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Sie sind hier: Untersuchungen » Tränenproduktionsprüfung 24. März 2017
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Tränenproduktionsprüfung, Schirmer-Test, Tränenfilm-Aufrisszeit

Untersuchungsmethode

Tränenproduktionsprüfung: Quantität der Tränenflüssigkeit und der Qualität der Benetzung des Auges

Was ist eine Tränenproduktion-Funktionsprüfung

Bei der Tränenproduktionsprüfung kommen zwei Testverfahren zum Einsatz: Mit dem Schirmer-Test wird überprüft, wie viel Tränenflüssigkeit gebildet wird. Mit der Tränenfilm-Aufrisszeit (auch BUT-Test genannt, BUT = Break-Up-Time) wird die Stabilität des Tränenfilms bestimmt, das heisst, wie gut die Augen benetzt sind. Diese Untersuchungen dienen vor allem zur Abklärung des trockenen Auges.

Die Tränenproduktion-Funktionsprüfung ist eine Untersuchung aus der Augenheilkunde (Ophthalmologie).

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Eine Tränenproduktion-Funktionsprüfung kann ohne spezielle Vorbereitung erfolgen.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Für diese Untersuchung ist vorher keine besondere Abklärung notwendig.

Wie wird eine Tränenproduktion-Funktionsprüfung durchgeführt

Schirmer-Test: Bestimmung der Menge der Tränensekretion
Während man leicht nach oben blickt wird in das Unterlid beider Augen jeweils ein kleiner umgeknickter Löschpapierstreifen (Lackmuspapier) eingehängt und die Augen für 5 Minuten leicht geschlossen. In dieser Zeit saugen sich die Teststreifen mit der vorhandenen Tränenflüssigkeit voll. Danach werden die  Streifen wieder entfernt und die Länge der befeuchteten Strecke gemessen. Bei normaler Tränenproduktion sind nach 5 Minuten etwa 10 Millimeter des Streifens durch die Tränenflüssigkeit vollgesaugt. Bei einer geringeren Strecke liegt eine verminderte Tränenproduktion vor. Für den Test wird gegebenenfalls die Augenoberfläche mit Augentropfen berührungsunempfindlich gemacht, damit es durch das Fremdkörpergefühl des eingehängten Teststreifens nicht zum verstärkten Tränen kommt.

Tränen-Aufrisszeit (BUT-Test): Untersuchung der Stabilität des Tränenfilms
Der Farbstoff Fluoreszein wird ins Auge getropft, der sich durch mehrmaligen Lidschlag im Auge verteilt. Mittels Spaltlampe (das Untersuchungsgerät des Augenarztes) und einem vorgeschalteten Kobaltblau-Filter wird dann gemessen, wieviel Zeit vergeht, zwischen dem letzten Lidschlag und dem Aufreissen des eingefärbten Tränenfilms. Dazu werden die Augen geschlossen und wieder geöffnet und dann solange offen gehalten, bis der Tränenfilm spontan aufreisst. Beim gesunden Auge beträgt die Tränen-Aufrisszeit mehr als 10 Sekunden. Liegt die Zeit unter 10 Sekunden, liegt ein instabiler Tränenfilm vor.

Wann wird eine Tränenproduktion-Funktionsprüfung eingesetzt

Die Untersuchung dient zur Diagnose und Behandlungskontrolle von Augenerkrankungen, bei denen die Tränenproduktion vermindert oder die Zusammensetzung des Tränenfilms gestört ist.

Häufige Gründe für eine Tränenproduktion-Funktionsprüfung sind:
  • Sicca-Syndrom (Syndrom des trockenen Auges)
  • Sjögren-Syndrom (Autoimmunkrankheit mit trockenem Mund und trockenen Augen)
  • Fazialisparese (Lähmung des Gesichtsnerven, der auch die Tränenproduktion mitsteuert)
  • Verminderte Tränenproduktion im Alter
  • Trockenes Auge
  • Augenjucken
  • Rote Augen

Hat die Tränenproduktion-Funktionsprüfung Risiken oder Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist schmerzlos und ohne Risiken. Die eingelegten Papierstreifen werden manchmal als leicht unangenehm empfunden.


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