen als bei jüngeren Patienten. Forscher wollten deshalb wissen, ob bei diesen Patienten frühe bildgebende Interventionen den Patienten einen Mehrwert bringen oder ob man ruhig die sechs Wochen abwarten könne.

 

5‘239 über 65-jährige Patienten, die mit neu aufgetretenen Kreuzschmerzen den Hausarzt aufgesucht hatten, nahmen an der Studie teil. Bei keinem der Teilnehmer gab es Warnzeichen für ernsthafte Schädigungen an Nervenwurzeln. 1‘523 der Patienten erhielten vor Ablauf der empfohlenen sechs Wochen eine Bildgebung: 1‘174 wurden geröntgt, 349 bekamen eine CT oder eine MRT. Die Resultate verglichen die Forscher mit Patienten aus der Gruppe, die kein solches diagnostisches Verfahren erhielten. Nach 12 Monaten wurden bei den Teilnehmern körperliche Einschränkungen, die sie aufgrund der Rückenschmerzen oder ausstrahlenden Beinschmerzen beklagten, analysiert.

 

Ob nun die Patienten früher oder später eine bildgebende Diagnostik erhielten, machte bezüglich ihrer Einschränkungen und Beschwerden keinen wesentlichen Unterschied. Für Röntgen, CT oder MRT beim Auftreten von neuen Rückenschmerzen vor Ablauf der empfohlenen sechs Wochen sehen die Autoren auch bei älteren Patienten deshalb keinen Grund: Diese Patienten hatten bei einer Jahreskontrolle nicht weniger Beschwerden als jene, die ohne solchen Verfahren abgeklärt wurden.

JAMA 2015

01.04.2015 - dzu

 
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