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Sie sind hier: Untersuchungen » Antikörpertest 23. März 2017
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Antikörpertest

Untersuchungsmethode

Antikörpertest: Antikörper gegen krankmachende Erreger können im Blut nachgewiesen werden

Was ist ein Antikörpertest

Ein Antikörpertest dient dem Nachweis von Antikörpern im Blut. Antikörper sind Eiweisse (Proteine), die von der körpereigenen Abwehr, dem Immunsystem gebildet werden, wenn der Körper mit Krankheitserregern (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) oder sonstigen Fremdkörpern wie Giftstoffe oder bestimmten chemischen Substanzen in Kontakt kommt. Der Körper kann aber auch fälschlicherweise Antikörper bilden, z.B. gegen normalerweise ungefährliche Stoffe (z.B. bei Allergien) oder gegen körpereigene Zellen (Autoimmunerkrankungen ). Antikörper werden in der Medizin auch als Immunglobuline bezeichnet.

Es gibt drei verschiedene Antikörper (Immunglobuline), die unterschiedliche Aufgaben erfüllen:

  • IgM (Immunglobulin M): IgM-Antikörper werden bereits früh während einer akuten Infektion gebildet.
  • IgG (Immunglobulin G): IgG-Antikörper werden bei einer Infektion erst später gebildet und sind auch noch nach Jahren im Blut nachweisbar
  • IgE (Immunglobulin E): IgE-Antikörper werden im Rahmen von Allergien und Infektionen mit Parasiten gebildet.

Der Antikörpertest ist eine Untersuchung aus der Immunologie und Infektiologie.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Ein Antikörpertest kann ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Eine spezielle Abklärung ist vor einem Antikörpertest nicht erforderlich.

Wie wird ein Antikörpertest durchgeführt

Für einen Antikörpertest ist nur eine normale Blutabnahme aus einer Armvene notwendig. Bei einigen Antikörpertests, wie z.B. beim HIV-Schnelltest, reicht auch ein Blutstropfen aus der Fingerkuppe (Fingerstich). Die weitere Untersuchung des Blutes erfolgt im Labor, wobei je nach Untersuchungsziel verschieden Antikörper im Blut bestimmt werden können. Die Testresultate sind vom spezifischen Krankheitsbild und dem jeweiligen Antikörpertyp abhängig.

Beispiele dafür sind:

  • Eine akute Infektion wird mittels zwei Blutproben im Abstand von einigen Wochen untersucht, um einen möglichen Anstieg der jeweiligen Antikörper nachzuweisen, was für eine akute Infektion spricht.
  • Bei Allergien werden sogenannte allergiespezifische IgE-Antikörper bestimmt
  • Bei manchen Erkrankungen wie HIV ist lediglich relevant, ob Antikörper nachweisbar sind oder nicht. Daher wird das Testergebnis angegeben als ''negativ'' (keine Antikörper vorhanden, also keine HIV-Infektion ) oder ''positiv'' (Antikörper vorhanden und daher HIV-infiziert).
  • Bei Impfungen wird auch die Menge der gebildeten Antikörper im Blut bestimmt (sogenannte Antikörper-Konzentration), um zu sehen, ob ein ausreichender Impfschutz besteht.
  • Bei der Unterscheidung einer akuten oder früher stattgehabten Infektion spielt die Menge der beiden Antikörperarten IgM und IgG eine Rolle: Dabei weist ein hoher IgM-Spiegel bei gleichzeitig niedrigem IgG-Spiegel auf eine relativ frische Infektion hin. Umgekehrt weist ein hoher IgG-Spiegel bei gleichzeitig niedrigem IgM-Spiegel auf eine schon länger zurückliegende Infektion hin.
  • Beim Antikörpersuchtest in der Schwangerschaft wird eine sogenannte Rhesus-Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind untersucht, das heisst, ob im mütterlichen Blut Antikörper gegen das kindliche Blut vorhanden sind, die dem Kind schaden könnten.

Wann wird ein Antikörpertest eingesetzt

Häufige Gründe für einen Antikörpertest sind:

Hat der Antikörpertest Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist weitgehend schmerzlos, die Risiken entsprechen einer normalen Blutabnahme.


 


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