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Sie sind hier: Untersuchungen » Fastentest 26. März 2017
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Fastentest, Hungerversuch

Untersuchungsmethode

Fastentest nennt man das spezifische Hungern unter ärztlicher Aufsicht

Was ist ein Fastentest

Der Fastentest oder Hungerversuch dient zur Abklärung von wiederholt auftretenden Zuständen mit Unterzuckerungen. Er wird vor allem durchgeführt, wenn der Verdacht auf ein Insulinom besteht. Das Insulinom ist ein gutartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse, der unkontrolliert das Hormon Insulin produziert. Insulin senkt den beim Essen angestiegenen Blutzucker bis er wieder im Normalbereich liegt.    

Bei gesunden Menschen wird die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse gedrosselt, sobald der Blutzucker normal ist. Daher sinken während dem Fastentest das Insulin und der Blutzucker ab, der Blutzucker bleibt aber im Normalbereich. Bei einem Insulinom in der Bauchspeicheldrüse produziert der Tumor auch während dem Fasten kontinuierlich Insulin und dadurch kommt es zum starken Blutzuckerabfall (Unterzuckerung) mit typischen Beschwerden wie Schwitzen, Zittern, Übelkeit oder Nervosität.

Der Fastentest ist eine Untersuchung aus der Endokrinologie, einem Teilgebiet der Inneren Medizin.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Für einen Fastentest ist in den meisten Fällen nichts vorher zu beachten. Am Abend vor der Untersuchung kann ganz normal gegessen werden, danach soll man nichts mehr essen. Wassertrinken ist danach erlaubt, aber keine gezuckerten, koffeinhaltigen oder Light-Getränke. Die Uhrzeit des Abendessens soll notiert und dem Arzt mitgeteilt werden.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Bei einem bekannten epileptischen Krampfleiden darf kein Fastentest durchgeführt werden, da ein Blutzuckerabfall einen Krampfanfall auslösen kann. Ansonsten ist vor einem Fastentest keine spezielle Abklärung notwendig.

Wie wird ein Fastentest durchgeführt

Der Test wird im Spital unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt und dauert maximal 72 Stunden (3 Tage). Während dieser Zeit muss man völlig nüchtern bleiben (Nulldiät), das heisst, man kann Wasser oder ungezuckerten Tee trinken, darf aber nichts essen. Über eine Kanüle am Unterarm wird mehrmals in bestimmten Zeitabständen Blut abgenommen und der Blutzucker und Insulinspiegel bestimmt. Gleichzeitig erfolgt auch immer eine sofortige Blutzuckermessung aus der Fingerkuppe (Blutstropfen durch Fingerstich). Im Falle eines Insulinoms tritt in der Regel bereits innerhalb der ersten 24 Stunden eine deutliche Unterzuckerung auf. Der Test wird vorzeitig abgebrochen, wenn das Ergebnis bereits eindeutig ist, wenn der Blutzucker zu stark abfällt und Symptome einer Unterzuckerung auftreten. Bei starken Anzeichen einer Unterzuckerung wird als sofortige Gegenmassnahme eine zuckerhaltige Infusion verabreicht.

Wann wird ein Fastentest eingesetzt

Der Fastentest erfolgt bei Verdacht auf ein Insulinom (gutartiger Bauchspeicheldrüsentumor, der vermehrt Insulin produziert) und zur Abklärung von Stoffwechselstörungen, die mit Unterzuckerungen einhergehen.

Hat der Fastentest Risiken oder Nebenwirkungen

Beim Fastentest wird bewusst eine Unterzuckerung provoziert was mit gewissen Risiken einer Unterzuckerung verbunden ist. Denn nur wenn eine Unterzuckerung auftritt und gleichzeitig das Insulin im Blut hoch bleibt, steht die Diagnose ''Insulinom'' fest. Da der Fastentest unter stationären Bedingungen und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird, sind schwerwiegenden Komplikationen nicht zu erwarten. Bei eindeutigem Ergebnis oder starker Unterzuckerung wird der Test vorzeitig abgebrochen und nötigenfalls die Unterzuckerung sofort behandelt (Zuckerinfusion).


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