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Sie sind hier: Untersuchungen » Ösophagus-Manometrie 24. März 2017
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Ösophagus-Manometrie, Druckmessung der Speiseröhre, Speiseröhrendruckmessung

Untersuchungsmethode

Ösophagus-Manometrie: Druckmessung der Speiseröhre mittels Einführen einer Sonde durch die Nase

Was ist eine Ösophagus-Manometrie

Die Ösophagus-Manometrie oder Druckmessung der Speiseröhre ist ein einfaches Untersuchungsverfahren zur Beurteilung der Schluckfunktion und Transportfunktion der Speiseröhre sowie der Funktionalität des oberen und unteren Verschlussmuskels der Speiseröhre (Speiseröhrensphinkters), die als eine Art Ventil beim Schlucken dienen.

Die Ösophagus-Manometrie ist eine Untersuchung aus der Gastroenterologie, einem Teilgebiet der Inneren Medizin.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Zur Ösophagus-Manometrie muss man nüchtern sein (6 Stunden vorher nichts essen, 4 Stunden nichts trinken). Morgenmedikamente können mit einem Schluck Wasser eingenommen werden. Medikamente gegen Sodbrennen (Säurehemmer, Protonenpumpenhemmer) sollen 7 Tage vorher pausiert werden. Anweisungen dazu gibt der Arzt.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Für die Ösophagus-Manometrie ist vorher keine spezielle Abklärung notwendig.

Wie wird eine Ösophagus-Manometrie durchgeführt

Die Untersuchung erfolgt ambulant in der Arztpraxis. Sie ist schmerzlos und dauert etwa 20 Minuten. Nach örtlicher Betäubung der Nasenschleimhaut und Rachenschleimhaut mit einem Spray, wird in halbaufrechter Position eine sehr dünne Druckmesssonde über die Nase in den Magen vorgeschoben. Zuerst werden die Druckverhältnisse am Übergang von Speiseröhre in den Magen gemessen, dort wo sich der untere Speiserörensphinkter befindet. Das ist jener ringförmige Muskel, der sich nur beim Schlucken öffnet und in der übrigen Zeit geschlossen ist. Dadurch wird verhindert, dass Mageninhalt in die Speiseröhre und in den Rachen zurückfliesst. Danach werden während man mehrmals Wasser schluckt die Schluck- und Transportfunktion der Speiseröhre geprüft und dabei gemessen, ob sich der untere Speiseröhrensphinkter beim Schlucken normal öffnet. Ist das nicht der Fall, liegt eine Schluckstörung vor. Am Ende der Untersuchung wird die Druckmesssonde wieder herausgezogen.

Wann wird eine Ösophagus-Manometrie eingesetzt

Die Ösophagus-Manometrie dient zur Druckmessung in der Speiseröhre sowie zur Überprüfung der Schluckfunktion und Transportfunktion der Speiseröhre.

Häufige Gründe für einen Ösophagus-Manometrie sind:
  • Funktionsstörungen der Speiseröhre: Achalasie, Speiseröhrenspasmus
  • Sodbrennen, Refluxkrankheit
  • Schluckstörung
  • Unklare Brustschmerzen
  • Vor jeder Operation zur Behebung des Magensäure-Rückflusses in die Speiseröhre (Antireflux-Operation).

Hat eine Ösophagus-Manometrie Risiken oder Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist schmerzlos und risikoarm. Selten kommt es zum Brechreiz (Betäubung mit Rachenspray) oder Verletzungen im Nasen-Rachen-Raum, in der Speiseröhre oder im Magen.
 

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